Entscheidung des COSL: Osch darf zu Olympia
(jot) - Die Entscheidung ist gefallen: Matthieu Osch, der die Qualifikationskriterien für die Olympischen Winterspiele erfüllt hatte, darf nach Pyeongchang fahren.
Der alpine Skirennläufer hatte die Norm – zwei Mal unter 45 FIS-Punkten zu bleiben – am 18. Oktober erfüllt.
Das Nationale Olympische Komitee hatte sich anschließend Zeit mit der Nominierung gelassen, um zu überprüfen, ob Osch tatsächlich bereit für solch ein Großereignis sei. Nun gab es grünes Licht, nachdem der 18-Jährige noch einige Rennen in den vergangenen Wochen absolviert hatte. Osch trainiert im Skigymnasium von Saalfelden unter professionellen Bedingungen.
Vater fährt als Trainer mit
Osch wird im Riesenslalom (18. Februar) und im Slalom (22. Februar) starten. Es wird keine Qualifikation geben. Osch wird direkt das Hauptrennen in Angriff nehmen.
Osch wird der einzige Luxemburger Starter bei den Olympischen Spielen sein. COSL-Sportdirektor Heinz Thews wird Osch als Missionschef nach Pyeongchang begleiten. Matthieus Vater Gilles Osch wird als Trainer mitfahren. Physiotherapeut Jean-Louis Copus wird die Luxemburger Delegation komplettieren.
Es wird zum neunten Mal sein, dass Luxemburg bei den Olympischen Winterspielen vertreten sein wird.
