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Andy Schleck lässt die Rivalen stehen
Sport 17 2 Min. 11.07.2020
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Andy Schleck lässt die Rivalen stehen

Andy Schleck zwingt Samuel Sanchez in die Knie.

Andy Schleck lässt die Rivalen stehen

Andy Schleck zwingt Samuel Sanchez in die Knie.
Foto: Serge Waldbillig
Sport 17 2 Min. 11.07.2020
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Andy Schleck lässt die Rivalen stehen

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Bei der Tour de France 2010 sorgte Andy Schleck für Furore. Vor exakt zehn Jahren feierte er seinen ersten Etappensieg bei der Frankreich-Rundfahrt.

Wie die Zeit vergeht: Zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass Andy Schleck (Saxo Bank) und sein spanischer Konkurrent Alberto Contador (Astana) die Sportwelt bei der 97. Tour de France begeisterten und das ganze Großherzogtum in Verzückung versetzten.

Im Nachhinein, erst anderthalb Jahre nach der letzten Etappe, wurde Schleck zum Sieger erklärt, weil Contador positiv auf Clenbuterol getestet worden war ...

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Für das dänische ProTour-Team Saxo Bank verläuft die 97. Tour de France bislang genau nach Plan. Am Ruhetag am Montag war die Mannschaft kompakt zu einer lockeren Trainingsfahrt aufgebrochen, am Nachmittag empfing die Truppe dann die Pressevertreter im Hotel L'Equipe in Morzine.
Gefragter Interviewpartner: Andy Schleck.
Andy Schleck schlüpft ins Gelbe Trikot
Andy Schleck hat an diesem Dienstag ein weiteres Kapitel Luxemburger Radsportgeschichte geschrieben. Der 25-Jährige ist auf der neunten Etappe ins Gelbe Trikot des Gesamtführenden bei der Tour de France geschlüpft. Der Saxo-Bank-Profi kam auf der schwierigen Bergetappe von Morzine-Avoriaz nach St.-Jean-de-Maurienne als Siebter zwei Sekunden nach Tagessieger Sandy Casar ins Ziel.
Dienstag, kurz nach 17.30 Uhr: Andy Schleck zum ersten Mal bei der Tour de France in Gelb.
Andy: "Bin bereit, weitere Risiken einzugehen"
Die 97. Ausgabe der Tour de France verläuft für Andy Schleck weiterhin optimal. In den Bergen hat er sein wahres Gesicht gezeigt und am Dienstag zum ersten Mal das Gelbe Trikot überziehen dürfen. Damit hat der Luxemburger einen wichtigen Schritt in Richtung Gesamtsieg getan.
Andy Schleck hatte sich am Dienstag eigentlich eine größere Gegenwehr erwartet.
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Er reckte den rechten Arm in den Himmel, offenbarte ein breites Lächeln und beglückwünschte nur wenig später Alberto Contador (E/Astana). Ein enttäuschter Fahrer sieht wahrlich anders aus. Andy Schleck hat gestern alles in die Waagschale geworfen, ist allerdings auf einen gleichstarken Gegner getroffen.
Dem Luxemburger sah man den Willen an.