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Bittere Niederlage für Minella
Sport 2 Min. 15.10.2019

Bittere Niederlage für Minella

Mandy Minella hat alles gegeben, aber am Ende hat es ganz knapp nicht gereicht.

Bittere Niederlage für Minella

Mandy Minella hat alles gegeben, aber am Ende hat es ganz knapp nicht gereicht.
Foto: Fernand Konnen
Sport 2 Min. 15.10.2019

Bittere Niederlage für Minella

In einem Tenniskrimi hat Mandy Minella am späten Montagabend den Einzug in die zweite Runde der BGL BNP Paribas Luxembourg Open verpasst.

(SaS) - FLT-Spielerin Mandy Minella (Weltranglistenposition: 168) stand noch nie so nah vor dem Einzug in die zweite Runde des WTA-Turniers in Luxemburg. Das Aufeinandertreffen mit Denisa Allertova (CZE/274) bei den BGL BNP Paribas Luxembourg Open entwickelte sich zum wahren Tenniskrimi, im entscheidenden Moment hatte die Tschechin aber die besseren Nerven und das Glück auf ihrer Seite. Nach knapp drei Stunden und ebenso vielen Tiebreaks behielt sie mit 6:7 (7:9), 7:6 (7:5) und 7:6 (8:6) die Oberhand. Minella hatte einen Matchball beim 6:5 im Tiebreak des dritten Satzes, aber der Ball von Allertova landete auf der Linie.

Dabei ging Minella, die Ende 2020 ihre Karriere beenden wird, von Beginn an taktisch clever zu Werke. Während ihre Gegnerin nämlich auf aggressive Grundlinienschläge setzte, versuchte Minella das Tempo immer wieder zu drosseln und zwang die Tschechin zu Fehlern. So lag die Lokalmatadorin schnell mit 3:0 in Front. 

Behandlung am Oberschenkel

Einzig bei den Passierschlägen war die Ausbeute zunächst mager, so dass Allertova sich zurückkämpfte und schließlich der Tiebreak die Entscheidung des ersten Durchgangs herbeiführen musste. Während Minella beim Stande von 6:5 bereits einen Satzball vergeben hatte, zog sie sich nach 56' besser aus der Affäre und feierte die Satzführung.

Mandy Minella musste sich im zweiten Satz am Oberschenkel behandeln lassen.
Mandy Minella musste sich im zweiten Satz am Oberschenkel behandeln lassen.
Foto: Fernand Konnen

Der Wille der Tschechin, die durch eine Verletzung weit in der Weltrangliste zurückfiel und im Großherzogtum von ihrem eingefrorenen Ranking Gebrauch machte, war damit aber noch nicht gebrochen. Die ehemalige Weltranglisten-55. kämpfte verbissen weiter und auch Satz Nummer zwei musste, nachdem Minella beim Stande von 3:4 am Oberschenkel behandelt und bandagiert werden musste, in den Tiebreak. Diesmal hatte die Tschechin die Nase vorn. "Ich habe muskuläre Probleme, wie ein Stich im Bein. Es hat mich ein wenig gestört, aber ich konnte zu Ende spielen. Das Schmerzmittel wirkte gegen Mitte des dritten Satzes", erklärt die Luxemburgerin.

Banges Hoffen: Mandy Minella wartet bei ihrem Matchball im dritten Satz auf das Ergebnis des Linienüberwachungssystems.
Banges Hoffen: Mandy Minella wartet bei ihrem Matchball im dritten Satz auf das Ergebnis des Linienüberwachungssystems.
Foto: Fernand Konnen

Auch der entscheidende Abschnitt hätte ausgeglichener nicht verlaufen können. Beide Akteurinnen schwächelten zwar zwischendurch bei eigenem Service, konnten das Break aber stets abwehren. Und wie schon zuvor musste die Entscheidung wieder im Tiebreak fallen, mit schlechtem Ausgang für die Spora-Spielerin.

"Es war so eng. Einige Punkte haben am Ende die Entscheidung gebracht,", so eine emotionale Minella nach der Niederlage.


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