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Die Zeichen stehen auf Verlängerung
Sport 12.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Fränk Schleck über seine Zukunft

Die Zeichen stehen auf Verlängerung

Fränk Schleck (Trek-Segafredo) fühlt sich auch mit 36 Jahren immer noch topfit
Fränk Schleck über seine Zukunft

Die Zeichen stehen auf Verlängerung

Fränk Schleck (Trek-Segafredo) fühlt sich auch mit 36 Jahren immer noch topfit
Foto: Serge Waldbillig
Sport 12.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Fränk Schleck über seine Zukunft

Die Zeichen stehen auf Verlängerung

Fränk Schleck liegt in der Gesamtwertung der Tour de France derzeit an 23. Position. Auch im Alter von 36 Jahren kann er den Favoriten noch folgen. Eine Situation, die für den Mondorfer zu einer Verlängerung seines Engagements führen könnte.

Von Joe Geimer

Fränk Schleck ist ein glücklicher Radprofi. Der Routinier fährt eine mehr als ordentliche Tour de France: Rang 23 nach neun Etappen kann sich sehen lassen. Der 36-Jährige verspürt immer noch Lust und Freude am Radfahren. Umso mehr, da er nach einer komplizierten Vorbereitung auf die Tour immer besser in Form kommt.

„Ich habe am Sonntag knapp 2' auf die Besten eingebüßt. Das ist nicht viel. Das zeigt mir, dass ich es immer noch kann“, stellt der Mondorfer genüsslich fest. Ärgern tut ihn bislang nur eine Tatsache: „Ich hätte in der Ausreißergruppe sein müssen. Ich wollte auch, konnte aber nicht. In der Anfangsphase wollten die Beine nicht. Allerdings werden sich mir noch ein paar Gelegenheiten bieten. In der dritten Tourwoche möchte ich zuschlagen. Ich sollte dann theoretisch auch ein bisschen frischer als einige der Konkurrenten sein.“

Der Traum vom Etappensieg ist weiterhin intakt, und vielleicht ist gar eine Top-20-Situation in der Schlusswertung realistisch. „Wenn alles perfekt läuft, kann ich unter die Top 15 fahren, ein Ziel ist eine solche Platzierung aber keineswegs“, so Schleck.

Sein Vertrag beim Team Trek-Segafredo läuft zum Jahresende aus. Bei der Tour brodelt traditionell die Transfer-Gerüchteküche. Schleck macht sich aber keinen Stress: „Ich habe noch keinen Kontrakt unterschrieben, eine Situation, die mich aber nicht beunruhigt. Ich werde mich nach der Tour mit meiner Familie zusammensetzen und dann eine Entscheidung treffen. Ich kann sagen, dass ich derjenige sein werde, der die finale Entscheidung trifft, ob es weitergeht oder nicht.“ Seit sechs Jahren fährt Schleck für Trek bzw. die Vorgängermannschaften. „Ich fühle mich wohl, und es gefällt mir hier. Ich kann mir gut vorstellen, beim Team zu bleiben, vorausgesetzt ich werde meine Laufbahn noch nicht beenden. Aber Achtung, das muss nichts bedeuten. Morgen kann die Situation bereits eine andere sein.“

John Degenkolb soll im Winter zum Team stoßen, auch Alberto Contador wird als potenzieller Neuzugang gehandelt. „Ich bin zu alt, um mich mit solchen Dingen zu beschäftigen. Ich weiß, was das Team Trek an mir hat. Ich bin immer noch ein guter Kletterer. 
Spekulationen interessieren mich nicht. Ich werde nach der Tour eine Entscheidung im Hinblick auf meine Zukunft treffen. Sollte dies doch eher passieren, werden Sie es erfahren“, so Schleck abschließend mit einem Schmunzeln.


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