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Diese Stars stehen in Wimbledon im Fokus
Sport 2 Min. 25.06.2022
Tennis

Diese Stars stehen in Wimbledon im Fokus

Novak Djokovic hat auf dem Heiligen Rasen schon sechs Mal triumphiert.
Tennis

Diese Stars stehen in Wimbledon im Fokus

Novak Djokovic hat auf dem Heiligen Rasen schon sechs Mal triumphiert.
Foto: dpa
Sport 2 Min. 25.06.2022
Tennis

Diese Stars stehen in Wimbledon im Fokus

Vor dem Grand-Slam-Turnier in London gibt es einige Favoriten. Andere Spielerinnen und Spieler starten als Außenseiter.

(sid) - 128 Männer und 128 Frauen starten am Montag in Wimbledon ins Turnier. Ein Überblick über die Spielerinnen und Spieler, auf die im All England Club besonders zu achten ist.


Luxemburgs Davis-Cup-Team qualifiziert sich für die Play-offs
Gilles Muller freut sich. Seine Mannschaft trifft im kommenden Jahr auf interessante Gegner.

Novak Djokovic

Sechs Mal hat der Serbe auf dem Heiligen Rasen gewonnen – zuletzt drei Mal nacheinander. Auch in diesem Jahr gilt er als Favorit. Wimbledon ist auch für Novak Djokovic zum Wohnzimmer geworden, nur noch zwei Titel fehlen zu Rekordsieger Roger Federer. Apropos Rekorde: Djokovics Ziel ist die Grand-Slam-Bestmarke, in dieser Statistik liegt er zwei Titel hinter Rafael Nadal.

Rafael Nadal

Wer hätte gedacht, dass sich der Spanier nach den Strapazen der French Open, wo er seinen 22. Grand-Slam-Titel feierte, auch für Wimbledon motivieren kann? Die chronischen Nervenschmerzen im Fuß begleiten ihn weiter. Doch Nadal hat die Tennisgeschichte im Blick: Nach den Triumphen in Melbourne und Paris hat der 36-Jährige noch die Chance auf den Grand Slam.

Rafael Nadal gönnt sich keine Pause.
Rafael Nadal gönnt sich keine Pause.
Foto: dpa

Carlos Alcaraz

Als Nadals Kronprinz gilt sein 17 Jahre jüngerer Landsmann. In Roland Garros musste Carlos Alcaraz jedoch erfahren, dass es für einen Grand-Slam-Sieg mehr braucht als spektakuläres und hochklassiges Tennis. Im Viertelfinale war Schluss gegen Alexander Zverev. Auf Rasen hat Alcaraz insgesamt erst zwei (!) Top-Matches bestritten – beide 2021 in Wimbledon.

Carlos Alcaraz ist Spaniens nächster Hoffnungsträger.
Carlos Alcaraz ist Spaniens nächster Hoffnungsträger.
Foto: AFP

Matteo Berrettini

Der Italiener ist ein Spezialist. Vier seiner sieben ATP-Titel holte er auf Rasen, in diesem Jahr zwei – und das nach monatelanger Verletzungspause. Matteo Berrettini, Vorjahresfinalist, triumphierte jeweils zum zweiten Mal im Londoner Queen's Club und in Stuttgart.

Matteo Berrettini fühlt sich auf dem Rasen wohl.
Matteo Berrettini fühlt sich auf dem Rasen wohl.
Foto: AFP

Iga Swiatek

35 Matches hat die Polin in Folge gewonnen, eine Siegesserie, die in diesem Jahrtausend nur Venus Williams geschafft hat. Nach dem Titel bei den French Open pausierte Iga Swiatek, spielte kein Vorbereitungsturnier – und ist dennoch die Favoritin Nummer eins in Wimbledon. Dass sie auf Rasen spielen kann, hat sie bei ihrem Juniorinnensieg 2018 bewiesen. 

Iga Swiatek ist derzeit die Nummer eins der Welt.
Iga Swiatek ist derzeit die Nummer eins der Welt.
Foto: Getty Images

Petra Kvitova

Die Tschechin ist eine von fünf Wimbledon-Siegerinnen im Feld. Und neben Serena Williams die einzige, die mehrfach die Venus-Rosewater-Schale in den Himmel über London strecken durfte. Das ist zwar schon ein paar Jahre her – 2011 und 2014 – bei ihrem Finaleinzug in Eastbourne bewies Petra Kvitova jedoch, dass mit ihr auf Rasen wieder zu rechnen ist.

Petra Kvitova greift wieder an.
Petra Kvitova greift wieder an.
Foto: AFP

Emma Raducanu

2021 gab die Britin mit den chinesischen und rumänischen Wurzeln in Wimbledon ein viel beachtetes Grand-Slam-Debüt, das erst mit der Aufgabe im Achtelfinale endete. Wenige Wochen später gewann Emma Raducanu sensationell die US Open, doch der Höhenflug hielt nicht an. Ein einziges Viertelfinale erreichte sie seitdem und steht dennoch weiter im Mittelpunkt.

Emma Raducanu konnte zuletzt nicht mehr überzeugen.
Emma Raducanu konnte zuletzt nicht mehr überzeugen.
Foto: dpa

Serena Williams

Mehr Aufmerksamkeit als Raducanu bekommt in Wimbledon nur sie: die 23-malige Grand-Slam-Siegerin und siebenmalige Titelträgerin auf dem „Heiligen Rasen“. Ihr Comeback ist DIE Geschichte vor Turnierbeginn, dabei weiß niemand, was Serena Williams nach einem Jahr Pause leisten kann. Ihr letzter Titel in Wimbledon liegt sechs Jahre zurück.

Serena Williams kann mit dem Druck umgehen.
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Foto: dpa


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