Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Einen Zweitwohnsitz in Frankreich erwerben und übertragen

Einen Zweitwohnsitz in Frankreich erwerben und übertragen

Einen Zweitwohnsitz in Frankreich erwerben und übertragen

Sponsored Content

Einen Zweitwohnsitz in Frankreich erwerben und übertragen

Viele luxemburgische Einwohner finden das Vorhaben, einen Zweitwohnsitz in Frankreich zu erwerben, verlockend.

„Wer eine solche Investition ins Auge fasst, sollte aber zahlreiche Faktoren berücksichtigen“, erklärt Pierre le Pahun, Senior Estate Planner bei der Bank Degroof Petercam.

Frankreich bietet viele Vorzüge, daher „findet Frankreich großen Anklang bei einigen unserer in Luxemburg oder anderswo ansässigen Kunden, die einen Zweitwohnsitz, meistens in Paris, in den Bergen oder an der Küste, erwerben möchten“, erklärt Pierre Le Pahun.

Allerdings wirft eine solche Investition viele Fragen auf.

Worauf sollte man vor dem Kauf achten?

Als wichtiger Akteur im Bereich Vermögensverwaltung in Luxemburg berät Degroof Petercam seine Kunden bei allen Schritten, um ihren Kauf unter Berücksichtigung der finanziellen, juristischen und steuerlichen Herausforderungen oder der Herausforderung bei der Übertragung zu verwirklichen.

„Je nach den eigenen Zielen muss man sich zunächst die Frage stellen, wie Sie die Immobilie erwerben möchten: Entweder als Direktbesitz oder über eine Gesellschaft, deren Anteile zum Beispiel unter Familienmitgliedern ‚aufgeteilt‘ werden können. Man sollte sich auch überlegen, wie man den Kauf finanziert: mit Kredit oder ohne. Diese Entscheidungen wirken sich auf die Steuerlast des Besitzes eines Zweitwohnsitzes aus.“

Berücksichtigen Sie die Gesamtkosten und Steuern

Als Erstes sollte man sichergehen, dass die rechtlichen Garantien zum Schutz des Käufers auch eingehalten werden; in diesem Punkt bietet der französische Rechtsrahmen großen Schutz.

Darüber hinaus muss man die Gesamtkosten berücksichtigen. Auf den angezeigten Preis muss man die Kaufgebühren (etwa 7 % des Kaufpreises) und das Honorar für Vermittler aufschlagen. Der Besitz einer Immobilie in Frankreich zieht auch wiederkehrende Kosten (Versicherungen, Instandhaltung usw.) und verschiedene steuerliche Berücksichtigungen nach sich. „Zwar wurde in Frankreich die Besteuerung von Nutzungsobjekten bei der Einkommenssteuer abgeschafft, jedoch können beim Besitz eines Zweitwohnsitzes verschiedene Steuern fällig werden, insbesondere die Grundsteuer, die Vermögenssteuer auf Immobilien usw.“, erläutert der Vermögensverwalter.

Die beste Kaufstrategie finden

Man muss auch die Überlegungen zur Steuer auf unentgeltliche Vermögensübertragungen im Rahmen einer Schenkung oder Erbschaft berücksichtigen. „Jeder muss die beste Kaufstrategie finden“, fügt Pierre Le Pahun hinzu. Eine Kreditfinanzierung kann zum Beispiel die Steuerbemessungsgrundlage in mehrerer Hinsicht verringern. Unter den möglichen Strategien kann auch ein ‚zweigeteilter‘ Kauf eine angemessene Lösung darstellen. Die Eltern erwerben den Nießbrauch, und die Kinder das bloße Eigentum des Objekts. Wenn die Eltern versterben, erhalten die Kinder das volle Eigentum, ohne in Frankreich Erbschaftssteuer bezahlen zu müssen.“

Die Eigentümer eines Zweitwohnsitzes in Frankreich müssen auch Vorsicht walten lassen, wenn sie ihr Objekt verkaufen. „Das System des Kapitalgewinns aus unbeweglichem Privatvermögen ist in Frankreich ungünstiger als in Belgien oder Luxemburg“, erklärt Pierre Le Pahun. 

Vorsicht vor Steuern auf Mieteinnahmen

Sein Objekt zu vermieten, um „die Kosten wieder reinzuholen“, kann verlockend sein, birgt jedoch weitere Risiken, insbesondere wenn das Vermögen im Besitz einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist.

"Erstens müssen Sie sicherstellen, dass Sie den strengen rechtlichen Rahmen einhalten, der für Sie gilt. Zudem bringt die hybride Art der möblierten Vermietung in Frankreich – auf juristischer Ebene der Verwaltung von Immobilienvermögen zivil, auf steuerlicher Ebene jedoch gewerblich – gewisse Chancen, aber auch zahlreiche Schwierigkeiten und Unsicherheiten mit sich“, erklärt Pierre Le Pahun.

So könnte eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die eigentlich steuerlich transparente Vermögensvorgänge durchführen soll, aufgrund von Mieteinnahmen gewerblicher Art der Körperschaftssteuer mit all ihren Folgen unterliegen.

Im Bewusstsein dieser potenziellen Lasten und Schwierigkeiten bevorzugen es manche letztendlich der Einfachheit halber, nur wenige Tage im Jahr zu vermieten. Wer kaufen möchte, sollte seinen Kauf planen und richtig strukturieren, um all diese Aspekte zu berücksichtigen, da sonst unangenehme Folgen drohen. Im Zweifelsfall erfolgt der Erwerb eines Zweitwohnsitzes meistens direkt.

Die Banque Degroof Petercam Luxembourg kann Ihnen helfen, Ihre Vorhaben, einen Zweitwohnsitz in Frankreich zu erwerben, umzusetzen. Wenden Sie sich direkt an Pierre Le Pahun, Experte für Vermögensplanung: p.lepahun@degroofpetercam.lu