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Deceuninck-Team wird für clevere Taktik belohnt
Sport 26.03.2021

Deceuninck-Team wird für clevere Taktik belohnt

Kasper Asgreen genießt den Augenblick des Sieges.

Deceuninck-Team wird für clevere Taktik belohnt

Kasper Asgreen genießt den Augenblick des Sieges.
Foto: AFP
Sport 26.03.2021

Deceuninck-Team wird für clevere Taktik belohnt

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Kasper Asgreen war der stärkste Fahrer im Peloton und durfte im Ziel der E3 Saxo Bank Classic jubeln. Das Eintagesrennen war spektakulär.

Nach einer taktischen Meisterleistung von Deceuninck-Quick Step hat Kasper Asgreen die E3 Saxo Bank Classic gewonnen. Der dänische Meister schrie seine Freude nach 205 km im Ziel in Harelbeke heraus. Er hatte sich den Triumph redlich verdient. Gleich zwei beeindruckende Attacken setzte der 26-jährige Däne. 


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Zunächst setzte er die Konkurrenten mit einem Angriff in der Schlussphase unter Druck. Während rund 50 km fuhr er beständig mit knapp 30 Sekunden Vorsprung auf die immer kleiner werdende erste Verfolgergruppe und sorgte dafür, dass dahinter Mathieu van der Poel (NL/Alpecin) und Wout van Aert (B/Jumbo) Kräfte verpulvern mussten, um wieder heranzukommen. 

Asgreen mit dem richtigen Timing

12,3 Kilometer vor dem Ziel war Asgreen eingefangen. Van Aert war kurz zuvor distanziert worden. Nur van der Poel, Asgreen, Zdenek Stybar (CZE/Deceuninck), Florian Sénéchal (F/Deceuninck), Oliver Naesen (B/Ag2r) und Greg van Avermaet (B/Ag2r) kamen noch als Kandidaten für den Sieg infrage.

Asgreen ruhte sich kurz an den Hinterrädern aus, dann setzte er rund 5 km vor dem Ziel alles auf eine Karte. Die Konkurrenten reagierten nicht und so durfte er im Ziel eines sehr schweren, schnellen und spektakulären Rennens seinen ersten Saisonsieg feiern.


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Wenige Sekunden dahinter gewann Sénéchal den Sprint der Verfolger und machte damit den Doppelerfolg des Deceuninck-Rennstalls perfekt. Dritter wurde van der Poel vor Naesen. Titelverteidiger Stybar auf Rang fünf komplettierte den dominanten Auftritt der Mannschaft von Patrick Lefevere.

Luxemburger nicht vorne dabei

Fünf Luxemburger (Drucker, Geniets, Kirsch, Petelin, T. Wirtgen) nahmen die Generalprobe für die Tour des Flandres in Angriff, allerdings war in der Schlussphase, die knapp 60 km vor dem Ziel so richtig lanciert wurde, keiner des Quintetts noch vorne dabei. Kevin Geniets (Groupama) verabschiedete sich als Letzter der Luxemburger Vertreter 55 km vor dem Ziel aus der Gruppe der Favoriten. 

Als 61. fuhr er zusammen mit Alex Kirsch (Trek/62.) über den Zielstrich, dies mit einem Rückstand von 10'50''. Jempy Drucker (Cofidis), Jan Petelin (Vini Zabu) und Tom Wirtgen (Bingoal) werden nicht in der Wertung geführt.


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