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Auswirkungen von ESG-Risiken und EU-Taxonomie auf das Kreditgeschäft der Banken

Auswirkungen von ESG-Risiken und EU-Taxonomie auf das Kreditgeschäft der Banken

Auswirkungen von ESG-Risiken und EU-Taxonomie auf das Kreditgeschäft der Banken

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Auswirkungen von ESG-Risiken und EU-Taxonomie auf das Kreditgeschäft der Banken

Bedeutung für die Finanzindustrie
Jörg Ackermann, Partner PwC Luxembourg
Jörg Ackermann, Partner PwC Luxembourg

Die aktuellen Diskussionen in der Finanzindustrie sind maßgeblich von Begrifflichkeiten wie Sustainability, Sustainable Finance und ESG geprägt. Diese Schwerpunktsetzung trägt der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskussion Rechnung. Der politische Diskurs in Bezug auf Nachhaltigkeit drückt sich in einer Megawelle unterschiedlicher, regulatorischen Maßnahmenpakete aus. Diese müssen möglichst zügig von Banken und Wertpapierfirmen verstanden und umgesetzt werden. Zur gleichen Zeit wird seitens der Gesellschaft nach Finanzprodukten gesucht, mit welchen ein positiver Beitrag für mehr Nachhaltigkeit geleistet werden kann.

Für ein Kreditinstitut gilt es neben freiwilligen Initiativen wie TCFD und PRB insbesondere die EU-Initiativen, die zur Entwicklung eines umfassenderen ESG-Datenrahmens und eines konsistenteren ESG-Offenlegungsrahmens beitragen, einschließlich der EU-Taxonomie, der Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzprodukte, der Offenlegungsanforderungen für ESG-Risiken im Rahmen der Eigenkapitalverordnung, des Europäischen einheitlichen Zugangspunkts für finanzielle und nichtfinanzielle Informationen, der Überarbeitung der Richtlinie über die nichtfinanzielle Berichterstattung  und des Vorschlags für eine Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, zu berücksichtigen.

Auswirkungen im Kreditgeschäft

Eine steigende Anzahl von Finanzinstitutionen arbeitet daran, neben den traditionellen finanziellen Faktoren zur Risikobewertung auch Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) in ihre Kreditvergabeprozesse einfließen zu lassen. Dabei streben einige an, grundlegende Mechanismen, wie beispielsweise einen ESG-Fragebogen, für einfache interne oder externe Berichtszwecke zu implementieren. Andere planen, ein anspruchsvolleres, zukunftsorientiertes Modell zu entwickeln, das eine große und umfassende Datenbasis erfordert. Dennoch gibt es eine Reihe von Unterschieden zu den klassischen PD- oder LGD-Modellen zu beachten, angefangen beim Ein-Jahres-Horizont für letztere Vorhersagen im Vergleich zu einem mehr als vierzigjährigen Zeithorizont für das Eintreten von Klimaereignissen.

Der rasante Anstieg der Nachfrage nach ESG-Ratings und -Daten hat dazu geführt, dass sich zahlreiche neue Anbieter dem Thema widmen. Allerdings gibt es weder einen klaren Konsens über die exakte Definition von ESG-Risiken, noch gibt es eine vollständige und umfassende regulatorische Anleitung, die dabei helfen könnte, aus der Vielzahl von nicht harmonisierten Ansätzen, die derzeit im Bereich ESG-Rating zu finden sind, einen sinnvollen Nutzen zu ziehen. Diese unübersichtliche Situation ist selbstverständlich auch den Aufsichtsbehörden bekannt, die einen wesentlichen Beitrag zum Transformationsprozess leisten.

So hat die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat am 23.06.2021 ihren Bericht über den Umgang mit Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken (ESG) und deren Beaufsichtigung veröffentlicht. Der EBA-Bericht ist ein wichtiger Bestandteil der umfassenderen Bemühungen der EBA im Bereich ESG. Er enthält einen ausführlichen Vorschlag, wie ESG-Faktoren und ESG-Risiken in den regulatorischen und aufsichtlichen Rahmen für Kreditinstitute und Wertpapierfirmen einbezogen werden sollten. ESG Risiken sind demnach Risiken, die einen negativen finanziellen Einfluss auf das Finanzinstitut haben können und über aktuelle oder zukünftige ESG Faktoren ihrer Geschäftspartner oder von den verwalteten Vermögenswerten übertragen werden können.

Durch die Einbeziehung von ESG-Risiken soll die Widerstandsfähigkeit von Instituten erhöht werden, indem die Risiken über unterschiedliche Zeithorizonte betrachtet werden. Dies vorausgeschickt erwarten die Behörden die Einführung einer umfassenden und vorausschauenden Sichtweise inklusive frühzeitiger und vorausschauende Maßnahmen.

