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Nachhaltiges Investieren ist eine ernste Sache

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Nachhaltiges Investieren ist eine ernste Sache

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Nachhaltiges Investieren ist eine ernste Sache

Klimaschutz gehört ebenso zum Geschäft von BlackRock

James Gloak, Leiter der Produktstrategie iShares Sustainable Investing bei BlackRock, erläutert seine Sicht der Dinge in einer professionellen, aber auch besonnenen Analyse. Und er erklärt uns die Gründe für die steigende Nachfrage nach klima- und umweltbezogenen Investitionen.

Die Verbreitung von nachhaltigen Investitionen scheint in den letzten Jahren zum neuen Trend geworden zu sein. Was sind Ihrer Meinung nach die Katalysatoren dafür?

Wenn man sich die jüngste Entwicklung von Nachhaltigkeits-ETFs in Europa ansieht, haben sich diese seit 2019 mehr als vervierfacht und nähern sich langsam der 200-Milliarden-Dollar-Marke. Dieser gewaltige Sprung nach vorn ist vor allem auf die starke Kundennachfrage, den stetig wachsenden Regulierungsdruck und die zunehmende Verantwortung der Unternehmen zurückzuführen.

Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG) und ihre jeweiligen langfristigen Herausforderungen sind mittlerweile von den Unternehmen in ihre Leistungsmessung einbezogen worden. Dies gilt umso mehr, als den Anlegern geeignete Instrumente und Produkte zur Verfügung stehen, um ESG in ihre Portfolios aufzunehmen. Nachhaltigkeit wird zunehmend als Mittel zur Steigerung der Rentabilität gesehen, und die Notwendigkeit der Transparenz, die durch die verschiedenen Vorschriften im Bereich der Informationen über nachhaltige bzw. grüne Finanzierung geschaffen wird, ist von großer Bedeutung.

Wie lassen sich die Entwicklung der Investitionen in den Klimawandel & die entscheidende Rolle dieser Art von Investitionen in den letzten zwei Jahren beschreiben?

Nach dem hoffnungsvollen Abschluss der UN-Klimaverhandlungen in Paris im Jahr 2015, bei dem unter anderem ein internationales Abkommen zur Begrenzung des Temperaturanstiegs auf weniger als zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau geschlossen wurde, war der Wind im Nachhinein schnell wieder abgeflaut.

Gerade diese nachträgliche Abschwächung und das daraus resultierende Gefühl der Dringlichkeit, das vor allem durch den weltweiten Anstieg des Klimaaktivismus und die Berichte eigens entsandter zwischenstaatlicher Experten über die Folgen einer globalen Erwärmung um 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau entstanden war, veranlassten BlackRock dazu, an der Sache festzuhalten. Ganz zu schweigen von den Waldbränden in Australien 2019 oder Kalifornien 2020 – Ereignisse, die vor Wahrheit schreien.

Von da an war die Gleichung einfach: Die beiden Risikoformen, Klima- und Finanzrisiken, sind miteinander verbunden und voneinander abhängig, vor allem in Bezug auf Kosten und Leistung. Die steigenden Versicherungsprämien, die mit der Zunahme von Naturkatastrophen überall zu verzeichnen sind, beweisen dies eindeutig.

Die potenziellen Gefahren des Klimawandels und der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft werden dazu beitragen, das Angebot und die Chancen für Investitionen zu erhöhen. Da die Nachfrage nach innovativen Lösungen zur Minderung des physischen Klimarisikos steigt, werden auch die verschiedenen Interessengruppen dazu beitragen, neue Geschäftsmodelle zu fördern.

In dieser Hinsicht waren die letzten zwölf Monate hinsichtlich der Anzahl und Vielfalt der im ETF-Bereich angebotenen Strategien zur Bekämpfung des Klimawandels von großer Bedeutung. Ein Jahr zuvor waren es noch 50 % weniger ETFs und mehr als drei Viertel der verwalteten Vermögenswerte (laut einem Bericht von BlackRock Global Business Intelligence von Mitte September 2021).

Welche Anlagelösungen werden von den Anlegern bevorzugt?

BlackRock hat mittlerweile erkannt, dass die Kunden den Klimaschutznotstand ernst nehmen und entschlossen sind, ihn frontal anzugehen. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass die Art und Weise, wie sie dagegen vorgehen, sehr unterschiedlich ist. Die Protagonisten der verschiedenen Märkte sind von einem passiven Kampf (z.B. durch Desinvestitionen in fossile Rohstoffe) zu einem aktiven Engagement übergegangen, das durch die neue Strategie des nachhaltigen Investierens verkörpert wird.

Das Hauptziel von BlackRock in diesem Zusammenhang ist die Bereitstellung von Auswahlmöglichkeiten und Transparenz, verbunden mit einer Politik der ständigen Innovation bei den klimaschonenden Investitionen.

Mit einer breiten Auswahl an Klimastrategien will BlackRock seine Kunden und viele andere potenzielle Anleger bei ihrer Neupositionierung unterstützen.

