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DFB-Pokal: Favoriten lösen Pflichtaufgabe souverän
Robert Lewandowski traf am Samstag gleich zwei Mal.

DFB-Pokal: Favoriten lösen Pflichtaufgabe souverän

Foto: AFP
Robert Lewandowski traf am Samstag gleich zwei Mal.
Sport 2 Min. 12.08.2017

DFB-Pokal: Favoriten lösen Pflichtaufgabe souverän

Kevin ZENDER
Kevin ZENDER
Der Traum von einem Pokalcoup hat sich für die kleineren deutschen Vereine am Samstag in der ersten Runde nicht erfüllt.

(dpa) - Die großen Favoriten FC Bayern München und Borussia Dortmund haben ihre Pflichtaufgaben im DFB-Pokal problemlos gelöst, und auch sonst hat sich für die Außenseiter der Traum von einer Sensation nicht erfüllt. Meister FC Bayern siegte am Samstag in der ersten Runde beim Drittligisten Chemnitzer FC mit 5:0, Cupverteidiger Borussia Dortmund wurde seiner Favoritenrolle nach dem Wirbel um Dembélé  beim 4:0 gegen den Sechstligisten 1. FC Rielasingen-Arlen gerecht.

Neben den beiden Topclubs zogen vier weitere Bundesligisten in die nächste Runde ein: Der 1. FC Köln siegte beim Fünftligisten Leher TS in Bremerhaven mit 5:0, der SC Freiburg setzte sich beim Regionalligisten Germania Halberstadt mit 2:1 durch und der FSV Mainz 05 gewann beim Lüneburger SK mit 3:1. Cupfinalist Eintracht Frankfurt löste trotz fast 70-minütiger Unterzahl beim 3:0 gegen den Viertligisten TuS Erndtebrück in Siegen das Ticket für die zweite Runde. Am Freitag hatten bereits Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen als erste Bundesligisten - wenn auch mit Problemen - das Weiterkommen geschafft.

Die Favoriten setzten sich auch in den weiteren Duellen durch. Zweitligist 1. FC Kaiserslautern erreichte durch das 4:0 beim SV Eichede ebenfalls die zweite Runde wie auch Ligarivale 1. FC Heidenheim, der bei Drittliga-Aufsteiger SpVgg Unterhaching mit 4:0 gewann. Neben Lautern und Heidenheim hatten sich am Freitag auch die Zweitligisten Dynamo Dresden und Holstein Kiel für die nächste Runde am 24./25. Oktober qualifiziert.

In diese will auch der Luxemburger Jeff Saibene, der am Samstag ab 18.30 Uhr mit Arminia Bielefeld die Düsseldorfer Fortuna empfängt.

WIRBEL: Dembélé stand gar nicht im Kader und trotzdem war der französische Nationalspieler bei Borussia Dortmund Gesprächsthema Nummer eins. So kündigte Trainer Peter Bosz an, dass am Wochenende über die weitere Vorgehensweise entschieden werde. „Wir werden uns zusammensetzen. Morgen wird der Verein sagen, was wir machen“, sagte der Niederländer dem TV-Sender Sky. Dembélé hatte am Donnerstag beim BVB das Training geschwänzt, um offenbar seinem Wechselwunsch zum FC Barcelona Nachdruck zu verleihen. Die Westfalen suspendierten den Franzosen daraufhin bis Montag. Das Toreschießen beim Spiel in Freiburg übernahmen stattdessen Bartra und dreimal Liga-Torschützenkönig Aubameyang.

PREMIERE: Bibiana Steinhaus durfte erstmals in ihrer Schiedsrichterkarriere ein Pflichtspiel des FC Bayern leiten. Die 38-Jährige, die in dieser Saison erstmals auch in der Bundesliga zum Einsatz kommen wird, machte ihre Sache gut. In der 20.' entschied sie auf Freistoß, den Torjäger Lewandowski zur Führung der Bayern verwandelte. Danach machten Coman, erneut Lewandowski, Ribéry und Hummels alles klar.

VATER-SOHN-DUELL: Das erste Saisontor von Petersen dürfte bei seinem Vater Andreas nicht allzu große Freude ausgelöst haben. Der Torjäger leitete mit seinem Treffer den Freiburger Sieg beim Viertligisten Germania Halberstadt ein und machte damit die Hoffnungen seines Vaters auf eine Sensation zunichte. Petersen senior ist Trainer beim Nordost-Regionalligisten. Dort hatte sein Sohn Nils auch drei Jahre lang gespielt, ehe er seine Profikarriere startete.


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