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Champions League: Mit Neymar auf Real-Jagd
Neymar, hier gegen Chris Philipps (r.), will mit Paris SG die Champions League gewinnen.

Champions League: Mit Neymar auf Real-Jagd

Foto: AFP
Neymar, hier gegen Chris Philipps (r.), will mit Paris SG die Champions League gewinnen.
Sport 2 Min. 12.09.2017

Champions League: Mit Neymar auf Real-Jagd

Daniel WAMPACH
Daniel WAMPACH
Dem zwölften soll bei Real Madrid der 13. Champions-League-Titel folgen. Paris SG ist nach einer beispiellosen Transferoffensive einer der Topherausforderer von Cristiano Ronaldo und Co.

(dpa) - Die Jagd auf Champions-League-Rekordsieger Real Madrid ist eröffnet. Bayern München, der FC Barcelona und Paris SG sind nur einige der Vereine, die den Titel-Hattrick der "Königlichen" verhindern wollen. Ein Club hat im Sommer für den Angriff besonders viel investiert.

Herausforderer Paris

Der Rekordtransfer von Neymar vom FC Barcelona zu PSG war das große Gesprächsthema des internationalen Fußballsommers. 222 Millionen Euro zahlte der von Qatar Sports Investments (QSI) geleitete Club für den Brasilianer und sicherte sich zudem die Dienste von Megatalent Mbappé. Der Fokus ist klar: „Unser Ziel ist, die Champions League zu gewinnen“, hatte Clubpräsident Nasser al-Khelaifi bei Neymars Präsentation gesagt - ohne den Titelgewinn explizit bereits für dieses Jahr als Saisonvorgabe zu nennen. Zum Auftakt tritt der französische Meister der Jahre 2013 bis 2016 in Gruppe B am Dienstag bei Celtic Glasgow an und trifft anschließend auf die Bayern und den RSC Anderlecht.

Die üblichen Verdächtigen

Der deutsche Rekordmeister aus München gehört neben dem diesjährigen Finalisten Juventus Turin, dem FC Barcelona und Manchester City auch in diesem Jahr zum Kreis der Favoriten. Auf Königsklassen-Rückkehrer Manchester United, der einen guten Saisonstart in der englischen Premier League erwischte, den FC Chelsea und Atletico Madrid darf man ebenfalls gespannt sein.

Der Titelverteidiger

Nur fünf Punkte aus drei Ligaspielen. Den Saisonstart hatte sich Real anders vorgestellt. Nichtsdestotrotz ist das Starensemble um den in der Primera Division noch gesperrten Weltfußballer Cristiano Ronaldo auch dieses Jahr wieder der große Titelanwärter und will unbedingt ins Endspiel am 26. Mai in Kiew. Die "Königlichen" bekommen es in Gruppe H mit Borussia Dortmund, Tottenham Hotspur und APOEL Nikosia zu tun.

Der Debütant

FK Qarabag Agdam ist zum ersten Mal in der höchsten europäischen Spielklasse dabei. Der aserbaidschanische Meister setzte sich in den Play-offs gegen den FC Kopenhagen durch und darf sich auf Duelle mit dem FC Chelsea, Atletico Madrid und der AS Rom freuen.

Topspiel zum Auftakt

In der vorigen Saison waren sie noch Viertelfinalgegner, nun treffen der FC Barcelona und Juventus Turin bereits am Dienstag aufeinander. "Juve"-Routinier Barzagli erwartet ein „hartes Duell“ und kündigte an, sein Team wolle ein „starkes Signal senden, um allen zu zeigen, dass wir auch in dieser Saison weit kommen wollen“. In der vergangenen Spielzeit scheiterte der italienische Serienmeister erst im Finale mit 1:4 an Real Madrid.


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