Wie hat BlackRock seinen charakteristischen Ansatz für Investitionen im Bereich des Klimawandels entwickelt?

BlackRock unterstützt seinerseits nachdrücklich die regulatorischen Initiativen zur Festlegung einheitlicher Standards und zur Erhöhung der Transparenz von nachhaltigen Portfolios. Wir selbst haben eine gewisse Klarheit darüber geschaffen, was wir getan haben und was wir noch tun müssen.

Innovative Produkte stehen übrigens im Vordergrund der Erweiterung der angebotenen Produktpalette im Zuge der seit fast zwei Jahren eingeführten Maßnahmen und Regelungen in Bezug auf die nachhaltige Entwicklung.

Im Rahmen der von vielen Kunden gewünschten Optimierung der Klimaziele hat BlackRock eine Reihe neuer Fonds aufgelegt, die übrigens die von der EU festgelegten Anforderungen erfüllen. Mithilfe von Analysetools können die Kunden auch das in den Anlageportfolios enthaltene Klimarisiko berechnen. Dies gilt ebenfalls, wenn BlackRock nicht selbst große institutionelle Kunden dabei unterstützt, weltweit in erneuerbare Infrastrukturen zu investieren.

Durch die Integration von Klimaschutzaspekten in Anlageprozesse, Indexprodukte und -strategien ist BlackRock in der Lage, Anlegern beim Aufbau widerstandsfähigerer Portfolios zu helfen. Dazu gehört auch eine entsprechende Terminologie. Um es auf den Punkt zu bringen, hat BlackRock drei verschiedene Ansätze für klimabezogene Investitionen identifiziert: „Reduzieren“, „Priorisieren“ und „Fokussieren“.

Bei der Reduzierung geht es darum, die Begrenzung des Engagements eines Portfolios auf die Emittenten mit dem höchsten CO2-Ausstoß zu maximieren, z.B. durch die Anwendung strenger Kriterien bei der Auswahl von Unternehmen, die mit fossilen Brennstoffen zu tun haben.

Bei der Priorisierung geht es darum, das Kapital entsprechend den Verpflichtungen und Maßnahmen eines Unternehmens oder einer Regierung zur Förderung des Klimawandels zuzuweisen, sei es durch wissenschaftliche Ziele oder durch spezifische Maßnahmen, die in die Indexstrategie integriert sind.

Das Targeting trifft den Kern des Themas oder der Maßnahme, denn es betrifft wirklich alle Investitionen in konkrete nachhaltige Aktivitäten oder auch umweltorientierte Projekte wie grüne Anleihen.

Drei Ansätze also, die Anlegern direkt dabei helfen können, die ökologischen und sozialen Brennpunkte zu erkennen, die derzeit auf dem Spiel stehen und die den derzeitigen Raum für Klimainvestitionen sinnvoll ergänzen können.

Auf welche Art von ETFs sollten sich Anleger konzentrieren, um ihre Portfolios zu optimieren?

Das hängt ganz von den Anlagebedürfnissen der Kunden und ihren Nachhaltigkeitszielen ab. Beispielsweise konzentrieren sich Klima-ETFs stärker auf das Engagement in fossilen Brennstoffen und die Reduzierung der Kohlenstoffintensität als ESG-Fonds. Es sei nur darauf hingewiesen, dass trotz der großen Vielfalt an Produkten (ESG- oder Klima-ETFs) die Angebote in das Spektrum einer einzigen Strategie passen.

Dies erklärt unter anderem die wachsende Kontroverse unter den führenden Vertretern der Branche zu diesem Thema. Denn die Frage, ob diese beiden Anlageformen zwei parallele Wahlmöglichkeiten bleiben oder zu einem einzigen Produkt verschmelzen sollten, und zwar auf faire Weise, gewinnt mit ihrem wachsenden Erfolg immer mehr an Bedeutung.

Es ist sicher, dass zukünftige Klimastrategien parallel zu den immer schneller stattfindenden globalen Gipfeltreffen wie der COP21 in Paris 2015 oder der COP26 im letzten Herbst in Glasgow wuchern werden. Je zugänglicher die mit den Maßnahmen verbundenen Daten werden, desto mehr werden sich Investoren und Unternehmen der klimabedingten Risiken und größten Herausforderungen dieses Jahrhunderts bewusst werden und folglich ihre eigenen Strategien auf grüne Finanzierungen ausrichten.

Diese Bewegung, die noch in den Kinderschuhen steckt, ist so groß, dass sie für künftige Generationen eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Energiewende und der angestrebten globalen CO2-Neutralität spielen wird.

Das Risikokapital

Der Wert von Investitionen und die daraus erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen und sind nicht garantiert. Es kann sein, dass Sie den ursprünglich investierten Betrag nicht zurückerhalten. Dieses Dokument ist nicht als Prognose, Recherche oder Anlageberatung zu verstehen und stellt keine Empfehlung, kein Angebot und keine Aufforderung dar, ein Finanzinstrument oder -produkt zu kaufen oder zu verkaufen oder eine Anlagestrategie zu verfolgen.

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