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"Dieses Vertrauen gibt es nur zwischen Brüdern"
Sport 14.02.2017 Aus unserem online-Archiv
Fränk Schleck

"Dieses Vertrauen gibt es nur zwischen Brüdern"

Andy (l.) und Fränk Schleck (r.) beglückwünschen Tour-de-France-Sieger Cadel Evans.
Fränk Schleck

"Dieses Vertrauen gibt es nur zwischen Brüdern"

Andy (l.) und Fränk Schleck (r.) beglückwünschen Tour-de-France-Sieger Cadel Evans.
Foto: Serge Waldbillig
Sport 14.02.2017 Aus unserem online-Archiv
Fränk Schleck

"Dieses Vertrauen gibt es nur zwischen Brüdern"

Im Interview mit "Velomotion" spricht Fränk Schleck über seine größten Erfolge, das Verhältnis zu seinem Bruder Andy und den Entschluss, seine Karriere zu beenden.

(jan) - Obwohl Fränk Schlecks Karriere als Radprofi seit Ende des Jahres 2016 offiziell beendet ist, ist der 36-Jährige in seinem Sport weiterhin sehr aktiv. "Ich fahre schon immer noch jeden Tag, um mich fit zu halten. Aber manchmal vergesse ich, dass ich gar kein Profi mehr bin", erzählt Schleck dem Radsportmagazin "Velonews".

Dies äußert sich auch darin, dass der mehrfache luxemburgische Meister gerade erst seine B-Trainer-Ausbildung abgeschlossen hat. "Ich will meine Leidenschaft Radsport weitergeben. Als Trainer kann man das direkt an den Mann bringen." Dass Schleck nach einer langen Karriere überhaupt Zeit für andere Dinge findet, hat auch etwas mit den Olympischen Spielen zu tun. "Ich war über 15 Jahre Profi, habe viele Höhen und Tiefen gehabt. Man selbst, aber auch die Familie bringt sehr viele Opfer. Irgendwann ist es dann eben so weit", erklärt der Vater zweiter Töchter. Diesen Entschluss habe er in Rio de Janeiro gefasst.

"Darauf wird man lange warten müssen"

Einen ganz besonderen Moment wird Schleck allerdings für immer in Erinnerung behalten: Als er bei der Tour de France 2011 gemeinsam mit seinem Bruder Andy auf dem Podium des Schlussklassements stehen durfte. "Da wird der Radsport sehr lange darauf warten müssen, bis es so etwas wieder gibt."

Ohnehin sei die Beziehung zu seinem fünf Jahre jüngeren Bruder eine ganz besondere: "Früher als Kinder war es immer ein Wettkampf zwischen uns, egal wo. Aber auf dem Rad war das eigentlich nie so. Wir wussten immer, dass wir gemeinsam mehr erreichen können und hätten für den anderen alles gegeben. Das war unsere große Stärke, so ein Vertrauen gibt es nur zwischen Brüdern."

In Rio de Janeiro radelte Fränk Schleck auf den 20. Platz.
In Rio de Janeiro radelte Fränk Schleck auf den 20. Platz.
Foto: Chris Karaba

Das gesamte Interview finden Sie hier.


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