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Düdelingen jubelt nach Tischtenniskrimi
Sport 2 Min. 04.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Düdelingen jubelt nach Tischtenniskrimi

Erfahrung siegt: Zoltan Fejer-Konnerth und Gilles Michely (l., Düdelingen) setzen sich im Entscheidungsdoppel gegen Irfan Cekic und Marc Dielissen (Howald) durch.

Düdelingen jubelt nach Tischtenniskrimi

Erfahrung siegt: Zoltan Fejer-Konnerth und Gilles Michely (l., Düdelingen) setzen sich im Entscheidungsdoppel gegen Irfan Cekic und Marc Dielissen (Howald) durch.
Foto: Ben Majerus
Sport 2 Min. 04.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Düdelingen jubelt nach Tischtenniskrimi

Jan MORAWSKI
Jan MORAWSKI
Düdelingen ist Tischtennismeister 2019. Das Team bezwingt Howald auch im zweiten Finalspiel knapp. Zoltan Fejer-Konnerth ist einmal mehr der Sieggarant.

Sie wissen, wie man jubelt: DT Düdelingen hat in der BDO TT League den siebten Meistertitel in Folge gewonnen. Die Topfavoriten aus dem Süden setzten sich am Samstagabend mit 5:4 gegen Howald durch und beendeten die Best-of-three-Serie damit vorzeitig. Das Hinspiel in Düdelingen hatte das Team ebenfalls mit 5:4 gewonnen. Auch in Sachen Lautstärke waren die Gästefans ihren Howalder Kontrahenten überlegen. Das Doppel machte erneut den Unterschied.

"Howald ist auf dem Papier mindestens genauso gut wie wir", analysierte Zoltan Fejer-Konnerth nach der Siegerehrung. "Aber wir haben schon viele Finals gespielt und sind in den entscheidenden Situationen vielleicht ein bisschen abgeklärter."


Der Düdelinger Neuzugang Fabio Santomauro hatte am Sonntag maßgeblichen Einfluss am Pokalsieg gegen Howald.
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Düdelingen hat im Tischtennis zwölf der vergangenen 13 Titel geholt. Eine Ende der Dominanz ist nicht in Sicht. Doch Howald will sich nicht geschlagen geben.

Nachdem Howalds Spitzenspieler Irfan Cekic im Hinspiel überraschend gegen Gilles Michely verloren hatte, machte der Montenegriner seine Sache nun besser. Mit 3:1 brachte er die Hausherren in Front. Noch spannender war das parallele Duell zwischen Fejer-Konnerth und Defensivspezialist Ademir Balaban: Erst nach 1:2-Satzrückstand trumpfte der deutsche Topspieler souverän auf und gewann schließlich mit 3:2.

Der Titelverteidiger verzichtete zu Gunsten von Bianca Bauer erneut auf Vincent Kempfer. Beim 0:3 gegen Marc Dielissen blieb sie allerdings ohne große Chance. Besser machte es Fabio Santomauro, der in gewohnt kämpferischer Manier mit 3:1 gegen Luka Bakic gewann.

Fejer-Konnerth dreht auf

Die Vorentscheidung fiel dann nach der Pause. Nachdem sich Gilles Michely gegen Balaban im Gegensatz zum Hinspiel keine Blöße gab (3:0), drehte Zoltan Fejer-Konnerth im Spitzenspiel gegen Irfan Cekic erneut einen 1:2-Satzrückstand. Vor allem im fünften Satz spielte der Mannschafts-Vizeweltmeister von 2004 teilweise ganz groß auf. Der Jubel nach dem entscheidenden Punkt war bereits meisterlich.

"Die Spiele von Irfan gegen Zoltan und Luka gegen Fabio waren die Knackpunkte. Die haben uns gefehlt", sagte ein enttäuschter Balaban nach dem Spiel. "Im Doppel sind die Düdelinger einfach sehr, sehr stark."

Ademir Balaban (Howald) gelingt diesmal keine Überraschung.
Ademir Balaban (Howald) gelingt diesmal keine Überraschung.
Foto: Ben Majerus

Wie im Hinspiel führte Düdelingen mit 4:2 - und wie im Hinspiel glich das hintere Paarkreuz aus Howald mit zwei Siegen aus. Dielissen zeigte beim 3:1 gegen Santomauro eine starke Leistung und Bakic kämpfte Bauer ebenfalls mit 3:1 nieder. Das Problem war nur: Das Düdelinger Doppel mit Fejer-Konnerth und Michely war gegen das Duo Cekic/Dielissen klar favorisiert.  

Ganz so reibungslos lief es für die Routiniers des Titelverteidigers dann aber doch nicht. Die Hausherren agierten mutig und kämpften sich in den fünften Satz. Dort spielten Fejer-Konnerth und Michely aber ihre Erfahrung aus - und fielen sich nach dem verwandelten Matchball erleichtert in die Arme.

"Wir können uns einfach auf Zoltan verlassen", brachte es Bauer auf den Punkt. "Er ist die Konstanz in Person."

Fans von Düdelingen unterstützen ihre Mannschaft lautstark.
Fans von Düdelingen unterstützen ihre Mannschaft lautstark.
Foto: Ben Majerus



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