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COSL nicht einverstanden mit Gesetzesentwurf
Sport 21.12.2020 Aus unserem online-Archiv

COSL nicht einverstanden mit Gesetzesentwurf

COSL nicht einverstanden mit Gesetzesentwurf

Foto: Anouk Antony
Sport 21.12.2020 Aus unserem online-Archiv

COSL nicht einverstanden mit Gesetzesentwurf

David THINNES
David THINNES
Das COSL ist nicht zufrieden mit dem Gesetzesentwurf, der den Zugang zu den höchsten Posten im Sportministerium ändern soll.

Das Nationale Olympische Komitee hat eine deutliche Meinung zum Gesetzesentwurf 7708, der den Zugang zu den höchsten Ämtern im Sportministerium ändern soll: „Das COSL äußert seine Uneinigkeit mit diesem Gesetzesentwurf.“ Dies geht aus der Stellungnahme, die auf der Internetseite des Parlaments und des COSL publiziert wurde, hervor.

Zwei Schlüsselstellen im Sportministerium - jene des Regierungskommissars (Commissaire à l'éducation physique et aux sports) und die des Direktors der Sportschule - sollen in Zukunft von Personen ohne adäquate Qualifikationen und Fachkompetenzen besetzt werden können.


Die Sportlehrervereinigung APEP schlägt jetzt einen etwas raueren Ton an als noch vor zwei Wochen.
Sportlehrervereinigung APEP: Der Ton wird rauer
Die Vereinigung der Sportlehrer APEP wehrt sich gegen die geplante Gesetzesänderung im Zusammenhang mit der Besetzung des Sportkommissarpostens und der Leitung der Sportschule ENEPS.

Das COSL bezieht klar Stellung und kritisiert den Text, der nicht die angestrebten Präzisionen liefere, sondern eine „totale juristische Unklarheit“ bei den Aufnahmebedingungen herstellt. Der Sportkommissar wäre die rechte Hand des Ministers und würde wichtige Verantwortung in allen Bereichen des Sports übernehmen.

Der Posten des ENEPS-Direktos würde eine adäquate Ausbildung und auch Erfahrung in diesem Gebiet benötigen.

„Juristische Unklarheit“

Das COSL schreibt desweiteren, die Regierung könne mit solch einem Gesetz „irgendwelche Positionen auf diese Schlüsselpositionen katapultieren, auf Basis von Kriterien, die nichts mit den Kompetenzen und Erfahrungen zu tun haben, über die solch hohe Beamte verfügen müssten“.

Damit nicht die Idee von Vetternwirtschaft von der Regierung aufkommt, sollen Ausbildung und Erfahrung für die Besetzung dieser Posten präzisiert werden. 

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