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Duo darf Luxemburg in Rio vertreten
Sport 01.06.2016 Aus unserem online-Archiv
Olympisches Straßenrennen der Frauen

Duo darf Luxemburg in Rio vertreten

Christine Majerus sorgt regelmäßig für Furore.
Olympisches Straßenrennen der Frauen

Duo darf Luxemburg in Rio vertreten

Christine Majerus sorgt regelmäßig für Furore.
Foto: Christian Kemp
Sport 01.06.2016 Aus unserem online-Archiv
Olympisches Straßenrennen der Frauen

Duo darf Luxemburg in Rio vertreten

Joe TURMES
Joe TURMES
Christine Majerus hat Luxemburg zwei Startplätze für das olympische Straßenrennen der Frauen gesichert. Nun muss das COSL entscheiden, ob noch eine Fahrerin nach Rio fliegen darf.

(LS) - Christine Majerus hat Luxemburg im Alleingang zwei Startplätze für das olympische Straßenrennen der Frauen gesichert. Während der Start der einheimischen Sportlerin des Jahres in Rio nun auch offiziell gesichert ist, herrscht noch Unklarheit, ob Luxemburg auch die zweite Startmöglichkeit akzeptieren wird.

Eigentlich sind es gar vier Plätze, die sich Majerus erkämpft hat. Die 13 besten Nationen des olympischen Rankings erhalten nämlich je drei Startplätze. Luxemburg, dank Majerus, die im Alleingang 717,25 der 732,25 Luxemburger Punkte gesammelt hat (!), lag am Stichdatum exakt auf diesem 13. Rang. Eine Klausel der olympischen Vorgaben für das Straßenrennen der Frauen besagt allerdings, dass alle Athletinnen der Top 100, die nicht über die Nationenwertung qualifiziert sind, ebenfalls einen Startplatz für Rio erhalten.

Um das Gesamtquorum von 62 Startern nicht zu überschreiten, werden diese Plätze den Ländern von 22 aufwärts mit je einem Platz pro Nation abgezogen. Rund ein Dutzend Fahrerinnen fallen unter diese Klausel; daher stehen für Luxemburg am Ende „nur“ zwei Plätze zu Buche.

Majerus auch für das Zeitfahren qualifiziert

Im Einzelzeitfahren der Frauen erhalten die 15 besten Nationen der Welt des olympischen Rankings eine Startmöglichkeit; auch diese Bedingungen erfüllt Majerus, die demnach für einen Doppelstart in der brasilianischen Metropole planen kann.

Während für die Elitesportsoldatin demnach bereits alles klar ist, steht noch ein Fragezeichen hinter dem Namen der zweiten möglichen Starterin. Eigentlich kommen nur Isabelle Hoffmann oder Elise Maes in Frage. Beide fallen – verständlicherweise – gegenüber einer starken Majerus extrem ab. Das COSL, auf Vorschlag des nationalen Radsportverbandes, wird am Ende entscheiden, ob, und wenn ja wen Majerus in Rio an ihrer Seite haben wird.