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Arjen Robben im Exklusiv-Interview: "Die Luxemburger Fans sollen weiter Spaß am FCB haben"
Sport 3 Min. 27.08.2014 Aus unserem online-Archiv

Arjen Robben im Exklusiv-Interview: "Die Luxemburger Fans sollen weiter Spaß am FCB haben"

Arjen Robben: "Ich habe nie aufgegeben."

Arjen Robben im Exklusiv-Interview: "Die Luxemburger Fans sollen weiter Spaß am FCB haben"

Arjen Robben: "Ich habe nie aufgegeben."
Foto: Reuters
Sport 3 Min. 27.08.2014 Aus unserem online-Archiv

Arjen Robben im Exklusiv-Interview: "Die Luxemburger Fans sollen weiter Spaß am FCB haben"

Arjen Robben ist einer der drei Kandidaten, der am Donnerstag in Monaco als bester Fußballer Europas ausgezeichnet werden könnte. Am Mittwoch hat er dem "Luxemburger Wort" ein exklusives Interview gegeben.

(jot) - Arjen Robben ist einer der drei Kandidaten, der am Donnerstag in Monaco als bester Fußballer Europas ausgezeichnet werden könnte. Am Mittwoch hat er dem "Luxemburger Wort" ein exklusives Interview gegeben. Er fand offene Worte zu seiner Entwicklung. An die luxemburgischen Fans richtete er eine klare Botschaft.

Wie sehen Sie Ihre Chancen, als bester Fußballer Europas ausgezeichnet zu werden? Stellt es etwas Besonderes dar, dass mit Manuel Neuer ein Vereinskollege von Ihnen in der Endauswahl steht?

Ich bin froh, dabei zu sein. Nun liegt es nicht mehr in meiner eigenen Hand. Ich denke, dass Manuel und ich in der Endauswahl stehen, da wir mit Bayern München in den vergangenen Jahren starke Leistungen geboten haben. Insgesamt haben es mit mir, Manuel, Philipp Lahm und Thomas Müller vier Spieler des FC Bayern neben Cristiano Ronaldo unter die besten fünf Fußballer Europas geschafft. Dies ist ein schönes Kompliment.

Sie haben aufs Vereinsebene alle wichtigen Titel gewonnen. Sie waren englischer, spanischer und deutscher Meister und haben in der Champions League triumphiert.  Welche Ziele können Sie noch erreichen?

Am Donnerstag ist mein nächstes Ziel (lacht). Nein, meine wichtigsten Ziele will ich immer mit meinen Teams erreichen. Ich würde die Champions League gerne ein zweites Mal gewinnen. In zwei Jahren findet die Europameisterschaft statt. Ich hoffe, dass wir den bei der WM mit den Niederlanden eingeschlagenen Weg fortsetzen können. Es wäre schön, wenn wir uns weiter verbessern könnten.

Warum sind Sie nicht mehr so verletzungsanfällig als in Ihrer Anfangszeit bei Bayern München?

Ich denke, dass ich seit meinem Wechsel zu Bayern München meinen Körper viel besser kenne. In den vergangenen fünf Jahren lief es meiner Meinung nach sehr gut, auch wenn dies vielleicht etwas blöd klingt. Aber ich hatte nur zwei schwere Verletzungen. In den vergangenen eineinhalb Jahren kam ich dann permanent zum Einsatz. So findet man seinen Rhythmus und man wird physisch stärker. Nur auf diese Weise kann man seinen besten Fußball spielen.

Haben die ganzen Titel geholfen, befreiter aufzuspielen?

Als Fußballer arbeitet man immer hart, um seine Ziele zu erreichen. Im Jahr 2012 mussten wir dann eine große Enttäuschung verarbeiten, als wir den Champions-League-Titel im Endspiel vor heimischer Kulisse verloren haben. Ich habe dabei einen wichtigen Elfmeter verschossen. Anschließend war es wichtig, dass ich zurückgekommen bin. Ich habe im vergangenen Jahr im Champions-League-Finale das entscheidende Tor geschossen. In der vergangenen Saison habe ich dann noch einen Schritt nach vorne gemacht. Ich sehe meinen Platz unter den drei besten Fußballern Europas als Belohnung dafür, dass ich nie aufgegeben habe. Der Preis wäre sozusagen eine Belohnung für meine gesamte Karriere.

Was wissen Sie über den Luxemburger Fußball?

Ich erinnere mich noch daran, dass wir in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2008 gegen Luxemburg gespielt haben. Ich kam jedoch nicht zum Einsatz. Ich weiß nicht mehr genau, warum. Wohl wegen einer Verletzung (lacht).

Welche Botschaft wollen Sie an alle Ihre luxemburgischen Fans des FC Bayern München senden?

Ich finde es immer toll, wenn wir Fans überall in Europa und auf der Welt haben. Ich hoffe, dass uns die zahlreichen Anhänger aus Luxemburg weiter unterstützen und Spaß bei unseren Begegnungen haben.

Das komplette Interview mit Arjen Robben lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des LW.


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