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EM-Qualifikation: FLBB-Auswahl schrammt an der Überraschung vorbei
Sport 10.09.2016

EM-Qualifikation: FLBB-Auswahl schrammt an der Überraschung vorbei

Gegen Andrej Magdevski und Mazedonien war Alex Laurent (r.) erneut der überragende Akteur auf dem Feld.

EM-Qualifikation: FLBB-Auswahl schrammt an der Überraschung vorbei

Gegen Andrej Magdevski und Mazedonien war Alex Laurent (r.) erneut der überragende Akteur auf dem Feld.
Foto: Ben Majerus
Sport 10.09.2016

EM-Qualifikation: FLBB-Auswahl schrammt an der Überraschung vorbei

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Gegen Mazedonien zeigte Luxemburg am Samstagabend in der Coque eine starke Leistung. Doch am Ende musste sich die FLBB-Auswahl um Leistungsträger Laurent knapp geschlagen geben.

(bob) - Im vierten EM-Qualifikationsspiel trat die Luxemburger Basketball-Nationalmannschaft am Samstagabend erstmals vor heimischer Kulisse an. Vor 450 zahlenden Zuschauern musste sich das Team von Trainer Ken Diederich mit 74:82 gegen Mazedonien geschlagen geben.

Bereits recht früh wurde klar, dass der FLBB-Auswahl die Größe des Gegners zum Verhängnis werden könnte. Center Gindt musste nach drei Minuten auf die Bank, weil er sich drei Fouls eingehandelt hatte. In der Folge fand Luxemburg kein Mittel, Nikolovski, Travis und Co. vom Korb fernzuhalten. Der Steinseler Laurent (25 Punkte) zeigte erneut einen starken Auftritt und auch Teamkollege Melcher (15 Zähler) erwischte einen guten Tag, doch letztlich dominierte Mazedonien unter den Körben zu sehr.

Im zweiten Viertel wechselte Diederich kurzerhand auf eine Zonenverteidigung um, auch diese war jedoch nicht kompakt genug, um die Offensive der Gäste zu stoppen.
Schumacher, der vor kurzem Vater wurde und daher die ersten drei Begegnungen verpasste, feierte sein Comeback im FLBB-Dress. Der T71-Akteur konnte sich allerdings kaum freie Würfe erarbeiten.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Luxemburg den besseren Start. Mazedonien-Coach Dragan Raca musste eine Auszeit nehmen, von der sich die Luxemburger jedoch nicht aufhalten ließen. Die Gastgeber kamen bis auf fünf Punkte heran und machten die Partie im dritten Viertel nochmal spannend.

Führung zu Beginn des Schlussviertels

Da sich Mazedonien nun deutlich mehr Ballverluste leistete, Melcher und Co. ihre Wurfquote verbesserten und zu Korblegern kamen, sahen die Zuschauer eine deutlich ausgeglichenere Partie.

Durch Laurent, der sowohl von der Dreierlinie als auch mit seinem Zug zum Korb für Furore sorgte, ging Luxemburg beim Stand von 59:58 erstmals in Führung. Diesen Vorsprung bewahrte das Team bis ins Schlussviertel.

Vom Steinseler Athleten angetrieben, war die FLBB-Auswahl auch im vierten Durchgang nicht aufzuhalten. Vor allem dank der nun starken Defensive rückte der Sieg immer näher.

In den Schlussminuten musste Luxemburg dann mehrere Rückschläge hinnehmen: Erst übernahm Mazedonien durch Travis wieder die Führung (72:71), dann schied Laurent mit fünf Fouls aus.

Mazedonien übernahm nun wieder die Kontrolle und setzte sich zwei Minuten vor Schluss mit 78:71 ab. Die erfahrenen Gäste ließen sich den Sieg schließlich nicht mehr nehmen.


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