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Das Duell der Trainer
Sport 2 Min. 04.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Das Duell der Trainer

Pep Guardiola und Jürgen Klopp hoffen auch am Mittwochabend, viele Tore bejubeln zu dürfen.

Das Duell der Trainer

Pep Guardiola und Jürgen Klopp hoffen auch am Mittwochabend, viele Tore bejubeln zu dürfen.
Foto: AFP
Sport 2 Min. 04.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Das Duell der Trainer

Jürgen Klopp und Pep Guardiola: Die Wege der beiden Trainer haben sich bereits oft gekreuzt. Am Mittwochabend wird es wieder soweit sein.

(sid) - FC Liverpool gegen Manchester City, Jürgen Klopp gegen Pep Guardiola: Das Viertelfinale der Champions League elektrisiert nicht nur in England. Dabei haben beide Trainer großen Respekt voreinander.

Es ist ja nicht so, dass Pep Guardiola unbesiegbar wäre. Mitnichten. Es gibt tatsächlich Trainer, gegen die hat der Katalane eine negative Bilanz: Genau genommen ist er sieglos im Aufeinandertreffen mit zehn Kollegen, Carlo Ancelotti etwa. Oder Guus Hiddink. Oder Paul Cook. Als größter Widersacher aber gilt: Jürgen Klopp. Kein Trainer hat mehr Siege gegen eine von Guardiola betreute Mannschaft als der derzeitige Manager, wie es in England heißt, des FC Liverpool.

Und nun also: Champions League. Viertelfinale. Liverpool gegen Manchester City. Ein Duell der "wohl aufregendsten Mannschaften der Premier League", wie der "Guardian" schreibt. "Es wird Feuer im Spiel sein. Wenn ich mich als Zuschauer entscheiden müsste, würde ich mir diese Partie anschauen", sagte Klopp. Für das Feuer werden er und Guardiola schon sorgen. Unvergessen das 4:3 von Liverpool gegen Manchester City am 14. Januar. Ein Spektakel. Und der sechste Sieg für Klopp im zwölften Spiel gegen Guardiola.

Einzige Niederlage der Saison

In der Tabelle liegt Liverpool 18 Punkte hinter dem Spitzenreiter auf Rang drei. Allerdings: Dieses 3:4 ist noch immer die einzige Niederlage der Citizens in dieser Saison in der Premier League, und nicht nur deswegen hat der designierte Meister einen Heidenrespekt vor den Reds. "Liverpools Spiel", sagte Guardiola, "ist kompliziert für uns". Es gebe, erläuterte er, "kein Team auf der Welt, das den Gegner in der Mitte des Feldes so unter Druck setzt".

Tatsächlich haben Mannschaften von Guardiola mit Mannschaften von Klopp Probleme. "Vielleicht", sinnierte Guardiola bereits vor dem Aufeinandertreffen im Januar, sei Klopp "der beste Manager der Welt, wenn es darum geht, die Abwehr unter Druck zu setzen, mit und ohne Ball". Dies beinhaltet den Respekt vor dem treffsicheren Angriffstrio Salah, Mané und Firmino. "Diese drei Spieler sind fast unaufhaltsam. Sie sind so schnell und so gut", sagte Guardiola.

Klopp wiederum wies gerade darauf hin, dass zwischen ihm und Guardiola bislang nie Chancengleichheit bestanden habe. "Es ist einfach so, dass Pep immer bessere Teams hatte als ich", sagte er bei "uefa.com". Seine Bilanz (sechs Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen) gegen den Katalanen mag diese Einschätzung sogar noch aufwerten. "Allerdings", versicherte Klopp auch, "war der Unterschied noch nie so gering wie jetzt. Als wir Bayern und Dortmund trainierten, war der Unterschied ziemlich groß."

Barça als klarer Favorit

Im zweiten Viertelfinalhinspiel am Mittwochabend startet der FC Barcelona als klarer Favorit in das Heimspiel gegen AS Rom. Für die Italiener wird es in erster Linie darum gehen, mit realistischen Chancen aufs Weiterkommen ins Rückspiel zu gehen.