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Als Sébastien Thill Real Madrid schockte
Sport 28.09.2022
Am 28. September 2021

Als Sébastien Thill Real Madrid schockte

Sébastien Thill hat sich mit Sheriff Tiraspol gegen Real Madrid um Eduardo Camavinga (r.) durchgesetzt.
Am 28. September 2021

Als Sébastien Thill Real Madrid schockte

Sébastien Thill hat sich mit Sheriff Tiraspol gegen Real Madrid um Eduardo Camavinga (r.) durchgesetzt.
Foto: AFP
Sport 28.09.2022
Am 28. September 2021

Als Sébastien Thill Real Madrid schockte

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Vor genau einem Jahr erzielte der Luxemburger ein spektakuläres Tor, durch das er sich einen Eintrag in die Geschichtsbücher sicherte.

Der 28. September 2021 ist ein besonderes Datum. An diesem Tag erzielte Sébastien Thill das erste Tor eines Luxemburgers in der Champions League. Und es war kein ganz normaler Treffer, im Gegenteil: Mit seinem beeindruckenden Dropkicktor in der 89.' bescherte der FLF-Spieler Sheriff Tirapsol einen 2:1-Sieg bei Real Madrid.

Durch den Treffer erlangte Thill internationale Bekanntheit. Der Luxemburger kam sogar im „Sportstudio“ des ZDF zu Wort. Auch mit dem „Luxemburger Wort“ sprach er damals über den unvergesslichen Abend. „Egal, was ich mir auf meinem Handy anschaue, das Video wird mir permanent angezeigt“, sagte er. 


Sébastien Thill: "Das Video wird mir permanent angezeigt"
Sébastien Thill ist nach seinem Siegtor gegen Real Madrid in aller Munde. Im Interview spricht der Luxemburger über den besonderen Abend.

Der Tragweite des Treffers war sich Thill, der seit dieser Saison beim deutschen Zweitligisten Rostock spielt, direkt bewusst.

„Ich habe ziemlich schnell realisiert, dass das ein ganz besonderer Moment ist. Der kleine Luxemburger hat ein Tor gegen den Champions-League-Rekordsieger erzielt. Zudem waren fünf Jugendfreunde aus Rodange sowie meine Freundin mit ihrer Familie im Stadion. Schöner geht es nicht.“

Sébastien Thill erlebte mit Sheriff Tiraspol einen besonderen Abend in Madrid.
Sébastien Thill erlebte mit Sheriff Tiraspol einen besonderen Abend in Madrid.
Foto: AFP

Obwohl er nach dem Abend in Madrid plötzlich berühmt war, hat sich Thill nicht verändert. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich ganz normal bleiben werde. Ich bin kein Star.“ 

Für den Luxemburger war es nicht der letzte Höhepunkt in der Königsklasse. Drei Wochen später traf er beim 1:3 gegen Inter Mailand erneut.

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