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EM-Qualifikation: Kopfball ins Unglück
Leandro Barreiro und Stefano Bensi können es nicht fassen.

EM-Qualifikation: Kopfball ins Unglück

Foto: Ben Majerus
Leandro Barreiro und Stefano Bensi können es nicht fassen.
Sport 7 25.03.2019

EM-Qualifikation: Kopfball ins Unglück

Yves BODRY
Yves BODRY
Mit 1:2 musste sich die Luxemburger Fußballnationalelf nach starker Leistung gegen die Ukraine geschlagen geben. Rodrigues war der Unglücksrabe des Abends.

Mit Applaus wurde die Luxemburger Fußballnationalelf am Montagabend vom Spielfeld verabschiedet. Nach großem Kampf musste sich das Team von Trainer Luc Holtz in der EM-Qualifikation mit 1:2 gegen die Ukraine geschlagen geben. Ein Eigentor von Rodrigues Sekunden vor dem Spielende war dabei entscheidend.

Luxemburg mit den besseren Chancen 

Gegen einen deutlich stärkeren Gegner wusste sich die Luxemburger Elf teuer zu verkaufen. Die Ukraine war über weite Strecken zwar die dominierende Elf, doch die FLF-Auswahl versteckte sich nicht, spielte gut mit und hatte sogar in der ersten Halbzeit die besseren Chancen.


Gerson Rodrigues (Luxemburg - 6) Eigentor / Fussball Europameisterschaft 2020 Qualifikation, 2. Spieltag / 25.03.2019 / Luxemburg - Ukraine / Stade Josy Barthel / Foto: Yann Hellers
Zum Nachlesen: FLF-Auswahl unterliegt unglücklich
Schock für die Luxemburger Nationalelf. Ein unglückliches Eigentor von Gerson zerstört die Hoffnungen auf einen Punktgewinn gegen die Ukraine. Luxemburg unterliegt 1:2.

Nicht unverdient ging Luxemburg durch Turpel nach 34 Minuten in Führung. Der F91-Stürmer stand bei einer Offensivaktion goldrichtig und brauchte den Ball nur über die Linie zu drücken.

Die Freude währte allerdings nur kurz, denn sechs Minuten später war es der Ausgleich durch Tsygankov, der von einer Unachtsamkeit in der FLF-Defensive profitierte. Mit einem leistungsgerechten 1:1 ging es in die Pause.

Die Führung auf dem Fuß

Nach dem Seitenwechsel kamen die Luxemburger besser ins Spiel als der Gegner. Vincent Thill hatte die Führung nach 50 Minuten auf dem Fuß. Die Ukraine war meist nur über Standardsituationen gefährlich.

Bei den Luxemburgern schwanden aber mit zunehmender Spieldauer die Kräfte. Die Ukraine erhöhte den Druck, Luxemburg kämpfte. Bei einem Konterangriff hatte die Heimelf über Olivier Thill und Bensi noch die Chance auf den Sieg, fast im Gegenzug kam es allerdings zur fatalen Freistoßflanke, die Rodrigues unglücklich ins eigene Tor lenkte.


Laurent Jans (Luxemburg - 18) / Fussball Europameisterschaft 2020 Qualifikation, 2. Spieltag / 25.03.2019 / Luxemburg - Ukraine / Stade Josy Barthel / Foto: Yann Hellers
Reaktionen: "Noch nie unverdienter verloren"
Fußball-Nationaltrainer Luc Holtz ist trotz der Niederlage gegen die Ukraine stolz auf die Leistung der FLF-Auswahl.

Eine ganz bittere Pille für die FLF-Auswahl und auch für Mutsch, der sich für seinen 100. Einsatz im Dress der Nationalelf sicherlich ein anderes Resultat erwartet hätte.

"Wir hätten kurz vor dem zweiten Gegentreffer das 2:1 erzielen können. Die Art und Weise, wie wir dieses Spiel verloren haben, macht die Niederlage ganz bitter. Wir haben nicht wie Luxemburg gespielt, sondern drei Level höher", erklärte Nationaltrainer Luc Holtz nach der Partie.


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