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14 Fahrer bei Massensturz verletzt
Sport 06.05.2016 Aus unserem online-Archiv
3. Etappe der Flèche du Sud abgebrochen

14 Fahrer bei Massensturz verletzt

Gemeinsam kommen die Fahrer nach Rennabbruch in Warken an.
3. Etappe der Flèche du Sud abgebrochen

14 Fahrer bei Massensturz verletzt

Gemeinsam kommen die Fahrer nach Rennabbruch in Warken an.
Foto: Fernand Konnen
Sport 06.05.2016 Aus unserem online-Archiv
3. Etappe der Flèche du Sud abgebrochen

14 Fahrer bei Massensturz verletzt

Kevin ZENDER
Kevin ZENDER
Die dritte Etappe der Flèche du Sud ist abgebrochen worden. Zwischen Hostert und Nagem kam es zu einem Massensturz mit 14 Verletzten. Nach Auskunft des Rennarztes ist kein Fahrer in Lebensgefahr.

(kev/bob/tom) - Die dritte Etappe der Flèche du Sud ist abgebrochen worden. Zwischen Hostert und Nagem kam es nach 9 km zu einem Massensturz bei der Abfahrt, in den rund 40 Fahrer bei Geschwindigkeiten um 70 km/h verwickelt waren.

14 Fahrer wurden dabei verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Christiano Batista (Tool Time Préizerdaul) war nach dem Sturz zunächst nicht ansprechbar, Luc Turchi hat sich den rechten Unterarm und einen Wirbel gebrochen sowie eine tiefe Schnittwunde im linken Bein.

An dieser Mauer ungefähr bei Kilometer neun ereignete sich der Massensturz.
An dieser Mauer ungefähr bei Kilometer neun ereignete sich der Massensturz.
Foto: Guy Jallay

Laut Auskunft des Rennarztes Dr. Ted Schmit befindet sich keiner der verunglückten Fahrer in Lebensgefahr. Zwischenzeitliche Informationen, dass ein Fahrer im Koma liege, bestätigten sich nicht. „Rund 20 der etwa 40 gestürzten Fahrer benötigten ärztliche Hilfe. Wir hatten es mit den typischen Sturzblessuren wie Knochenbrüchen, Schädeltrauma oder massiven Hautabschürfungen zu tun. Bei zwei Fahrern war eine medizinische Behandlung vor Ort zu problematisch und riskant. Beide Sturzopfer wurden per Rettungshelikopter in die Krankenhäuser nach Ettelbrück und Luxemburg-Kirchberg geflogen“, zog Rennarzt Ted Schmit Fazit. Voreilige Meldungen von einem ins Koma gefallenen Rennfahrer konnte Schmit zum Glück nicht bestätigen. „Keiner der Gestürzten war in Lebensgefahr oder musste intubiert werden“, so der Rennarzt.

Zwei Fahrer mussten mit dem Rettungshubschrauber in Krankhäuser nach Ettelbrück und Luxemburg-Kirchheim gebracht werden, da eine Behandlung vor Ort zu riskant war. Im Einsatz waren  sechs Krankenwagen aus Redingen, Ettelbrück und Steinfort sowie zwei Rettungswagen, die das Rennen begleiteten.


Der Unfall ereignete sich auf der Landstraße zwischen Hostert und Nagem im Kanton Redingen:

Die Etappe wurde nach Rücksprache mit allen Verantwortlichen abgebrochen und annulliert. Das Klassement bleibt unverändert. Die vierte Etappe am Samstag wird regulär stattfinden.

Die Staatsanwaltschaft aus Diekirch hat die Polizei beauftragt, Ermittlungen aufzunehmen, um die genauen Umstände des Sturzes herauszufinden.