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BGL Ligue: Interessantes Duell in Differdingen
Sport 3 Min. 03.11.2019

BGL Ligue: Interessantes Duell in Differdingen

Differdingen gegen F91: In den vergangenen Jahren war dies stets ein Spitzenspiel.

BGL Ligue: Interessantes Duell in Differdingen

Differdingen gegen F91: In den vergangenen Jahren war dies stets ein Spitzenspiel.
Foto: Yann Hellers
Sport 3 Min. 03.11.2019

BGL Ligue: Interessantes Duell in Differdingen

Der elfte Spieltag in der BGL Ligue geht komplett am Sonntag über die Bühne. Das Duell zwischen Landesmeister F91 und Differdingen ist ganz besonders brisant.

Von LW-Korrespondentin Andrea Wimmer

Eines ist bereits vor dem elften Spieltag klar. Der FC Differdingen wird auch danach in der Tabelle der BGL Ligue im Fußball vor F91 Düdelingen stehen, egal wie das Duell an diesem Sonntag endet. Vier Punkte trennen den Vierten und den Siebten des Klassements. Doch für Paolo Amodio hat der amtierende Meister noch immer eine Favoritenrolle inne. "Düdelingen ist ein anderes Kaliber als Differdingen. In ein paar Monaten steht F91 wieder auf dem Podium", meint der Differdinger Trainer. Die einstigen Titelrivalen haben auch etwas gemeinsam: Bei beiden läuft es im Moment nicht nach Wunsch.

Differdingen hat seit vier Spielen nicht gewonnen und den Platz unter den besten Drei der Tabelle abgeben müssen. Zuletzt gab es die bittere 1:5-Schlappe im Derby gegen Niederkorn und die 2:3-Niederlage in letzter Minute gegen den Racing. "Wir haben im Moment eine kleine negative Serie. Aber da helfen nur Arbeit und noch mehr Arbeit. Dann wird sich das Rad auch irgendwann wieder in die andere Richtung drehen", so Amodio. Vergangenes sei abgehakt, "und auch im Derby hätte es nicht mehr als drei Punkte gegeben". Die Niederlage gegen die Hauptstädter sei unglücklich gewesen. "Aber unsere Leistung in der zweiten Halbzeit war sehr ordentlich. Dort müssen wir anknüpfen", fordert der Differdinger Coach.


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Foto: Ben Majerus
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Doublégewinner Düdelingen hat ähnlich wie in der Vorsaison Probleme, die Herausforderungen in der Gruppenphase der Europa League und in der nationalen Meisterschaft parallel zu meistern. Zwölf Punkte Rückstand hat F91 mittlerweile auf Tabellenführer Titus Petingen. Im vergangenen Jahr waren es nach zehn Spieltagen nur sechs Punkte Abstand zu Spitzenreiter Jeunesse gewesen.

Während so mancher Konkurrent auf die starke Rückrunde der Düdelinger in der Vorsaison und die damalige Aufholjagd zum Titel verweist, macht sich Dominik Stolz Sorgen. "Die Gegner möchten uns die Favoritenrolle zuschieben. Aber sie wissen auch, dass wir zwölf Punkte hintendran sind und nicht mehr die Qualität in der Mannschaft haben, um zehn Spiele in Folge zu gewinnen", meint der Offensivspieler. Das Umschalten zwischen aufregenden Europacup-Auftritten wie in Sevilla und den Pflichtaufgaben in Luxemburg sei "reine Kopfsache", so Stolz. "Aber das ist unser Job. Wir müssen jedes Spiel sehr ernst nehmen."

Fünf Niederlagen haben die Düdelinger in der BGL Ligue schon hinnehmen müssen. "Wir können uns nicht erlauben, die nationale Meisterschaft zu vernachlässigen. Wir müssen in beiden Wettbewerben eine gute Figur machen. Aber das ist nicht leicht", weiß auch Trainer Bertrand Crasson. In der Woche nach der Partie in Differdingen tritt F91 wieder gegen Sevilla an. Einige Leistungsträger seien unverzichtbar. Daher versuche er, die Belastungen durch wohldosiertes Training in Grenzen zu halten. Einige Spieler waren zuletzt angeschlagen, leicht verletzt oder durch Infekte geschwächt. In den drei Spielen bis zur Winterpause soll die Mannschaft noch etwas Boden gutmachen, so Crasson: "Wir werden versuchen, wieder Anschluss an die oberen Plätze zu finden."

Racing hat von allen Erstligisten die längste Serie an Spielen ohne Niederlage. Die Hauptstädter sind seit acht Partien ungeschlagen. Weil fünf Unentschieden dabei waren, trat die Mannschaft lange auf der Stelle. Seit zwei Spieltagen geht es bergauf. Mit den zwei Siegen zuletzt verbesserte sich das Team von Trainer Régis Brouard um vier Plätze auf Rang sechs.

Sehen Sie hier die Tabelle nach dem 10. Spieltag. 


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Foto: Ben Majerus
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