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Achtungserfolg für FLF-Auswahl
Mamé Biram Diouf im Zweikampf mit Dirk Carlson.

Achtungserfolg für FLF-Auswahl

Foto: Ben Majerus
Mamé Biram Diouf im Zweikampf mit Dirk Carlson.
Sport 2 Min. 31.05.2018

Achtungserfolg für FLF-Auswahl

Yves BODRY
Yves BODRY
Vor rund 4000 Zuschauern im Stade Josy Barthel trotzte die Luxemburger Nationalelf dem WM-Teilnehmer Senegal ein 0:0 ab.

Die Luxemburger zeigten eine konzentrierte Leistung und konnten als Team überzeugen. Die technisch und körperlich überlegenen Gäste hatten zwar mehr Spielanteile, konnten diese allerdings nie effektiv nutzen.

Luxemburg ohne zwei

Mit Philipps und Chanot fehlten den Luxemburgern zwei Stammspieler für die Testbegegnung gegen den WM-Teilnehmer. Luc Holtz vertraute dafür Gerson in der Innenverteidigung und Martins vor der Abwehr. Mutsch führte das Team als Kapitän auf das Feld. Die Gäste mussten ihrerseits auf ihren besten Mann verzichten. Mané von Champions-League-Finalist FC Liverpool sah sich das Spiel von der Pressetribüne aus an.

Sadio Mané zusammen mit Trainer Aliou Cissé vor der Partie.
Sadio Mané zusammen mit Trainer Aliou Cissé vor der Partie.
Foto: Ben Majerus

Senegal versuchte von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen. Die Afrikaner ließen den Ball zunächst gut laufen. Vor allem Baldé auf der linken Angriffsseite sorgte für einigen Wirbel. Doch der Mannschaft von Trainer Aliou Cissé fehlte es an der nötigen Konsequenz sodass die FLF-Abwehr nicht wirklich gefordert wurde.

Erste Chance für Luxemburg

Die erste Chance des Spiels war dagegen für Luxemburg, doch Mutsch traf den Ball nach einer schönen Hereingabe von Jans nicht richtig. Auf der Gegenseite konnte Moris einen Schuss von Niang erst im Nachfassen halten. Mit zunehmender Spieldauer machten sich auf senegalesischer Seite viele Abstimmungsprobleme bemerkbar. Es lief noch nicht rund beim Favoriten des Abends.

Die Gäste waren in den ersten 45 Minuten kein übermächtiger Gegner, trotzdem wären sie fast noch vor dem Seitenwechsel in Führung gegangen. Bei einer Hereingabe landete der Ball am Pfosten, ehe Moris mit einem Reflex einen Schuss aus kurzer Distanz parieren konnte.

Senegal erhöht den Druck

Nach der Pause wurde es direkt wieder brenzlig, als ein Schuss von Niang an die Torlatte ging. In der 57.‘ scheiterte Konaté mit einem Kopfball nur knapp. Die Senegalesen hatten zur Halbzeit vier Mal gewechselt und sie erhöhten sogleich den Druck.

Die Luxemburger versteckten sich aber nicht und kamen durch den eingewechselten Da Mota zu einer gefährlichen Aktion, doch dessen Hereingabe lenkte Sané ins Toraus. Bei der anschließenden Ecke landete der Ball bei Gerson und dessen Volleyaufnahme lenkte Keeper N’Diaye zur Ecke. Es war die stärkste Phase der Luxemburger im Spiel.

Dirk Carlson wird von den Sanitätern aus dem Stadion getragen.
Dirk Carlson wird von den Sanitätern aus dem Stadion getragen.
Foto: Ben Majerus

Die Gäste erspielten sich noch mehrere Torchancen, ließen allerdings deutliche Abschlussschwächen erkennen.

Am kommenden Dienstag trifft Luxemburg auf Georgien. Ob die verletzten Carlson und Da Mota mit von der Partie sein werden, steht noch nicht fest.


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Foto: Ben Majerus
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