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2. Bundesliga: Saibene schlägt Strasser
Sport 26.11.2017

2. Bundesliga: Saibene schlägt Strasser

Jeff Strasser ist enttäuscht. Kaiserslautern unterlag Biefeld mit 0:2.

2. Bundesliga: Saibene schlägt Strasser

Jeff Strasser ist enttäuscht. Kaiserslautern unterlag Biefeld mit 0:2.
Foto: Ben Majerus
Sport 26.11.2017

2. Bundesliga: Saibene schlägt Strasser

Das Duell der Luxemburger endet mit einem Auswärtssieg. Mit dem 0:2 gegen Bielefeld verpasst Kaiserslautern den erhofften Befreiungsschlag.

von Jan Morawski aus Kaiserslautern

Die Anspannung ist mit Händen zu greifen. Jeff Strasser und Jeff Saibene stehen auf einer Höhe, jeweils in der rechten Ecke ihrer Coachingzone und starren mit verschränkten Armen auf das Spielfeld. Die Begegnung in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Arminia Bielefeld ist auch ohne die Tatsache, dass das Duell der beiden Luxemburger Trainer ein historisches ist, äußerst brisant.

Während die Bielefelder seit fünf Spielen auf einen Sieg warteten, brauchte der FCK als Tabellenletzter ohnehin jeden Zähler. Vor rund 20 000 Zuschauern auf dem Betzenberg durfte am Ende die Arminia jubeln, die nach dem 2:0 in der Tabelle auf Rang sechs klettert.

Von der ersten Minute an entwickelt sich eine packende Partie. Bielefeld spielt bedacht, Kaiserslautern mit Mut und Entschlossenheit nach vorne. Auf beiden Seiten vergeben die Teams vor der Pause gute Möglichkeiten. Kaiserslauterns Spalvis schießt aus zehn Metern freistehend auf Arminia-Keeper Ortega (10.'), bevor auf der anderen Seite Torwart Müller den Flachschuss von Bielefelds Voglsammer gerade noch so aus dem kurzen Eck kratzen kann (23.').

Torwart leitet Führung ein

Nur vier Minuten später klingelt es im Kasten der Hausherren: Nach einem langen Abschlag von Ortega schläft die Hintermannschaft des 1. FCK und lässt Voglsammer erneut gewähren. Diesmal macht es der 25-Jährige besser - und schließt von der Strafraumgrenze ins linke untere Eck zum 1:0 ab. An der Grundhaltung der beiden Trainer ändert die Gästeführung - zumindest äußerlich - nichts. Weniger entspannt sind die Heimfans, die ihre Mannschaft auf dem Weg in die Kabine mit Pfiffen begleiten.

Auch in Hälfte zwei haben die FCK-Anhänger wenig Gnade mit ihrer Mannschaft und bedenken jede misslungene Aktion mit einem lauten Raunen. während die Bielefelder Fans unentwegt singen. Doch das Team von Strasser bleibt mutig. Die Hausherren spielen sich ein ums andere Mal über die rechte Seite gut in den Strafraum, bleiben dann aber zu harmlos. 

Während das Spiel gegen Ende immer hitziger wird, entwickeln sich einige Zweikämpfe zu verbalen Auseinandersetzungen. Beim letzten Eckball für den FCK kommt Torwart Müller mit nach vorne. Den nachfolgenden Konter vollendet Bielefelds Kerschbaumer zum 2:0 (90. + 4.'). Kaiserslautern bleibt damit bei zehn Punkten - und verpasst den erhofften Befreiungsschlag.


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