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"Das Kapitel Nationalmannschaft ist für mich noch nicht beendet"
Sport 14.09.2018

"Das Kapitel Nationalmannschaft ist für mich noch nicht beendet"

"Das Kapitel Nationalmannschaft ist für mich noch nicht beendet"

Foto: Christian Kemp
Sport 14.09.2018

"Das Kapitel Nationalmannschaft ist für mich noch nicht beendet"

Dany Scholten ist zurück beim HC Berchem. Im Gespräch gibt der 96-fache Handball-Nationalspieler Auskunft über seine persönlichen Ziele und die Frage, wie es in der Nationalmannschaft weitergehen soll.

Drei Fragen an Dany Scholten – Der 31-Jährige wechselte im Sommer vom HB Esch zum HC Berchem zurück, bei dem der Linkshänder bereits von 2010 bis 2012 unter Vertrag stand. Scholten, der seine Karriere in der luxemburgischen Nationalmannschaft gerne weiterführen möchte, feierte in seiner Escher Zeit mit dem Titelgewinn 2017 einen großen Erfolg.

Interview: Lutz Schinköth

Dany Scholten, der HC Berchem ist für Sie kein neues Terrain, Sie haben bereits im Roeserbann gespielt. Wen kennen Sie noch aus Ihrer damaligen Zeit und welche Ziele sind in dieser Saison realistisch?

Eine ganze Menge. Steve Moreira, Cédric Stein, Loïc Goemaere oder Björn Gerber beispielsweise als Spieler, und Tom Majerus, der jetzt Teammanager ist sowie Mike Majerus als aktueller Torwarttrainer, waren damals ebenfalls als Spieler im Team. Der HC Berchem ist ein Topverein, der in allen drei Wettbewerben vertreten ist und gute Chancen hat, ganz oben dabei zu sein. Die Mannschaft ist erfahren, hat aber mit einigen jungen Spielern auch eine gute Struktur – die Mischung passt.

Welche persönlichen Ziele haben Sie für diese Saison?

Ich bin jetzt erst einmal glücklich, in Berchem zu sein und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass das Team erfolgreich ist. Ich möchte meine Erfahrung einbringen und helfen, jüngere Spieler ins Team einzubauen – des Weiteren will ich Verantwortung übernehmen und mit Leistung überzeugen. Auf meiner Position möchte ich die Nummer eins sein, habe aber mit Tun Biel und Nick Reding sehr gute Konkurrenz. Der Gewinn des Supercups ist für mich eine zusätzliche Motivation, mich noch mehr einzubringen. Mit einer konstant guten Leistung will ich mich wieder für die Nationalmannschaft empfehlen.

Apropos Nationalteam: Welche Ziele haben Sie und wie ist Ihrer Meinung über den Stellenwert des luxemburgischen Handballs?

Im Sommer hatte ich mit Sportdirektor Mike Handschke ein Gespräch, in dem wir uns ausgesprochen haben und ich meine Position dargelegt habe. Ich habe jetzt 96 Spiele für das Team absolviert und möchte mit Leistung wieder auf mich aufmerksam machen. Das Kapitel Nationalmannschaft ist für mich noch nicht beendet. Es ist nach wie vor eine Ehre für mich, für Luxemburg zu spielen. Meine Leistungen müssen stimmen, um für den Lehrgang des Nationalteams im Oktober eingeladen zu werden. Dass der frühere Nationaltrainer auch mein jetziger Clubtrainer ist, bestärkt mich.


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