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Ein positiver Eindruck sieht anders aus ...
Sport 25.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Der "Kicker" zu Besuch bei F91

Ein positiver Eindruck sieht anders aus ...

Der "Kicker" zu Besuch bei F91

Ein positiver Eindruck sieht anders aus ...

Foto: "Kicker"
Sport 25.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Der "Kicker" zu Besuch bei F91

Ein positiver Eindruck sieht anders aus ...

Joe TURMES
Joe TURMES
Der "Kicker" hat sich mit F91 Düdelingen beschäftigt. Die These wird schnell ersichtlich: Der Verein spielt in der Qualifikation der Champions League, doch die Rahmenbedingungen sind alles andere als erstklassig.

(jot) - Die deutsche Fußballfachzeitschrift "Kicker" hat sich in ihrer Montagsausgabe mit F91 Düdelingen beschäftigt. Die These wird schnell ersichtlich: Die Champions-League-Qualifikation geht über die Bühne und keiner merkt es.

Zu Beginn des Artikels wird die fehlende Fußballbegeisterung in Düdelingen thematisiert: "Dass in eineinviertel Stunden (...) ein Spiel der zweiten Qualifikationsrunde zur Champions League angepfiffen wird, scheint hier niemanden zu interessieren. Kein Fußballfan weit und breit, keine Hinweisschilder, nichts, was auf die Partie gegen Qarabag Agdam, Aserbaidschans Meister, hindeutet. Das Stade Jos Nosbaum ist erst zwei Kreuzungen vorher ausgewiesen."

Von einer Bierbank und vier Dixi-Klos

Aber der Autor Carsten Schröter stört sich auch an den Presseplätzen. Erst nach einer Beratung zwischen den Offiziellen habe er mitgeteilt bekommen, wo sich sein Platz befindet. "Auf dieser Seite ist die Haupttribüne, da haben wir vor die erste Reihe eine Bierbank hingestellt, da können Sie sich hinsetzen."

Auch die geringe Anzahl an WCs thematisiert Schröter. Er erklärt sich die vier Dixi-Klos damit, dass das Bier alkoholfrei ist.

Während der Begegnung fällt dem Journalisten die fehlende Stimmung auf: "Vom Heimteam ist nichts zu hören. Aktive Fanszene? Fehlanzeige!" Aber auch ein F91-Innenverteidiger rückt in seinen Fokus: "Tom Schnell, der, etwas untersetzt, zwar nicht hält, was der Name verspricht, sonst aber als ballgewandter und ausgebuffter Abwehrchef überzeugt. (...)"

Zwei Grills

Zumindest einen Vorteil hat Schröter bei F91 entdeckt: Wenn nur knapp 900 Zuschauer anwesend sind, benötige man nur zwei Grills.

Letztlich blieben dem Autor seinem Titel "Zwischen Hühnern und Pferden" zufolge vor allem der Hahn aus dem Hühnerstall unter der Haupttribüne und die drei Pferde auf dem Hügel hinter der Eckfahne in Erinnerung.