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Erster HSV-Abstieg rückt immer näher
Sport 2 Min. 14.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Erster HSV-Abstieg rückt immer näher

Hoffenheims Serge Gnabry (vorne) und Hamburgs Gotoku Sakai kämpfen um den Ball.

Erster HSV-Abstieg rückt immer näher

Hoffenheims Serge Gnabry (vorne) und Hamburgs Gotoku Sakai kämpfen um den Ball.
Foto: dpa
Sport 2 Min. 14.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Erster HSV-Abstieg rückt immer näher

Die Uhr läuft ab für den Hamburger SV: Der Dino der Bundesliga hat am 30. Spieltag erneut sein Spiel gegen Hoffenheim verloren. Für den zukünftigen Bayern-Trainer lief es auch nicht besser.

(sid/dpa) - Eintracht Frankfurt hat im ersten Spiel nach dem Wirbel um den Abgang von Trainer Niko Kovac eine krachende Niederlage kassiert. Am 30. Spieltag der Bundesliga verlor die Eintracht bei Bayer Leverkusen 1:4 und kassierte gegen den direkten Kontrahenten einen Rückschlag im Kampf um einen Europapokalplatz.

Der Hamburger SV durch ein 0:2 bei 1899 Hoffenheim und der 1. FC Köln durch ein 1:2 bei Hertha BSC, mussten wohl den Knockout im Abstiegskampf hinnehmen. Der VfB Stuttgart trennte sich im Aufsteigerduell von Hannover 96 1:1.

In Leverkusen trafen der überragende Torjäger Volland per Hattrick (71.', 77.', 88.') und Brandt (20.') für die Werkself, die fünf Tage nach ihrem 4:1 beim Vizemeister RB Leipzig einen weiteren Kontrahenten im Kampf um einen Champions-League-Platz zunächst abschüttelte. Der mexikanische Nationalspieler Fabian (23.') hatte mit seinem ersten Saisontreffer für Frankfurts zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt.

Acht Punkte Rückstand für den HSV

Vor dem Anpfiff stand zunächst Kovac im Rampenlicht, der einen Tag nach der Bekanntgabe seines Wechsels zu Bayern München von einer riesigen Fotografen-Traube umgeben wurde. Der Rest des Arbeitstages verlief unerfreulich für den künftigen Bayern-Coach, dessen Mannschaft durch die fünfte Auswärtsniederlage in Serie auf Rang sechs zurückfiel.

Dunkel sieht es für den HSV aus, dessen erster Abstieg immer näher rückt. Sollte der FSV Mainz 05 am Montag gegen den SC Freiburg gewinnen, beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz acht Punkte. Dagegen hält Hoffenheim nach der siebten Partie ohne Niederlage ihren Kurs Richtung Europacup. Gnabry (18.') und Szalai (27.') trafen für Hoffenheim.

Auch Köln muss wohl endgültig für die 2. Bundesliga planen. Bittencourt hatte die Kölner, die am Donnerstag den Abschied von Trainer Stephan Ruthenbeck zum Saisonende verkündet hatten, zwar in der 29.' nach einem Konter in Führung gebracht, Selke (49.', 52.') aber drehte die Partie im zweiten Durchgang für die überlegenen Berliner fast im Alleingang.

Stuttgart verpasst Sieg in letzter Minute

Für den FC werden die nächsten Wochen nicht einfacher - schon gar nicht mit nach Montag möglicherweise neun Punkten Abstand auf Mainz. Am Sonntag in einer Woche empfängt Köln Schalke 04. Bei dann noch vier übrigen Partien ist ein Sieg gegen den Champions-League-Anwärter alternativlos.

Stuttgart und Hannover 96 nähern sich in kleinen Schritten dem Klassenerhalt. Stuttgart durfte nach Thommys sehenswertem Schlenzer zur Führung (53.') vom erlösenden Sieg träumen. Doch Füllkrug rettete den weitgehend harmlosen Gästen mit seinem Treffer in der Nachspielzeit noch ein schmeichelhaftes Unentschieden. 

Dennoch erwartet Hannover am Donnerstag eine turbulente Mitgliederversammlung, in der es laut Präsident Martin Kind wegen dessen Zwist mit Teilen der Fans um die Zukunft des Clubs geht.

Bayern feiern Kantersieg nach Rückstand

Der FC Bayern München hat das 100. Duell mit Borussia Mönchengladbach trotz zwischenzeitlichen Rückstands klar gewonnen. Das Team von Trainer Jupp Heynckes besiegte die Elf vom Niederrhein 5:1. Eine Woche nach dem Gewinn der 28. deutschen Meisterschaft drehten die Bayern dank Wagner (37.', 41.') die Partie noch vor der Pause. Drmic (9.') hatte die Gladbacher früh in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel erzielten Thiago (51.'), Alaba (67.') und Lewandowski (82.') die weiteren Tore für die Münchner.  


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