Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Ewan mit Glück und Klasse
Sport 31.08.2020

Ewan mit Glück und Klasse

Caleb Ewan feier seinen vierten Tour-Etappensieg.

Ewan mit Glück und Klasse

Caleb Ewan feier seinen vierten Tour-Etappensieg.
Foto: AFP
Sport 31.08.2020

Ewan mit Glück und Klasse

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Keine Überraschung auf der dritten Etappe der 107. Tour de France: Die Sprinter ließen sich ihre Chance nicht entgehen.

Caleb Ewan hat die dritte Etappe der 107. Tour de France gewonnen. Der 26-Jährige vom Team Lotto-Soudal setzte sich am Montag in Sisteron nach 198 km im Massensprint vor dem Iren Sam Bennett (Deceuninck) durch. 

Der nur 1,65 m große Topsprinter aus Australien pokerte hoch, hielt sich auf der Zielgerade lange zurück und fand dann doch noch die richtige Lücke, um aus dem Windschatten heraus noch an Bennett vorbeizuziehen. Für Ewan ist es der insgesamt vierte Tour-Etappensieg. Im vergangenen Jahr hatte er bei der Frankreich-Rundfahrt gleich drei Mal jubeln dürfen.


Team Deceuninck rider France's Julian Alaphilippe cries after winning the 2nd stage of the 107th edition of the Tour de France cycling race, 187 km between Nice and Nice, on August 30, 2020. (Photo by Stephane MANTEY / various sources / AFP)
Alaphilippes emotionalster Sieg
Julian Alaphilippe gewinnt die zweite Etappe der Tour de France und bricht in Tränen aus. "Die vergangenen Monate waren echt nicht einfach für ihn", sagt Bob Jungels.

Für Lotto-Soudal ist der Triumph ein echter Befreiungsschlag. Die belgische Mannschaft wurde am Eröffnungswochenende in Nice arg gebeutelt: John Degenkolb (D) und Philippe Gilbert (B) mussten die Frankreich-Rundfahrt bereits verletzt verlassen.

Dritter wurde am Montag Europameister Giacomo Nizzolo (NTT) aus Italien vor Hugo Hofstetter (F/Israel) und Peter Sagan (SVK/Bora).

Jungels als emsiger Arbeiter

Der Franzose Julian Alaphilippe (Deceuninck) verteidigte das am Vortag eroberte Gelbe Trikot erfolgreich und vor allem auch problemlos. Die Etappe wurde lange von dem unter dem Strich ungefährlichen Ausreißversuch von Jérôme Cousin geprägt. Der Solist wurde 16 km vor dem Ziel eingefangen. 


Thibaut Pinot schaffte es nicht ohne Sturz ins Ziel.
Zahlreiche Stürze zum Tour-Auftakt
Alexander Kristoff hat die erste Etappe der 107. Tour de France gewonnen und trägt das Gelbe Trikot. Viele Stürze überschatteten den Auftakt in Nice.

Dann kam der Einsatz von Bob Jungels. Der Luxemburger war zuvor bereits während vielen Kilometern zusammen mit seinen Teamkollegen Rémi Cavagna (F) und Tim Declercq (B) für die Temporarbeit im Peloton verantwortlich, doch auf den letzten 10 km schaltete er noch einmal mehere Gänge in die Höhe: Jungels bestimmte das Tempo während knapp 4 km ganz alleine. Er bereitete seinem Sprinter Bennett das Terrain optimal vor und bewies, dass die Form passt. Anschließend war seine Arbeit erledigt. Das Ziel erreichte er im Hauptfeld in der gleichen Zeit wie Ewan und Co. 

In der Gesamtwertung wird der Luxemburger mit einem Rückstand von 7'17'' an Position 58 geführt.

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Trentin nutzt die Gunst der Stunde
Matteo Trentin hat seine Klasse auf der 17. Etappe ausgespielt. Der Italiener setzte sich in Gap als Ausreißer durch. Er erreichte das Ziel als Solist.
Matteo Trentin attackierte im richtigen Moment.