Wählen Sie Ihre Nachrichten​

1. FC Kaiserslautern: Strasser: „Ich komme nach Hause”
Sport 2 1 2 Min. 27.09.2017

1. FC Kaiserslautern: Strasser: „Ich komme nach Hause”

Jeff Strasser wurde am Mittwoch in Kaiserslautern vorgestellt.

1. FC Kaiserslautern: Strasser: „Ich komme nach Hause”

Jeff Strasser wurde am Mittwoch in Kaiserslautern vorgestellt.
Foto: 1.FC Kaiserslautern
Sport 2 1 2 Min. 27.09.2017

1. FC Kaiserslautern: Strasser: „Ich komme nach Hause”

Daniel WAMPACH
Daniel WAMPACH
Mit der Vorstellung am Mittwochmittag ist es offiziell: Jeff Strasser ist der neue Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Der Luxemburger freut sich riesig auf seine neue Aufgabe.

(DW/bob) - Um 13.30 Uhr trat Jeff Strasser vor die Presse in Kaiserslautern. Auf der Pressekonferenz im Fritz-Walter-Stadion wurde der luxemburgische Trainer vorgestellt, der einen Vertrag bis 2019 unterschrieben hat.

„Ich freue mich, beim 1. FCK Trainer zu sein. Es ist, wie nach Hause zu kommen. Ich habe hier schöne Jahre als Spieler verbracht”, so Strassers erste Worte. „Bei meinem letzten Spiel für Kaiserslautern war ein großes Banner im Stadion, auf dem stand: ,Spieler kommen, Spieler gehen, aber Jeff bleibt für immer hier.' Jetzt kommt dieses Stück Jeff zurück."

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Das Interesse am 42-Jährigen war groß. Weil Kaiserslautern jedoch derzeit den letzten Platz in der 2. Bundesliga belegt, wartet eine schwere Aufgabe auf Strasser. „Er ist einer, der die Werte des Clubs verkörpert und immer verkörpert hat. Er weiß, wie es ist, dieses Trikot zu tragen. Jeff Strasser kann das Schiff wieder auf den richtigen Kurs bringen”, sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Gries.

Und auch Sportdirektor Boris Notzon ist davon überzeugt, dass Strasser den Verein aus der Krise führen kann: „Er hat bei uns im Rahmen seiner Trainerausbildung sein Praktikum gemacht und kennt viele Personen, mit denen er in Kontakt blieb. Die Emotionalität hat auch eine Rolle gespielt. Er hatte eine maximale Authentizität als Spieler und kann diese dem Team vermitteln. Nach dem Spiel gegen Union Berlin wollten wir die Wende einleiten, deshalb freuen wir uns, dass Jeff unser neuer Trainer ist.”

Strasser: „Wir sollten nach vorne blicken”

Strasser wurde viel gelobt, doch der Coach selbst weiß, dass es zuletzt Probleme gab. „Ich habe gesehen, wie die Mannschaft im Moment Fußball spielt. Das Team war zuletzt verunsichert und benötigt eine gewisse Stabilität. Wir sollten uns jedoch nicht darauf konzentrieren, was am Montag passiert ist, sondern nach vorne blicken. Wer mich als Person kennt, weiß, dass ich keine Angst davor habe, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb war ich bereit, den Posten direkt zu übernehmen und dem Verein zu helfen.”

Nach Jeff Saibene (Bielefeld) ist Strasser der zweite Luxemburger Trainer in der 2. Bundesliga. Und auch die Fans können direkt vom neuen Coach profitieren. Wer am Freitag mit einem Jeff-Strasser-Trikot zum Heimspiel Kaiserslauterns gegen Greuther Fürth fährt (18.30), hat freien Eintritt.

Durch den Abgang Strassers muss Fola allerdings einen neuen Coach finden. Der bisherige Co-Trainer Cyril Serredszum wird bis auf Weiteres an der Seitenlinie der Escher stehen. Sportdirektor Pascal Welter soll den 45-Jährigen dabei unterstützen.

In den kommenden Tagen entscheidet der Verein über eine langfristige Lösung, doch auch Serredszum selbst ist dabei eine Option. Aufgrund der Sprachbarriere stand es nicht zur Debatte, dass der Franzose Strasser zum 1. FC Kaiserslautern begleiten würde.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

2. Bundesliga: Strasser feiert Debüt nach Maß
Am Freitagabend stand Jeff Strasser zum ersten Mal beim 1. FC Kaiserslautern an der Seitenlinie. Gegen Greuther Fürth setzten sich die "Roten Teufel" durch drei Tore von Andersson mit 3:0 durch.
Vom neuen Kaiserslautern-Trainer Jeff Strasser gibt es für die gezeigte Leistung einen Daumen nach oben.