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Etzellas Walkup, das kleine Luxemburg und die schönen Sporthallen
Nathan Walkup, hier im Duell mit Samy Picard (r.), findet Gefallen an den Luxemburger Sporthallen.

Etzellas Walkup, das kleine Luxemburg und die schönen Sporthallen

Archivfoto: Ben Majerus
Nathan Walkup, hier im Duell mit Samy Picard (r.), findet Gefallen an den Luxemburger Sporthallen.
Sport 2 Min. 02.01.2014

Etzellas Walkup, das kleine Luxemburg und die schönen Sporthallen

Seit Oktober spielt der 25-jährige US-Amerikaner Nathan Walkup für Etzella Ettelbrück. Die Feiertage hat er mit seiner Frau Jacy in den USA verbracht. In einem Artikel der Webseite "Your Houston News" spricht er über sein Leben in Luxemburg.

(SH) - Seit Oktober spielt der 25-jährige US-Amerikaner Nathan Walkup für Etzella Ettelbrück. Die Feiertage hat er mit seiner Frau Jacy in den USA verbracht. In einem Artikel der Webseite "Your Houston News" spricht er über sein Leben in Luxemburg.

Walkups Vokabular würde er jetzt den Begriff "klein" kennen, lobt die Webseite den Basketballer in höchsten Tönen. "Dies ist da das kleine, kleine europäische Land Luxemburg, umgeben von Deutschland, Frankreich und Belgien, nun das Zuhause von Walkups Talenten ist (...) Er hält seine Karriere in dem winzigen Land am Leben, bei dem man fast eine Lupe braucht, um es auf der Landkarte zu finden", steht im Artikel.

"Man hatte mir einen Vertrag angeboten und irgendwie saß ich dann 48 Stunden später im Flugzeug. Ich habe meine Sachen in zwei Koffer gepackt und bin nach Europa geflogen", erklärt Walkup.

Dass es im Großherzogtum eine professionnelle Basketball-Liga gibt, stimmt nicht ganz, auch wenn Spieler wie Walkup für ihren Sport bezahlt werden. Und auch über die Schreibweise des Teams des US-Amerikaners wird sich wohl so mancher Luxemburger wundern. Gibt man "Ettlebruck" jedoch bei Google ein, findet man immerhin rund 80 000 Ergebnisse.

Belgische Waffeln und französisches Essen

"Irgendwie haben sie in Luxemburg eine Basketball-Liga aufgestellt. Es ist ein gesellschaftliches Ereignis und macht viel Spaß. Die Infrastrukturen sind sehr schön. Ich denke, dass unsere Halle 2000 bis 3000 Zuschauern Platz bietet", so Walkup, der sich auch von der Unterstützung der Fans begeistert zeigt. "Leute bringen Instrumente mit. Jede Halle, in der wir spielen, ist sehr schön."

Sein Spiel musste er den Bedingungen in Luxemburg anpassen. "Man fragt dich, alles zu tun. Ich muss Drei-Punkte-Würfe erzielen und meine Position ständig verändern. Die Athletik, die die US-Amerikaner mitbringen entspricht jener einige europäischer Spieler. Die meisten Akteure in Luxemburg arbeiten jedoch noch zusätzlich", so Walkup, der nicht nur das Großherzogtum lieben gelernt hat, sondern auch belgische Waffeln und französisches Essen.