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Die SkodaTour kann kommen
Sport 2 Min. 08.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Die SkodaTour kann kommen

Das Peloton im vergangenen Jahr in der Mauer von Wormeldingen.

Die SkodaTour kann kommen

Das Peloton im vergangenen Jahr in der Mauer von Wormeldingen.
Foto: Serge Waldbillig
Sport 2 Min. 08.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Die SkodaTour kann kommen

Joe GEIMER
Joe GEIMER
In vier Monaten ist die 79. Ausgabe der SkodaTour de Luxembourg bereits fast Geschichte. Aktuell laufen die Planungen auf Hochtouren. Die Verantwortlichen um den Präsidenten Andy Schleck sind zuversichtlich, dass sie ein interessantes Paket geschnürt haben.

Vom 5. bis 9. Juni findet mit der SkodaTour de Luxembourg das größte Radrennen im Großherzogtum statt. Die Eckpfeiler stehen. So langsam nimmt die 79. Landsrundfahrt ihre endgültige Form an. Die AOTdL (Association des Organisateurs du Tour de Luxembourg) um den Präsidenten Andy Schleck hat eine Streckenführung zusammengestellt, die fast keine Wünsche offen lässt.

Ein paar Überarbeitungen sollen den Parcours gar noch interessanter machen. „Wir dürfen nie den Fehler machen, zu sehr an Altbewährtem festzuhalten. Man muss offen sein für Abänderungen und Innovationen, ansonsten macht sich schleichend eine gewisse Langeweile und daraufhin dann Desinteresse bemerkbar“, warnt Schleck. „Das wäre schlimm. Die Luxemburg-Rundfahrt soll es noch viele Jahre geben“, ergänzt er.

Nicht mehr den Breedewee hinauf

Am 5. Juni beginnt der Wettkampf wie seit 2006 traditionell mit einem kurzen Prolog in der Hauptstadt. Wobei nicht alles beim Alten bleibt. „Die Strecke wird etwas länger sein“, sagt Schleck. Vom Start über die Passerelle hinab in den Grund ändert sich nichts am Parcours, dann jedoch werden die Fahrer den Breedewee links liegen lassen und über die Rue Sosthène Weis zur Montée de Clausen gelangen, um hinauf zum Knuedler zu klettern. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt Luxemburg waren konstruktiv. Das sollte alles so klappen“, sagt Schleck. Ob sich das Ziel des Zeitfahrens auf der Place Guillaume oder wie zuletzt in der Rue Notre Dame befindet, bleibt noch zu klären.

Am zweiten Renntag führt die erste Etappe genau wie auch vor zwei Jahren von Luxemburg-Stadt nach Bascharage. Dabei geht es einmal hoch bis nach Wiltz und dann im Westen des Landes zurück in südlicher Richtung in den Zielort, wo insgesamt drei Mal ein lokaler Rundkurs zu fahren ist.

Rückkehr nach Rosport

Was den zweiten Abschnitt angeht, so gehört Walferdingen anders als in den Jahren 2013, 2015 und 2017 nicht mehr zum Programm. Schleck erklärt: „Die Etappe führt von Steinfort nach Rosport. Nachdem wir im vergangenen Jahr wegen der Unwetter und des vielen Regens den Start einer Etappe von Rosport nach Junglinster verlegen mussten, war es für uns nur logisch, in diesem Jahr die Gemeinde Rosport-Mompach mit ins Boot zu nehmen. Wir wollten uns erkenntlich zeigen für die gute Organisation und die vielen Zuschauer der vergangenen Jahre.“

Ein kleines Problem gab es im Osten des Landes aber: „Es war nicht so einfach, dort ein Rundkurs zu zeichnen. Doch wir haben das Problem gelöst“, sagt der Gewinner der Tour de France 2010.

Vorentscheidung am Härebierg?

Am dritten Tag wird das Peloton von Mondorf nach Diekirch fahren. „Es handelt sich zweifellos um die Königsetappe“, ist sich Schleck sicher. Der 33-Jährige ergänzt: „Nach dem erfolgreichen Experiment der Ankunft am Härebierg (2017) bleiben wir dabei. Das hat uns gut gefallen. Die Echos waren sehr positiv.“

An dem Tag führt die Strecke unter anderem durch Oetringen, Schüttringen, Junglinster, Reisdorf, Vianden und bis zum Niklosbierg. „Nur wer da vorne dabei ist, hat eine Chance auf den Gesamtsieg“, sagt Schleck zum Finale.

Die Schlussetappe beginnt in Mersch und endet in Luxemburg-Stadt erneut oberhalb des Pabeierbierg. Der 3,8 km lange und vier Mal zu fahrende Schlusskurs des Vorjahres soll allerdings etwas verlängert werden, damit auf den letzten Kilometern weniger Chaos und Hektik entsteht.


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