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Drucker feiert ersten Profierfolg
Sport 1 02.08.2015 Aus unserem online-Archiv
In London

Drucker feiert ersten Profierfolg

Jempy Drucker hat sich einen schönen Ort für seinen ersten Profisieg ausgesucht.
In London

Drucker feiert ersten Profierfolg

Jempy Drucker hat sich einen schönen Ort für seinen ersten Profisieg ausgesucht.
Foto: AFP
Sport 1 02.08.2015 Aus unserem online-Archiv
In London

Drucker feiert ersten Profierfolg

Den 2. August 2015 wird Jempy Drucker immer in Erinnerung behalten. Er feierte am Sonntag seinen ersten Profierfolg. Beim Prudential RideLondon-Surrey Classic setzte sich der BMC-Profi nach 200 km im Sprint einer vierköpfigen Ausreißergruppe durch.

(jot) - Den 2. August 2015 wird Jempy Drucker  immer in Erinnerung behalten. Er feierte am Sonntag seinen ersten Profierfolg. Beim Prudential RideLondon-Surrey Classic setzte sich der BMC-Profi nach 200 km im Sprint einer vierköpfigen Ausreißergruppe durch. 

Das Hauptfeld war sich über lange Zeiten des Rennens nicht einig. Viele Fahrer versuchten davon zu profitieren. Drucker gelang jedoch der Sprung in die "richtige" Ausreißergruppe. 25 km vor dem Ziel hatten er,  Fernando Gaviria (COL/Etixx-Quick Step),Leigh Howard (AUS/Orica-GreenEdge),  Kristian Sbaragli (I/MTN-Qhubeka), Ben Swift (GB/Sky), Mike Teunissen (NL/LottoNL-Jumbo), Sep Vanmarcke (B/LottoNL-Jumbo) und Kenneth van Rooy (B/Lotto-Soudal),  einen Vorsprung von 50'' auf das Hauptfeld. 16 km vor dem Zielstrich waren es bereits 2'. 13 km vor dem Ziel attackierte dann Vanmarcke aus der Spitzengruppe heraus. 20'' betrug sein Vorsprung 6 km vor dem Ziel. Drucker und Swift versuchten alles, um ihn wieder einzuholen. Und dies sollte ihnen gelingen. Letztlich machten Drucker, Swift, Teunissen und Vanmarcke den Erfolg unter sich aus. Teunissen versuchte sich auf dem letzten Kilometer abzusetzen, aber Drucker konnte ihn noch überholen. Der Niederländer wurde Zweiter, Swift Dritter.

"Ich war zuversichtlich"

"Ich verfüge über eine gewisse Schnelligkeit, deshalb war ich ziemlich zuversichtlich im Endspurt", analysierte Drucker die Schlussphase des Rennens. "Ich habe mich im Schlussspurt vor allem an Ben Swift orientiert, da ich wusste, dass er unbedingt gewinnen wollte. Ich  versuchte sein Rad zu halten und mich auf ihn zu konzentrieren." Die Taktik sollte vollkommen aufgehen. "Jempy war unglaublich stark und agierte äußerst clever", unterstrich BMC-Sportdirektor Max Sciandri (GB).

Neben Drucker waren noch zwei weitere Luxemburger im Einsatz. Joël Zangerlé (Cult Energy) wurde 88. auf 8'57''. Sein Teamkollege Alex Kirsch sah die Ziellinie nicht.

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