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Es geht um alles oder nichts
Sport 3 Min. 23.05.2015 Aus unserem online-Archiv
Abstiegskampf in der BGL Ligue

Es geht um alles oder nichts

Emko Kalabic und der FC Wiltz wollen einen direkten Abstiegsrang vermeiden.
Abstiegskampf in der BGL Ligue

Es geht um alles oder nichts

Emko Kalabic und der FC Wiltz wollen einen direkten Abstiegsrang vermeiden.
Foto: Ben Majerus
Sport 3 Min. 23.05.2015 Aus unserem online-Archiv
Abstiegskampf in der BGL Ligue

Es geht um alles oder nichts

Wer steigt ab? Wer muss in die Relegation? Am 26. und letzten Spieltag der BGL Ligue hat der Abstiegskampf noch große Brisanz. Am Samstag gegen 18 Uhr wird die Entscheidung fallen.

(AW) - Wer steigt ab? Wer muss in die Relegation? Am 26. und letzten Spieltag der BGL Ligue hat der Abstiegskampf noch große Brisanz. Besonders schwierig ist die Ausgangslage für Hostert, das aktuell auf Platz 13 steht. Wiltz und Käerjéng haben je zwei Punkte mehr, können aber auch noch auf den direkten Abstiegsrang rutschen. Mondorf hat den Klassenverbleib ebenfalls noch nicht gesichert. Die Spiele beginnen alle am Samstag um 16 Uhr.

Hostert – Grevenmacher

Am vergangenen Wochenende rutschte Hostert auf einen Abstiegsplatz. Nun droht erneut nach einer Saison in der BGL Ligue schon wieder der Abschied. „Es hat keinen Sinn, die Spieler zusätzlich unter Druck zu setzen. Jeder weiß, dass wir gewinnen müssen und auf Niederlagen von anderen hoffen müssen“, sagt Interimstrainer Laurent Pellegrino, der auch gegen Grevenmacher auf mehrere Spieler verzichten muss. Abstiegssorgen haben die Gäste aus Grevenmacher nicht mehr, doch im letzten Spiel von Trainer Jacques Muller will man sich noch gut präsentieren.

Canach – Käerjéng

Käerjéng steht derzeit auf dem Relegationsplatz, aber bis Rang 13 sind es nur zwei Punkte. „Für uns gibt es nur eine Lösung. Wir müssen versuchen, das Spiel zu gewinnen“, sagt Trainer Angelo Fiorucci vor der Auswärtspartie gegen das bereits als Absteiger feststehende Canach. Die Anspannung ist groß, die Situation ist für alle nicht leicht. Erschwert wird die Lage des Fusionsvereins zusätzlich durch mehrere Ausfälle. Drei Spieler sind gesperrt und gleich mehrere angeschlagen.

Wiltz – Düdelingen

Wiltz war praktisch seit Saisonbeginn im Tabellenkeller. Vor dem letzten Spieltag steht der Club aus dem Norden punktgleich mit Käerjéng als Elfter so gut da wie lange nicht mehr. „Wir haben den Vorteil, dass wir den Abstiegskampf gewöhnt sind“, meint Trainer Claude Ottelé. Der 3:0-Erfolg zuletzt in Grevenmacher gebe seiner Mannschaft einen zusätzlichen Motivationsschub. Allerdings scheint Düdelingen eine unüberwindbare Hürde zu sein. Gegen F91 hat Wiltz zuletzt in drei Spielzeiten immer verloren.

Mondorf – Etzella

Aufsteiger Mondorf ist auf dem besten Weg zum Klassenverbleib, aber allzu sicher fühlen darf man sich nicht. „Wir wissen, dass wir noch einen Punkt brauchen. Doch wir spielen auf Sieg“, sagt Trainer Arno Bonvini vor dem Heimspiel gegen Etzella. Direkt absteigen kann Mondorf nicht mehr, der ungeliebte Relegationsplatz ist aber nur zwei Punkte entfernt.

Fola – Niederkorn

Niederkorn hat den Europacup-Einzug so gut wie geschafft. Drei Punkte Vorsprung vor Jeunesse und eine bessere Tordifferenz sollten eigentlich genügen, um Vierter zu bleiben. „Für uns ist es ein wichtiges Match. Wir konzentrieren uns ganz auf unser Spiel und hoffen, dass wir danach feiern können“, betont Trainer Olivier Ciancanelli. Sein Gegenüber Jeff Strasser plant einige Umstellungen, doch trotz des bereits gewonnenen Titels spielt Fola auf Sieg: „Es werden einige Akteure zum Einsatz kommen, die nicht so viel Spielpraxis haben. Die Stärke der Gruppe war bei uns aber exemplarisch in dieser Saison. Deshalb bin ich der Meinung, dass wir nichts an Qualität einbüßen werden.“

Differdingen – Jeunesse

Jeunesse will die kleine Europacup-Chance, falls sie sich bieten sollte, nicht ungenutzt lassen. Mit einem hohen Sieg – bei gleichzeitiger Niederlage von Niederkorn – wäre die Überraschung noch möglich. Gastgeber Differdingen will sich mit einem Erfolg auf das bevorstehende Pokalfinale einstimmen.

Rümelingen – Rosport

Theoretisch braucht der Tabellen-Neunte Rümelingen noch einen Punkt, um den Klassenverbleib ganz sicher zu haben. Aber die Tordifferenz spricht eindeutig für die Gastgeber, so dass sie auf heimischem Platz relativ sorgenfrei aufspielen können. Für Trainer Carlo Weis ist es die letzte Partie in Diensten der Rümelinger, ehe er sich seiner Aufgabe bei Jeunesse Esch widmet. Rosport ist aktuell Sechster. Der Aufsteiger kann insgesamt stolz auf die erste Saison in der höchsten Spielklasse sein. Nach zuletzt drei Niederlagen möchte man die Spielzeit nun zu einem guten Abschluss bringen.



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