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Ballon d'Or: Ohne Modric und Neymar
Sport 22.10.2019

Ballon d'Or: Ohne Modric und Neymar

Neymar fehlt erstmals seit 2010 auf der Liste des Ballon d'Or.

Ballon d'Or: Ohne Modric und Neymar

Neymar fehlt erstmals seit 2010 auf der Liste des Ballon d'Or.
Foto: AFP
Sport 22.10.2019

Ballon d'Or: Ohne Modric und Neymar

30 Namen stehen auf der Liste der Vorauswahl für die prestigeträchtige Trophäe des "Ballon d'Or": Nicht dabei sind Neymar und Luka Modric.

(sid) - Erstmals in der Geschichte der Weltfußballer-Auszeichnung des französischen Fachmagazins „France Football“ ist der Vorjahressieger nicht dabei: Luka Modric hat es nicht in der Vorauswahl der 30 Spieler geschafft, die am Montagabend veröffentlicht wurden. Angeführt wird die Liste wie üblich von den favorisierten Rekordpreisträgern Cristiano Ronaldo und Lionel Messi (jeweils fünf).

Ebenfalls nicht dabei ist Neymar: Der Brasilianer vom Paris SG war in diesem Jahr viel verletzte und fehlt erstmals seit 2010.

Der Champions-League-Sieger FC Liverpool ist mit sieben Spielern die stärkste Clubfraktion, die Niederlande ist mit fünf Kandidaten die am häufigsten vertretene Nation. 

Skandal im Vorjahr

Die Kopa Trophy für den besten Spieler unter 21 Jahren könnte in diesem Jahr an Kai Havertz gehen. Der Offensivspieler von Bayer Leverkusen steht wie der Engländer Jadon Sancho (Borussia Dortmund) auf der Liste der zehn nominierten Toptalente.

Die Gewinner des Goldenen Balls werden von Fachjournalisten aus aller Welt bestimmt, die Sieger werden am 2. Dezember bei einer Zeremonie in Paris bekannt gegeben. Vergeben wird die traditionsreiche Trophäe bereits seit 1956. Zwischen 2010 und 2015 fand die Wahl aufgrund eines Deals mit "France Football" unter dem Dach des Weltverbandes FIFA statt und ersetzte die Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Seit 2016 wird der Preis wieder in Eigenregie von France Football verliehen.

Die Auszeichnung des Ballon d'Or für Frauen endete bei seiner Premiere im vergangenen Jahr in einem Sexismus-Affront: Die norwegische Gewinnerin Ada Hegerberg wurde nach ihrer Rede von Moderator Martin Solveig gefragt, ob sie mit dem Hintern wackeln könne. Auf den Twerking-Spruch reagierte Hegerberg mit einem verächtlichen "No!", in den sozialen Medien löste Solveigs Aktion große Empörung aus.    


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