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Ein Fest des Radsports
Sport 22 10.11.2017 Aus unserem online-Archiv
100. Geburtstag der FSCL

Ein Fest des Radsports

Sport 22 10.11.2017 Aus unserem online-Archiv
100. Geburtstag der FSCL

Ein Fest des Radsports

Der Luxemburger Radsportverband FSCL feierte am Donnerstagabend seinen 100. Geburtstag im Conservatoire. Rund 400 Gäste waren zur akademischen Sitzung eingeladen. Die Radsport-Prominenz war präsent.

(jg) - Man soll die Feste bekanntlich feiern, wie sie fallen. Und am Donnerstag hatte die große Radsport-Gemeinschaft Luxemburgs wahrlich allen Grund zum Zelebrieren: Im hauptstädtischen Conservatoire beging der nationale Radsportverband FSCL (Fédération du Sport Cycliste Luxembourgeois) seinen 100. Geburtstag. Die akademische Sitzung fand von 18.30 Uhr an im „Quatsch“ statt und versammelte eine Menge Prominenz: Sportminister Romain Schneider, COSL-Präsident André Hoffmann, Simone Beissel, Sportschöffin der Stadt Luxemburg, Chamber-Präsident Mars di Bartolomeo oder Jeannot Krecké, Vorsitzender des Organisationskomitees, waren allesamt präsent.

Der Abend stand ganz im Zeichen des Radsports und der Luxemburger Vereine, die allesamt mit sechs Personen zu der Geburtstagsfeier eingeladen waren. Der aktuelle Verbandspräsident Camille Dahm durfte natürlich auch nicht fehlen, genau wie FSCL-Generalsekretär Ed Buchette. Rund 400 Personen feierten am Abend zusammen und auch einige prominente Gäste aus dem Ausland ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. David Lappartient, seit wenigen Wochen neuer Präsident des Radsportweltverbands, war gar zu Besuch. Wie der Franzose seine ersten Tage als UCI-Präsident erlebt hat und was er vom Radsport in Luxemburg hält, können Sie am Samstag im „Luxemburger Wort“ lesen. Auch Enrico della Casa, Generalsekretär des europäischen Verbands, sowie Vertreter der belgischen, italienischen, deutschen, schweizerischen und französischen Föderationen ließen sich den feierlichen Akt nicht entgehen.

Bevor der Abend mit einem Stehlunch und intensiven Diskussionen unter Freunden ausklingen gelassen wurde, trat auch Historiker Frank Wilhelm ans Rednerpult und referierte über die Geschichte der FSCL. Ein 15-minütiger Film veranschaulichte einige der wichtigsten Momente und schönsten Augenblicke der vergangenen 100 Jahre. FSCL-Präsident Dahm war sichtlich zufrieden: „Wir haben uns etwas einfallen lassen. Solch runde Geburtstage soll und muss man gebührend feiern. Neben dieser offiziellen Feier gibt es beispielsweise auch eine neue Briefmarke, sowie ein extra angefertigtes Livre d'Or. Der Radsport in Luxemburg ist noch lange nicht tot – ganz im Gegenteil. Es sollen noch mindestens 100 weitere Jahre hinzukommen.“


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