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Barthels größter Moment
Sport 18.10.2017 Aus unserem online-Archiv
In der "New York Times"

Barthels größter Moment

Sport 18.10.2017 Aus unserem online-Archiv
In der "New York Times"

Barthels größter Moment

Der legendäre Olympiasieg des Luxemburgers Josy Barthel kam kürzlich in der "New York Times" zur Geltung. Die US-Zeitung erinnert an den Moment.


Josy Barthel kann seine Tränen nicht zurückhalten. Neben ihm stehen Bob McMillen (USA) und Werner Lueg (D).
Josy Barthel kann seine Tränen nicht zurückhalten. Neben ihm stehen Bob McMillen (USA) und Werner Lueg (D).
Foto: LW-Archiv

(jan) - Josy Barthels Olympiasieg 1952 in Helsinki ist nicht nur den Luxemburgern in Erinnerung geblieben. Vor allem die Tränen, welche die Sportikone aus dem Großherzogtum bei der Siegerehrung vergoss, sichern dem mittlerweile seit 25 Jahren verstorbenen Mittelstreckenläufer einen Platz in den Geschichtsbüchern.

So würdigte sogar die renommierte "New York Times" den Goldmedaillengewinner über 1 500 m dieser Tage in ihrer Rubrik "Nationalhymnen-Kontroversen, von Helsinki bis Kuwait". Das Blatt beschreibt darin den Reiz der Sensation, des siegreichen Außenseiters im Sport - in diesem Fall verkörpert durch Barthel. Und gleichzeitig die Peinlichkeit, dass die finnischen Veranstalter die luxemburgische Nationalhymne nicht auf Lager hatten. Diese Anekdote stimmt unseren Informationen zufolge allerdings nicht.


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