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Düdelingen steht stark unter Druck
Sport 2 Min. 09.07.2015 Aus unserem online-Archiv
In der Fußball-Europa-League

Düdelingen steht stark unter Druck

Im Rückspiel wollen es Daniel da Mota (9) und Düdelingen besser machen.
In der Fußball-Europa-League

Düdelingen steht stark unter Druck

Im Rückspiel wollen es Daniel da Mota (9) und Düdelingen besser machen.
Foto: Dan Sheridan/INPHO
Sport 2 Min. 09.07.2015 Aus unserem online-Archiv
In der Fußball-Europa-League

Düdelingen steht stark unter Druck

F91 Düdelingen steht schon nach dem ersten Auftritt auf europäischer Bühne mit dem Rücken zur Wand. Der Mannschaft von Trainer Michel Leflochmoan droht in der ersten Qualifikationsrunde zur Europa League das Aus gegen den irischen Zweitligisten UC Dublin.

(AW) - F91 Düdelingen steht schon nach dem ersten Auftritt auf europäischer Bühne mit dem Rücken zur Wand. Der Mannschaft von Trainer Michel Leflochmoan droht in der ersten Qualifikationsrunde zur Europa League das Aus gegen den irischen Zweitligisten UC Dublin. Durch die 0:1-Niederlage im Hinspiel stehen die Luxemburger nun heute Abend ab 18 Uhr vor heimischer Kulisse stark unter Druck.

„Die Spieler wissen das. Sie sind sehr angespannt“, sagt Leflochmoan über die aktuelle Stimmungslage beim Tabellendritten der Vorsaison der BGL Ligue. Noch ist alles möglich. Doch weil die Hausherren nun unbedingt Torerfolge brauchen, besteht auch die Gefahr, sich noch weitere Gegentreffer einzufangen. „Wir hatten auf ein Auswärtstor gehofft. Das hätte uns zu Hause eine andere Spielweise erlaubt. Wir müssen nun mindestens zwei Tore erzielen, wir müssen angreifen und trotzdem defensiv auf dem Posten sein. Da ist große Spielintelligenz gefragt“, so der Franzose.

Trotzdem sei er zuversichtlich, dass das Weiterkommen gelingen kann. Allerdings müsse man selbstbewusst auftreten und Verantwortung übernehmen, um offensiv erfolgreich zu sein. „Alles hängt davon ab, ob wir gut ins Spiel kommen“, meint Leflochmoan. Ihm ist bewusst, dass der Gegner in einer besseren Position ist. „Die Spieler aus Dublin haben es selbst in der Hand. Sie können sich auf die Defensive konzentrieren und auf Konter spielen.“ Der Düdelinger Trainer-Rückkehrer, der vor dem Hinspiel vor dem Gegner gewarnt hatte, bleibt bei seiner Meinung, dass er das Universitätsteam aus der irischen Hauptstadt für deutlich besser hält, als es die Divisionszugehörigkeit aussagt. „Für mich war die Niederlage in Dublin eine halbe Enttäuschung, für alle anderen Leute im Club war die Enttäuschung deutlich größer. In der öffentlichen Meinung war unser Gegner ein leichtes Los, für mich nicht, auch wenn ich der Einzige bin, der das sagt“, betont Leflochmoan. Die Iren, die durch die Fair-Play-Wertung der Uefa in den Wettbewerb kamen, spielten in der Saison 2013/2014 in der ersten Liga. „Dann hat die Mannschaft praktisch alle ihre Leistungsträger verloren. Deshalb ist sie abgestiegen. Aber jetzt hat man wieder eine gute Truppe aufgebaut.“

Im Hinspiel vor einer Woche hatten die Düdelinger zahlreiche Torchancen nicht verwertet, während der Gegner in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die erste Gelegenheit zum Treffer nutzte. „Er fiel aus heiterem Himmel. Vorher war Dublin kein einziges Mal vor unser Tor gekommen“, so Leflochmoan. Das Wissen, dass ein Sieg möglich war, soll seinem Team nun helfen, zuversichtlich ins Rückspiel zu gehen. „Aber wir müssen effizienter und realistischer sein. Man kann nicht erwarten, dass man zehn Chancen für einen Treffer bekommt“, fordert der 63-Jährige. F91 wird heute Abend voraussichtlich in ähnlicher Besetzung wie in Dublin auflaufen. Benajiba ist gesperrt, Bochet und Maury fallen aus Verletzungsgründen aus, dafür stehen der zuletzt angeschlagene Cruz sowie der im Hinspiel beruflich verhinderte Malget wieder zur Verfügung.


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