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Champions League: Casillas schreibt Geschichte
Portos Iker Casillas bestritt 1999 seine erste Partie in der Champions League.

Champions League: Casillas schreibt Geschichte

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Portos Iker Casillas bestritt 1999 seine erste Partie in der Champions League.
Sport 2 Min. 18.09.2018

Champions League: Casillas schreibt Geschichte

Ein Rekord, ein Kracherspiel und ein Außenseiter, der den Favoriten ärgern will - der Champions-League-Auftakt am Dienstag wird mit Spannung erwartet.

(sid/dpa) - Spaniens Torwartlegende Casillas schreibt auf Schalke Champions-League-Geschichte. Der 37-Jährige startet am Dienstag mit dem FC Porto beim deutschen Fußball-Vizemeister als erster Spieler in seine 20. Saison in der Königsklasse. "Er ist für viele Menschen ein absolutes Vorbild, auch für mich", sagte Schalkes Keeper Fährmann am Montag: "Er ist ein Torwart, der den Fußball geprägt hat."

Casillas freute sich über das Lob seines Kollegen. "Es macht mich sehr stolz, dass er so von mir spricht", sagte der ehemalige spanische Nationaltorwart. Sein Rekord sei "etwas Besonderes. Wir alle haben unsere Träume, die wir uns in der Champions League erfüllen wollen".

Am 15. September 1999 hatte Casillas beim 3:3 bei Olympiakos Piräus sein Debüt in der Königsklasse für Real Madrid gegeben. Am Ende der Saison gewann er mit den Königlichen den ersten von drei Champions-League-Titeln. Mit Spaniens Nationalmannschaft wurde er 2008 und 2012 Europameister, dazwischen 2010 Weltmeister. Nach 16 Jahren bei Real wechselte Casillas 2015 zum portugiesischen Serienmeister Porto, mit dem er zum vierten Mal in Folge in der Königsklasse antritt.

"Ich werde mit ihm das Trikot tauschen", kündigte Fährmann vor dem 168. Champions-League-Spiel von Casillas an. Die beiden kennen sich: "Ich habe gegen ihn schon gespielt, als wir auf Real Madrid getroffen sind", sagte Fährmann.

Kracher zwischen Liverpool und Paris SG

Neben dem historischen Spiel von Iker Casillas steht vor allem die Begegnung zwischen Liverpool und Paris SG im Vordergrund. Reds-Trainer Jürgen Klopp bremst aber die hohen Erwartungen. „Ich sehe keinen Druck oder sowas“, sagt der Trainer des Vorjahresfinalisten. „Die Leute sagen, wir waren im Endspiel in der vergangenen Saison, darum müssen wir gewinnen. Also wirklich!“ Aber nach fünf Siegen in fünf Premier-League-Spielen können die Reds selbstbewusst in die Gruppenphase gehen.

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp sieht sein Team nicht als Favorit im Wettbewerb.
Liverpool-Trainer Jürgen Klopp sieht sein Team nicht als Favorit im Wettbewerb.
Foto: AFP

PSG kommt mit einem einigermaßen ausgeruhten Staraufgebot. „Die haben (...) ohne Neymar und Mbappé gewonnen“, sagt Klopp, „sie können ihre Spieler in der Liga offensichtlich schonen“. Mit 4:0 besiegte Paris SG am vergangenen Freitag St-Etienne.

Bruges rechnet sich Chancen aus

Der belgische Meister FC Bruges glaubt vor dem Champions-League-Auftakt gegen Borussia Dortmund fest an seine Außenseiterchance. "Wir müssen unser eigenes Spiel durchziehen. Wenn wir das machen, dann können wir auch gewinnen", sagte Kapitän Vormer vor dem Duell mit dem Champions-League-Sieger von 1997.

Vormer forderte "mutig zu sein", lobte aber auch die "individuelle Qualität" des BVB. Für Bruges' Co-Trainer Rudy Cossey sind "alle Teams in dieser Gruppe stärker als wir". Man wolle es den Gegnern aber "so schwer wie möglich machen".

Neben dem belgischen Tabellenführer Bruges und Dortmund spielen Atletico Madrid und AS Monaco in der Gruppe A.


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