Daniel Theobald, Senior Manager PwC Luxembourg
Daniel Theobald, Senior Manager PwC Luxembourg

Was sind ESG Faktoren?

ESG-Faktoren können durch eine Vielzahl von Risikotreibern zu negativen finanziellen Auswirkungen führen. Die Kausalketten, die erklären, wie sich diese Risikotreiber über ihre Geschäftspartner und verwalteten Vermögenswerten auf Institutionen auswirken, werden als Übertragungskanäle bezeichnet.

Herausforderungen für Kreditinstitute

Die Berücksichtigung von ESG Risiken in den Steuerungsprozessen stellen sowohl die Banken als auch die Aufsichtsbehörden vor eine besondere Herausforderung:

●     Grad der Unsicherheit: Der Zeitpunkt und die Wirkung von politischen Maßnahmen und die damit verbundenen regulatorischen Eingriffe, deren konkrete Umsetzung größtenteils in der Verantwortung der EU-Mitgliedstaaten liegt, sind schwer vorherzusagen, ebenso wie der Zeitpunkt und die Wirkung von physischen Risiken.

●     Unzureichende Datenlage: Der Mangel an aussagekräftigen, vergleichbaren, zuverlässigen und benutzerfreundlichen Daten ist eine weitere große Herausforderung, die das Verständnis der potenziellen Auswirkungen von ESG-Risiken auf die Performance von Finanzanlagen einschränkt. Während ESG-Daten für Großunternehmen als zunehmend verfügbar gelten, sind solche Daten für andere Parteien wie KMU, lokale und regionale Regierungen und Unternehmen aus Entwicklungs- oder Schwellenländern seltener. Darüber hinaus bleibt es eine Herausforderung, die verfügbaren ESG-Daten in Erwartungen für die finanzielle Performance eines Kontrahenten zu übersetzen. Die Tatsache, dass ESG-Daten derzeit meist nur auf jährlicher Basis verfügbar sind (d.h. durch die jährliche Nachhaltigkeitsberichterstattung der Unternehmen), kann eine genaue Bewertung von ESG-Risiken weiter erschweren, da solche Risiken über einen Zeithorizont von einem Jahr deutlich zu- oder abnehmen können.

●     Methodische Einschränkungen: Die meisten Risikomanagementmodelle basieren auf der Verwendung historischer Daten, um aktuelle oder zukünftige Risiken abzuschätzen. ESG-Faktoren werden in diesen Daten häufig nicht berücksichtigt. So ist es beispielsweise schwierig, ESG-Risiken bei der Berechnung von Risikoparametern wie der Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) von Kreditnehmern oder der Verlustquote bei Ausfall (LGD) mit den bestehenden Methoden zu berücksichtigen. Andere methodische Einschränkungen umfassen die Übersetzung von ESG-Risiken in finanzielle Risiken, das Verständnis ihrer Auswirkungen auf die Widerstandsfähigkeit von Geschäftsmodellen und das Fehlen einer harmonisierten Definition des gesamten Spektrums nachhaltigkeitsorientierter Aktivitäten.

●     Zeitliche Diskrepanz zwischen "traditionellen" Steuerungsinstrumenten und dem Zeitrahmen für die Materialisierung von ESG-Risiken: Insbesondere die vollen Auswirkungen von Umweltfaktoren entwickeln sich oft über Jahrzehnte. Ein Beispiel: Klimaszenarien analysieren üblicherweise mögliche Klimapfade bis zum Ende des 21. Jahrhundert. Der Übergang zu einer CO2-neutralen Wirtschaft soll schrittweise über die nächsten 30 Jahre erfolgen. Im Gegensatz dazu sind die strategischen Planungshorizonte von Institutionen und Risikomanagement-Rahmenwerken traditionell viel kürzer, da sie weitgehend den Druck der Aktionäre oder makroökonomische Faktoren widerspiegeln.

