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Bob Jungels vor der Flèche Wallonne: "Meine Form passt"
Sport 2 Min. 23.04.2014 Aus unserem online-Archiv

Bob Jungels vor der Flèche Wallonne: "Meine Form passt"

Andy und Fränk Schleck hoffen auf einen erfolgreichen Tag.

Bob Jungels vor der Flèche Wallonne: "Meine Form passt"

Andy und Fränk Schleck hoffen auf einen erfolgreichen Tag.
Foto: Serge Waldbillig
Sport 2 Min. 23.04.2014 Aus unserem online-Archiv

Bob Jungels vor der Flèche Wallonne: "Meine Form passt"

Um 10.50 Uhr fiel in Bastogne der Startschuss zur Flèche Wallonne. Mit Andy und Fränk Schleck, Bob Jungels und Ben Gastauer sind vier Luxemburger Radprofis mit von der Partie. Kann einer von ihnen um den Sieg mitfahren?

(jg) - Mit der 78. Flèche Wallonne folgt am Mittwoch der zweite Teil des dreigängigen Ardennen-Menüs. Die faszinierende Mur de Huy rückt dabei erneut in den Blickpunkt. Dreimal geht es den „Chemin des Chapelles“ – so heißt die durchschnittlich fast zehn Prozent steile Straße eigentlich – empor. Gesucht wird nach 199 km der Nachfolger von Daniel Moreno (E/Katusha). 

Vier Luxemburger Radprofis werden die „Prozession“ von Bastogne – erstmals startet das von der ASO organisierte Eintagesrennen in dem Städtchen nahe der Grenzen des Großherzogtums – in Angriff nehmen: Andy Schleck (Startnummer 106) hat sich zumindest einigermaßen von seinem Schock des vergangenen Sonntags erholt und wird an den Start der Flèche Wallonne gehen.

Andys älterer Bruder Fränk (101) wird auf dem welligen Parcours durch die Ardennen ganz besonders im Rampenlicht stehen, war er doch am Sonntag als 24. der beste Luxemburger. Zwar war dies für den Amstel-Sieger von 2006 kein Top-Resultat, dennoch zeigte er sich im Ziel in Berg en Terblijt durchaus zufrieden: „Ich habe gemerkt, dass die Beine sich durchaus gut anfühlen. Die Power war vorhanden, auch wenn ich nicht ganz vorne landete. Ich habe Selbstvertrauen getankt, das ich das Wichtigste.“

Bob Jungels erstmals mit von der Partie

Gespannt darf man auch auf Bob Jungels (105) sein, der ebenfalls im Aufgebot des Teams Trek Factory Racing steht. Die Flèche Wallonne kennt der 21-Jährige bislang nur als Zuschauer. Dennoch weiß der aktuelle Luxemburger Landesmeister, was auf ihn zukommt: „Das Rennen ist vor allem kürzer als die beiden anderen Ardennen-Klassiker. Ein weiterer Unterschied wird die Nervosität im Peloton sein. Das Amstel Gold Race war in dieser Hinsicht schon extrem, in Belgien sollte es zumindest etwas gemütlicher werden, auch weil die Straßen weniger eng und gefährlich sind.“  Und welche Chancen rechnet er sich aus? „Ich fühle mich bei solch steilen und kurzen Anstiegen wie der Mur de Huy normalerweise nicht extrem wohl. Aber mal abwarten, immerhin passt meine Form.“

Ben Gastauer (Ag2r-La Mondiale/25) war mit seinem Auftritt des vergangenen Sonntags nicht vollends zufrieden (10' hinter Sieger Philippe Gilbert), bereits heute soll es besser laufen: „Es wird vor allem darum gehen, Carlos (Betancur) vor dem finalen Anstieg die Mur de Huy hinauf optimal zu platzieren.“

Frauen mit Christine Majerus

Traditionell sind auch die Frauen in Huy am Start. Ein aus 24 Mannschaften zusammengesetztes Starterfeld wird zeigen, dass auch Frauen-Radsport sehr spektakulär sein kann. Auf der 127 km langen Strecke müssen Christine Majerus und Co. zwölf Steigungen meistern, zweimal geht es bei diesem Weltcup-Rennen die Mur de Huy empor.


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