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F91 Düdelingen: Ab in den Osten
Sport 21.08.2019

F91 Düdelingen: Ab in den Osten

Die Düdelinger bereiten sich auf das Hinspiel vor.

F91 Düdelingen: Ab in den Osten

Die Düdelinger bereiten sich auf das Hinspiel vor.
Foto: Bob Hemmen
Sport 21.08.2019

F91 Düdelingen: Ab in den Osten

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
F91 bestreitet am Donnerstag das Hinspiel der Play-offs zur Europa League. Bereits am Dienstag stiegen die Düdelinger ins Flugzeug. Anekdoten aus Armenien.

F91 Düdelingen kann die Sensation des Vorjahres wiederholen und sich erneut für die Gruppenphase der Europa League qualifizieren. Am Donnerstag (17 Uhr Luxemburger Zeit) bestreiten Schnell und Co. in Armeniens Hauptstadt Yerevan das Hinspiel gegen den FC Ararat-Armenia. Die Reise begann bereits zwei Tage vor dem Duell.

Flug mit Zwischenstopp

Kurz nach 13 Uhr startete das Charterflugzeug der Düdelinger am Dienstag vom Flughafen Findel in Richtung Armenien. Weil das Kerosin nicht für die komplette Strecke ausreichte, musste das Flugzeug einen Zwischenstopp im bulgarischen Burgas einlegen. Anschließend ging es für die Spieler und Verantwortlichen weiter nach Yerevan. Um 19 Uhr (Luxemburger Zeit) erreichten sie den Zielort. Das Charterflugzeug kostete den Verein rund 75.000 Euro. Zum Vergleich: Der Trip nach Estland in der dritten Qualifikationsrunde hatte 52.000 Euro gekostet.

In Burgas muss das Flugzeug betankt werden.
In Burgas muss das Flugzeug betankt werden.
Foto: Bob Hemmen

Gemütliche Unterkunft

In Armeniens Hauptstadt übernachten die Düdelinger im Radisson Blue Hotel. Die Fünf-Sterne-Unterkunft liegt zentral, bis zum Vazgen Sargsyan Republican Stadium sind es sechs Kilometer. Dort findet am Donnerstag das Hinspiel statt. Am Mittwochabend trainierte das Team von Trainer Emilio Ferrera bereits im Stadion, das 14.500 Zuschauer fasst.

Organisation

Unterstützung vor Ort erhalten die Düdelinger von Daniel Agus. Der Niederländer betreut mit seiner Firma Agus Sports & Events bereits seit 15 Jahren Vereine und Verbände. Er kümmert sich um die Hotelbuchungen, Transporte und sorgt für einen geregelten Ablauf. "Ich sehe mich als verlängerten Arm der Düdelinger." Bereits im vergangenen Jahr arbeitete er mit F91 zusammen. Zu Agus' Kunden zählen unter anderem auch die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina und der spanische Spitzenclub Atletico Madrid.


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Ohne Bossi, mit Benzouien

Henri Bossi, der Co-Trainer der Düdelinger ist und bei seiner Vorstellung sogar als Chefcoach präsentiert wurde, ist nicht mit nach Armenien gereist. Der 60-Jährige will F91 offenbar verlassen und hat sich bereits bei einigen Spielern verabschiedet. Gegenüber dem "Luxemburger Wort" dementierte er dies allerdings. Laut "Tageblatt" soll er mit Rodange verhandelt haben.

Und während Bossi nicht ins Flugzeug stieg, reiste ein alter Bekannter mit nach Yerevan. Der ehemalige Düdelinger Sofian Benzouien, der eigentlich bei Hesperingen unter Vertrag steht, ist wie in Estland auch in Armenien mit dabei. Welche Rolle der 33-Jährige bekleidet, ist nicht bekannt.

Henri Bossi könnte F91 bald verlassen.
Henri Bossi könnte F91 bald verlassen.
Foto: Ben Majerus




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