●     Mehrfache Auswirkung von ESG-Risiken auf Finanzinstitute: Da sich ESG-Risiken auf verschiedene finanzielle Risikokategorien auswirken können, können sie die Finanzlage von Instituten auf vielfältige Weise beeinflussen. Zum Beispiel kann die physische Verschlechterung von Bereichen, in denen wirtschaftliche Aktivitäten (z. B. Landwirtschaft, Bauwesen) stattfinden, zu höheren Kreditausfällen führen. Der notwendige und politisch vereinbarte Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft im Allgemeinen und zu einer klimaneutralen Wirtschaft im Besonderen kann sich auch negativ auf bestehende Geschäftsmodelle auswirken. Kredit- und Kapitalmarktverluste wirken sich auf die Eigenkapitalausstattung und damit auf die aufsichtsrechtliche Stabilität eines Instituts aus. Wenn Ratingagenturen ESG-Risiken einbeziehen, könnten zudem die Kreditratings von gefährdeten Unternehmen herabgestuft werden, was zu höheren Risikogewichten der betroffenen Engagements im Standardansatz führt. Wenn ESG-Risiken die Bewertung von Sicherheiten beeinträchtigen, kann dies darüber hinaus die LGD erhöhen. ESG-Risiken können auch einen Kapitalabfluss verursachen, zum Beispiel nach einer Naturkatastrophe. Im Hinblick auf die Kapital- und Refinanzierungskosten werden Investoren und Einleger wahrscheinlich zunehmend Institute diskriminieren, die die negativen Auswirkungen von ESG-Faktoren außer Acht lassen. Die Auswirkungen sollten daher sowohl als Elemente innerhalb jeder der finanziellen Risikokategorien als auch kategorieübergreifend bewertet werden. 

●     Nichtlinearität: Die meisten ESG-Risiken, insbesondere die mit Umweltrisiken verbundenen, sind nichtlinearer Natur. Sowohl physische als auch transitorische Risiken können komplexe Kettenreaktionen und Kaskadeneffekte hervorrufen, die wiederum unvorhersehbare ökologische, geopolitische, soziale und wirtschaftliche Dynamiken erzeugen könnten. Das bedeutet, dass z. B. beim Auftreten von (schädlichen) Ereignissen wie einem lokalen oder globalen Temperaturanstieg die Auswirkungen im Verhältnis zum momentanen Ausmaß des Ereignisses selbst und im Zeitverlauf größer sind.

EU-Taxonomie als Maßstab

Die EU-Taxonomie, welche am 22. Juni im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurde und am 12. Juli 2020 in Kraft trat, wurde mit dem Ziel verabschiedet, Kapitalströme in nachhaltige Projekte und Aktivitäten zu lenken. Dieses Ziel steht im Einklang mit dem ersten Aktionsplan für nachhaltige Finanzen der EU-Kommission und dem Pariser Klimaschutzabkommen.

Den Rahmen der Taxonomie bilden vier Bedingungen, die eine wirtschaftliche Tätigkeit erfüllen muss, um als ökologisch nachhaltig zu gelten:

●     Erstens (Substanzieller Beitrag): Die Solaranlage muss wesentlich zur Erreichung von mindesten einem der sechs in der Verordnung festgelegten Umweltziele beitragen: (1) Abschwächung des Klimawandels (2) Anpassung an den Klimawandel (3) Nachhaltige Nutzung und Schutz der maritimen Ressourcen (4) Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft (5) Vermeidung und Kontrolle von Umweltverschmutzung (6) Schutz und Wiederherstellung von Biodiversität und Ökosystemen.

●     Zweitens (No significant harm): Mit Hilfe des “Do-Not-Significant-Harm”-Test soll sichergestellt werden, dass der positive Beitrag zu einem Umweltziel auch keinen negativen Einfluss auf die Erreichung der anderen definierten Umweltziele hat.

●     Drittens (Technical Screening Criteria): Der EU-Taxonomie anhängend beinhalten die delegierten Rechtsakte technische Prüfkriterien, sowohl qualitativer als auch quantitativer Art, die speziell von einer Solaranlage erfüllt werden müssen, um den substanziellen Beitrag (Bedingung 1) und DNSH-Test (Bedingung 2) nachzuweisen.

●     Viertens (Soziale Schutzmaßnahmen): Die Geschäftstätigkeit muss ein Mindestmaß an sozialen Schutzmaßnahmen einhalten. Zum Beispiel die Anerkennung der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen, die das Wohlergehen der Menschheit sichern soll.

Finanzinstitute haben ihre Produkte im Kreditgeschäft bisher an die "Green Loan Principles" geknüpft, die nun durch die Taxonomie ersetzt wird. Die in der EU-Taxonomie beinhalteten einheitlichen Definitionen und Schwellenwerte tragen maßgeblich zu einer verbesserten Harmonisierung in Bezug auf eine konsistente, transparente und vergleichbare Berichterstattung von Kreditinstituten über grüne Finanzprodukte und -prozesse dar. Reputationsrisiken - und noch wichtiger Umweltrisiken - können mittels einer transparenten Berichterstattung nachhaltig gesenkt werden.

Ein gesteigertes Vertrauen eröffnet daneben Möglichkeiten zusätzlicher Wertschöpfung und eine Differenzierung zur Konkurrenz. Die gestiegene Nachfrage nach „grünen“ Finanzprodukten ist ein richtungsweisender Faktor für die gesamte Finanzbranche. Kunden wünschen sich aussagekräftige Informationen zu grünen Finanzprodukten und deren Wirkungsweise, um diese verstehen und selbst bewerten zu können.

