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Defensivstarke Red Boys
Sport 14.12.2019 Aus unserem online-Archiv

Defensivstarke Red Boys

In der Verteidigung gingen die Differdinger kompromisslos zu Werke.

Defensivstarke Red Boys

In der Verteidigung gingen die Differdinger kompromisslos zu Werke.
Foto: Fernand KONNEN
Sport 14.12.2019 Aus unserem online-Archiv

Defensivstarke Red Boys

Lutz SCHINKÖTH
Lutz SCHINKÖTH
Eine starke Reaktion zeigten die Red Boys im Spitzenspiel gegen Berchem. Beim 29:21-Erfolg überzeugten Moldrup und Co. vor allem mit einer guten Defensivleistung.

Die Red Boys haben eine starke Reaktion auf die Niederlage gegen Esch gezeigt und Berchem nach einer 12:8-Halbzeitführung mit 29:21 bezwungen. War es in der ersten Halbzeit der überragende Torwart Moldrup, der mit neun Paraden seinem Team den nötigen Rückhalt gab, so rechtfertigte Hotton in der zweiten Hälfte seinen Einsatz zwischen den Pfosten.

In der umkämpften, in der zweiten Halbzeit auch sehr emotional geführten, Begegnung führten die Differdinger dank einer konzentrierten und defensivstarken Leistung zeitweise schon mit sieben Einheiten. Berchem zeigte sein Kämpferherz und kam in er 38.' nochmals zum Ausgleich, doch weil bis auf Tsatsos und, mit Abstrichen, Keeper Moreira fast alle Berchemer unter ihren Möglichkeiten blieben, wurde es am Ende noch deutlich.

Esch lässt nichts anbrennen

Die Red Boys zogen die Zügel nochmals an und sicherten sich in den letzten zehn Minuten mit acht Toren Differenz gegen Berchem auch ihren zweiten Punktspielsieg.

In der ersten Partie des zwölften Spieltages ließ Tabellenführer und Meister Esch in Schifflingen nichts anbrennen und gewann nach 14:5-Halbzeitführung am Ende mit 34:12. Während bei Schifflingen Gros und Pereira jeweils vier Mal erfolgreich waren, avancierte Werdel mit sechs Treffern zum besten Escher Torschützen.

Im Parallelspiel hatte Käerjeng gegen Diekirch nach 60 Minuten mit 42:38 die Nase vorn. Diekirch hoffte auf eine Überraschung und hielt bis Mitte der ersten Halbzeit phasenweise gut mit. In der Folge zog Käerjeng die Zügel an und ging mit einem 21:15 in die Pause. In einem Spiel quasi ohne Abwehrreihen wurde Käerjeng seiner Favoritenrolle schlussendlich mit 42:38 gerecht. Brukwicki traf bei Diekirch 11 Mal, während der junge Graas bei Käerjeng mit sechs Toren am erfolgreichsten war.



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