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Der WM-Sonntag im Live-Center
Sport 2 Min. 27.11.2022
Fußball-WM

Der WM-Sonntag im Live-Center

Serge Gnabry und Deutschland trennen sich mit einem 1:1-Unentschieden von Spanien um Marco Asensio.
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Serge Gnabry und Deutschland trennen sich mit einem 1:1-Unentschieden von Spanien um Marco Asensio.
Foto: AFP
Sport 2 Min. 27.11.2022
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Der WM-Sonntag im Live-Center

(dpa/sid) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat durch das 1:1 gegen Spanien wieder gute Chancen, das Achtelfinale der WM in Katar zu erreichen. Japan hatte zuvor mit 0:1 gegen Costa Rica verloren.

In der Gruppe F verliert Belgien mit 0:2 gegen Marokko, Kroatien behauptet sich mit 4:1 gegen Kanada.

Japan patzt gegen Costa Rica

Costa Rica hat dem DFB-Team mit einem Sieg gegen Japan wertvolle Schützenhilfe im Kampf um das WM-Achtelfinale geleistet. Die Zentralamerikaner bezwangen den Deutschland-Schreck überraschend mit 1:0.

Keysher Fuller erzielt das einzige Tor der Partie.
Keysher Fuller erzielt das einzige Tor der Partie.
Foto: AFP

Keysher Fuller (81.') traf im Ahmad-bin-Ali-Stadion spät für Costa Rica, das zum Auftakt noch 0:7 gegen Spanien verloren hatte. Damit wahrte das Team um Star-Torhüter Keylor Navas seine Chance auf das Achtelfinale.  

Schwache Belgier unterliegen Marokko

Belgiens einst so goldene Generation hat spätestens im zweiten Spiel bei der Fußball-WM ihren Glanz verloren - und muss nun das Vorrunden-Aus fürchten: Das alternde Team um Kevin de Bruyne unterlag Marokko verdient 0:2, damit verspielten die Roten Teufel auch den vorzeitigen Sprung ins Achtelfinale. Nebenbei endete eine eindrucksvolle Serie: In WM-Vorrunden hatte Belgien zuvor acht Siege nacheinander gefeiert, der neunte wäre alleiniger Rekord gewesen.

Zakaria Aboukhlal behauptet sich mit Marokko gegen Belgien um Kevin de Bruyne und Charles de Ketelaere (hinten).
Zakaria Aboukhlal behauptet sich mit Marokko gegen Belgien um Kevin de Bruyne und Charles de Ketelaere (hinten).
Foto: AFP

Abdelhamid Sabiri (73.') und Zakaria Aboukhlal (90.+2.') sorgten für den ersten WM-Sieg für Marokko seit 24 Jahren. Belgien bestätigte einen schwachen ersten Eindruck, zum Auftakt hatte es ein schmeichelhaftes 1:0 gegen Kanada gegeben - auch gegen Marokko wirkte das Team uninspiriert. Der lange verletzte und erst spät eingewechselte Topstürmer Romelu Lukaku wurde wieder schmerzlich vermisst.

Kanada scheidet aus

Vize-Weltmeister Kroatien hat sich dank Doppelpacker Andrej Kramaric eine gute Ausgangsposition für das Gruppenfinale verschafft. Die Routiniers vom Balkan schüttelten den 68-Sekunden-Schock durch Bayern-Star Alphonso Davies ab und bezwangen forsche Kanadier, die das erste Tor ihrer WM-Geschichte bejubelten, mit 4:1. Ein Remis gegen den ewigen Mitfavoriten Belgien am Donnerstag reicht Luka Modric und Co. zum sicheren Achtelfinaleinzug.

Alphonso Davies (schwarzes Trikot), hier gegen Kroatiens Josko Gvardiol, kann mit Kanada nicht mehr ins Achtelfinale einziehen.
Alphonso Davies (schwarzes Trikot), hier gegen Kroatiens Josko Gvardiol, kann mit Kanada nicht mehr ins Achtelfinale einziehen.
Foto: AFP

Kramaric (26.', 70.), Marko Livaja (44.') und Lovro Majer (90.+4.') drehten die Partie vor 44.374 Zuschauenden im Khalifa-International-Stadion. Kanada, Mitausrichter der WM 2026, verlor trotz des Paukenschlags durch Davies (2.') auch das fünfte Spiel seiner Endrunden-Geschichte und hat als zweites Team nach Gastgeber Katar keine Chance mehr auf das Achtelfinale.

Füllkrug rettet Deutschland das Unentschieden

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in ihrem zweiten WM-Gruppenspiel einen Achtungserfolg gegen Spanien erkämpft und besitzt wieder eine gute Chance auf das Achtelfinale. Der viermalige Weltmeister erreichte am Sonntag in Al-Khor ein 1:1 und kann am Donnerstag mit einem Sieg gegen Costa Rica den Sprung in die K.-o.-Runde schaffen. Tabellenführer Spanien, der eine herausragende Tordifferenz hat, spielt parallel gegen Japan.

Der eingewechselte Niclas Füllkrug (83.') traf für Deutschland, Alvaro Morata (62.') hatte die Spanier, die noch einen Punkt für den sicheren Einzug in die K.-o.-Runde benötigen, in Führung gebracht.

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