Die Taxonomie hilft in Verbindung mit der Offenlegungsverordnung diese Informationen bereitzustellen. Die Verwendung der EU-Taxonomie ermöglicht es Banken, die Einflüsse ihrer Aktivitäten auf die Umwelt und Gesellschaft zu reflektieren und Wege zu finden, diese zu reduzieren. Neue (Kredit)Kunden werden im Laufe eines homogenen Prozesses segmentiert. Dabei werden Praktiken des Risikomanagements, verbesserte Sorgfaltspflichten und die damit einhergehende Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelt- und Sozialrisiken in den Fokus gerückt. Da (Kredit)Kunden nun verpflichtet werden, über verschiedene Nachhaltigkeitsindikatoren zu berichten und den Banken detaillierte Informationen über die Verwendung beispielsweise fossiler Brennstoffe und ihrer Abfallproduktion bereitzustellen, gehen Aufsichtsbehörden von einer drastischen Verbesserung der Verfügbarkeit und Qualität von Unternehmensdaten im Zeitverlauf aus. Das dies kritisch zu betrachten ist wurde bereits weiter oben erläutert.

Herausforderungen der EU-Taxonomie

Die Anwendung der EU-Taxonomie in der Praxis birgt aufgrund großer Unterschiede zwischen bestehenden unternehmensinternen und den durch die EU-Taxonomie vorgegebenen Anforderungen, einige Herausforderungen für Kreditinstitute.

Eine weitere Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung der Taxonomie ist die Schulung der Mitarbeiter über nachhaltige Geschäftspraktiken und taxonomierelevante Anforderungen. Ein praktisches Verständnis der Regularien kann durch Expertenseminare und Online-Schulungen erreicht werden, die nicht nur während der Implementierungsphase, sondern auch im Verlauf, insbesondere nach Änderungen, durchgeführt werden sollten. Ein grundsätzliches Verständnis für den Unterschied zwischen Climate Change Mitigation und Climate Change Adaptation muss geschaffen sowie eine ganzheitliche Betrachtungsweise der Wertschöpfungsprozesse der Kunden als Grundlage für Investitionsentscheidungen etabliert werden.

Ein globales, gegenseitiges Verständnis von nachhaltigen Produkten und Praktiken braucht Zeit. Weiterhin erfordern die etablierten Praktiken weniger nachhaltigkeitsbezogene Berichterstattung, so dass ein allgemeiner Mangel an ESG relevanten Daten zu Unsicherheiten bei der Beurteilung der technischen Prüfkriterien führt. Auch wird die Beschaffung solcher Daten nicht einfach, da verschiedene Länder unterschiedliche Nachhaltigkeitsanforderungen in den nationalen Regularien integriert haben.

Insgesamt müssen Kreditinstitute einen erhöhten Dokumentations-, Überwachungs- und Zeitaufwand einplanen, um die Verwendung der Kreditmittel zu überwachen.

Fazit und Ausblick

Wie bereits eingangs angeführt stellen sowohl die zunehmende Regulatorik, als auch die steigende Nachfrage der Kunden Kreditinstitute europaweit vor große Herausforderungen. Jedoch hinterlässt der globale Klimawandel bereits heute deutliche Spuren in ökologischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen. Klimatische Veränderungen zeigen sich nicht nur in Form akut auftretender Unwetter und Katastrophen, sondern auch in chronischen Veränderungen, wie zum Beispiel dem Anstieg des Meeresspiegels. Diese durch das Klima bedingten Veränderungen führen ihrerseits zu Veränderungen in den ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen und beeinflussen die politische und gesellschaftliche Diskussion. Der Finanzindustrie kommt als Intermediär und Risikokapitalgeber eine wesentliche Rolle bei der Finanzierung der Transformation zur nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschaft zu. Die von der EU jährlich aufgebrachten Mittel zur Finanzierung dieser Transformation bieten auch die Chance einen positiven Ertrag zu erwirtschaften. Dies vorausgeschickt gilt es für Finanzmarktakteure ihre Geschäftsmodelle zu überprüfen und strategische Überlegungen zu formulieren und umzusetzen. Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Klimawandel als Risiko, aber noch mehr als Chance für Kreditinstitute gesehen werden muss. Es bedarf jedoch eines aktiven und positiv gestimmten Anpackens der Veränderung und der sich daraus ergebenden Herausforderungen im Bankbetrieb und in den Geschäftsfeldern. Denn bei allen Unwägbarkeiten bezüglich des Themas ist eines gewiss: Sustainable finance ist gekommen, um zu bleiben.