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EEN: ein starkes internationales Netzwerk für Innovationen

EEN: ein starkes internationales Netzwerk für Innovationen

EEN: ein starkes internationales Netzwerk für Innovationen

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EEN: ein starkes internationales Netzwerk für Innovationen

Seit mehr als 12 Jahren unterstützt das Enterprise Europe Network (EEN) kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) nicht nur bei Innovationsinitiativen, sondern auch bei der Suche nach internationalen Kooperationen.
Photo par Marion Dessard / Luxinnovation
Photo par Marion Dessard / Luxinnovation

Das 2008 auf Initiative der Europäischen Kommission gegründete EEN-Netzwerk (Enterprise Europe Network) stützt sich auf mehr als 600 Partnerorganisationen (Innovationscluster, Berufskammern, Innovationsagenturen usw.) und rund 3.000 Experten, die in mehr als 60 Ländern tätig sind. Es ist das größte europäische Netzwerk zur Unterstützung von Unternehmen.

In Luxemburg basiert dieses Netzwerk auf einer strategischen Partnerschaft betrieben, die von der Handelskammer koordiniert wird, unter Beteiligung von Luxinnovation und der Handwerkskammer, und ist somit für jede Art von Unternehmen zugänglich.

„Viele luxemburgische Unternehmen haben bereits Dienstleistungen in Anspruch genommen, wie zum Beispiel die Suche nach technischen oder kommerziellen Partnerschaften, die persönliche Betreuung bei Matchmaking-Events, die Analyse im Innovationsmanagement oder die Anfrage zu nationalen oder europäischen Förderprogramme.“, erklärt Rémi Grizard, EEN-Berater bei Luxinnovation (Bild). „Durch die Zusammenarbeit mit einer EEN-Partnerorganisation kann ein Unternehmen seine Internationalisierungs- und Innovationsvorhaben nicht nur teilen, sondern gleichzeitig eine Bestandsaufnahme mit einem lokalen Experten seiner allgemeinen Situation machen. Somit können dem Unternehmen die bestmöglichen Dienstleistungen angeboten werden, die den aktuellen Bedürfnissen entsprechen.“

Eine lokale Dynamik

In der Regel werden alle Dienste kostenlos angeboten. Zum Beispiel beim Aufbau eines Vertriebsnetzes in einem anderen europäischen Land; bei der Identifizierung der europäischen Hilfsmechanismen, insbesondere im Rahmen der Programme Horizon Europe und Single Market; bei der Analyse von Innovationsansätzen, bei den internationalen Kollaborationen in Zusammenhang mit neuen Technologieangeboten oder bei neue kommerzielle Partner zu finden.

„Die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsakteuren in unserem lokalen Berufsumfeld durch koordinierte und integrierte Maßnahmen ermöglicht es uns, eine noch nie dagewesene lokale Dynamik zu erzeugen“, erklärt Sabrina Sagramola, Nationale EEN-Koordinatorin bei der Handelskammer. „Diese Dynamik vereinfacht neue Kooperationen und Handlungssynergien, die letztlich den Interessen unserer mittelständischen Unternehmen zugutekommen.“

Das EEN-Netzwerk spielt auch eine wichtige Verbindungsrolle zwischen Geschäftsführern und der europäischen KMU-Politik, auf die sich Unternehmen verlassen können. „Wir führen regelmäßig ein ‚KMU-Feedback‘ bei Betrieben durch, das es der Politik erlaubt, über das notwendige Wissen zu verfügen, um einen, für KMU günstigen Förderrahmen zu schaffen“, hebt Charles Bassing, stellvertretender Generaldirektor der Handwerkskammer, hervor. „Alle KMUs können vom Wissen und Expertise des Netzwerks profitieren.“

Einfach, schnell und effizient

Kürzlich konnte das auf die Herstellung und den Vertrieb von Terrassen und Holzfassaden spezialisierte Unternehmen Vetedy ein neues Produkt erfolgreich vermarkten. Um dies zu schaffen hat sich die Firma über das EEN-Netzwerk mit einem deutschen Partner zusammengetan. „Die Zusammenarbeit war einfach, schnell und vor allem effizient“, sagt Terry Deumer, Sales Manager bei Vetedy.

Nach einem ersten Kontakt mit Luxinnovation im vergangenen November wurde das Unternehmen sofort in die Datenbank des Netzwerks aufgenommen. „In wenigen Wochen haben wir etwa fünfzehn Interessensbekundungen aus ganz Europa erhalten“, sagt Rémi Grizard. Die Suchanfrage, die auch innerhalb der Großregion gezielt verbreitet wurde, ermöglichte es Vetedy so, einen deutschen Partner aus Rheinland-Pfalz zu finden. Somit konnte in kürzester Zeit der erste Auftrag zur Herstellung eines Prototyps aufgenommen werden.

Nach einem ersten Treffen bei Vetedy waren in wenigen Wochen alle Hindernisse aus der Welt geschaffen. Ende des Jahres konnte dann die Massenproduktion anlaufen.

Rückblick auf 10 Jahre EEN-Netzwerk