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Die Frau für die Schluss-Sekunden
Sport 2 03.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Die Frau für die Schluss-Sekunden

Arike Ogunbowale hat allen Grund zur Freude: Die US-Amerikanerin sorgte sowohl im Halbfinale als auch im Endspiel der College-Meisterschaft für die Entscheidung.

Die Frau für die Schluss-Sekunden

Arike Ogunbowale hat allen Grund zur Freude: Die US-Amerikanerin sorgte sowohl im Halbfinale als auch im Endspiel der College-Meisterschaft für die Entscheidung.
Foto: AFP
Sport 2 03.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Die Frau für die Schluss-Sekunden

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Notre Dame hat am Sonntagabend die College-Meisterschaft der Frauen für sich entschieden. Die Heldin des Spiels war dabei Arike Ogunbowale, wie schon zwei Tage zuvor.

Vor einer Woche kannten in den USA nicht einmal der Großteil der Basketball-Experten Arike Ogunbowale. Bis dato hat die Tochter eines Nigerianers und einer US-amerikanischen Mutter nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag. Und trotzdem wurde sie in den vergangenen Tagen von NBA-Stars gefeiert, machte weltweit Schlagzeilen und durfte eine Trophäe hochhalten.

Die Basketballerin gewann am Sonntag mit Notre Dame die College-Meisterschaft der Frauen. Dabei hätte die Schlussphase des 61:58-Sieges im Finale gegen Mississippi State nicht spannender sein können. Nach einem Einwurf dribbelte Ogunbowale in die Ecke und verwandelte mit dem Ertönen der Schlusssirene einen Dreier zum Titelgewinn.

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Besonders kurios: Nur zwei Tage zuvor hatte sie ihr Team in ähnlicher Manier ins Endspiel geführt, als Ogunbowale gegen die University of Connecticut ebenfalls kurz vor dem Ende einen Distanzwurf versenkte.

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Lob von Bryant

Nicht nur in den internationalen Medien wurde sie gefeiert, auch Basketball-Ikone Kobe Bryant lobte Ogunbowale auf Twitter. Nach dem Halbfinalsieg meinte der 39-Jährige: "Großartiger Wurf Arike. Viel Glück am Sonntag", bevor er zwei Tage später nur "WOW" schrieb. Der ehemalige Star der Los Angeles Lakers war am Sonntag nicht der Einzige, der vor dem Bildschirm staunte.

Das ganze Land sprach über das letzte Spiel des Wettbewerbs, an dem auch die Luxemburgerin Lisa Jablonowski mit ihrem Team, den Virginia Cavaliers, teilnahm. Die Mannschaft scheiterte in der zweiten Runde an South Carolina.

Einen Tag nach dem spektakulären Endspiel der Frauen fand am Montag dann auch das Finale der Männer statt. Dort sicherten sich die Villanova Wildcats den Sieg gegen die Michigan Wolverines mit 79:62.

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