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Champions League: Manchester City ist auf der Hut
Sport 2 Min. 15.03.2017 Aus unserem online-Archiv

Champions League: Manchester City ist auf der Hut

Pep Guardiola: Erstmal musst du davon träumen, im Viertelfinale zu stehen, dann kannst du daran glauben, es zu erreichen."

Champions League: Manchester City ist auf der Hut

Pep Guardiola: Erstmal musst du davon träumen, im Viertelfinale zu stehen, dann kannst du daran glauben, es zu erreichen."
Foto: AFP
Sport 2 Min. 15.03.2017 Aus unserem online-Archiv

Champions League: Manchester City ist auf der Hut

Joe TURMES
Joe TURMES
Manchester City will in Monaco den Einzug ins Viertelfinale der Champions League perfekt machen. Coach Pep Guardiola erwartet ein hartes Stück Arbeit.

(dpa/sid) - Manchester City will in Monaco den Einzug ins Viertelfinale der Champions League perfekt machen. Coach Pep Guardiola erwartet trotz des 5:3-Torfestivals im Hinspiel ein hartes Stück Arbeit. Bayer Leverkusen resigniert schon vor der Partie gegen Atletico Madrid.

Pep Guardiola erinnert seine Spieler eindringlich an das Fußballwunder von Barcelona. "Bis zur 92. oder 93.' ist das Spiel in Monaco nicht entschieden", warnt der Trainer von Manchester City vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen AS Monaco (20.45 Uhr). "Im Fußball sehen wir viele Dinge, denkt an Barcelona", sagt Guardiola, der seine Spieler trotz des 5:3-Vorsprungs aus dem Hinspiel zur Wachsamkeit aufruft.

Guardiolas Ex-Club FC Barcelona war nach einer 0:4-Pleite gegen Paris SG durch ein 6:1 im Rückspiel vergangene Woche noch ins Viertelfinale eingezogen. Drei "Barça"-Tore fielen dabei erst in den Schlussminuten. "Das Entscheidende ist, dass sie daran geglaubt haben", stellte Guardiola klar. "Und davon habe ich auch meine Spieler versucht zu überzeugen. Erst mal musst du davon träumen, im Viertelfinale zu stehen, dann kannst du daran glauben, es zu erreichen", sagte der frühere Bayern-Trainer.

Verhaltener Optimismus bei Monaco

Im Hinspiel war "ManCity" zwei Mal nach einem Rückstand zurückgekommen, um schließlich mit einem Zwei-Tore-Vorsprung zu gewinnen. Ein dickes Polster ist das im Stade Louis II aber nicht. Schon ein 2:0 würde dem Tabellenführer der Ligue 1 zum Weiterkommen reichen.

Aus Monaco ist deshalb auch verhaltener Optimismus zu hören. "Wir glauben daran. Im Fußball ist alles möglich", sagte Topstürmer Falcao. "Wir werden kämpfen, um weiterzukommen." Doch ausgerechnet Falcaos Einsatz ist gefährdet. Der torgefährliche Kolumbianer, dem in Manchester ein Doppelpack gelang, erlitt beim 2:1-Ligasieg gegen Bordeaux einen Schlag gegen das Bein. "Ich hoffe, dass ich gegen Manchester City 100 Prozent geben und dem Team helfen kann", sagte er.

Egal ob die Monegassen mit oder ohne Falcao auflaufen, Manchester City will wieder offensiv auftreten. "Wenn wir in Monaco nicht treffen, fliegen wir raus", hatte Guardiola schon nach dem Hinspiel gewarnt. Auch Torwart Caballero stellte klar: "Wir konzentrieren uns auf den Angriff und aufs Toreschießen." Allerdings will der City-Keeper auf keinen Fall noch mal drei Gegentore kassieren. "Das Wichtigste ist, dass wir besser verteidigen als im Hinspiel", forderte er.

Leverkusen denkt an die Bundesliga

Wenig Lust auf Champions League: Die "Mission Impossible" verkommt bei Bayer Leverkusen fast zur lästigen Pflicht. "Normalerweise sollte man sich auf jedes Champions-League-Spiel freuen. Aber dieses trifft uns im denkbar ungünstigsten Moment", sagte Bayer-Geschäftsführer Michael Schade. Im "WDR 2"-Interview fügte er sogar an: "Es wäre besser, wenn der Trainer eine komplette Trainingswoche hätte."

Daran, dass Bayer das 2:4 aus dem Hinspiel zu Hause bei Vorjahresfinalist Atletico Madrid noch dreht, glaubt fast niemand. "Wunder gibt es immer wieder", erklärte Schade: "Aber wir müssen realistisch bleiben: Es ist unrealistisch."

Auch in den Gesichtern der Spieler lag am Dienstagmorgen am Kölner Flughafen wenig Zuversicht. Bayer hat derzeit andere Probleme. Die Premiere unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut beim 1:1 gegen Werder Bremen war unbefriedigend. Sportchef Rudi Völler mahnte angesichts von nur fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz gar davor, den Blick nach unten "nicht auf die leichte Schulter zu nehmen".


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