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Heute

Kurzmeldungen Wirtschaft Heute um 10:18

Airbnb lässt Unterkünfte nun bis Ende Mai kostenlos stornieren

(dpa) - Die Vermittlungsplattform Airbnb kommt von der Corona-Krise betroffenen Reisenden weiter entgegen: Bis Ende Mai gebuchte Unterkünfte können kostenlos storniert werden. Die bisherige Ausnahmeregelung galt nur bis Mitte April. Zugleich macht Airbnb 250 Millionen Dollar locker, um Vermieter für die Ausfälle zumindest teilweise zu entschädigen, wie die Firma aus San Francisco in der Nacht zum Dienstag ankündigte.

Airbnb-Reservierungen müssen üblicherweise vorab bezahlt werden, und bei Stornierungen wird oft bestenfalls ein Teil des Betrags zurückerstattet. Die aktuellen Reisebeschränkungen führen aber dazu, dass viele Airbnb-Kunden ihre Reisen nicht antreten können - und deshalb bekommen sie seit 14. März ihr Geld komplett zurück.

Die Vermieter bekommen nun bei Stornierungen bis Ende Mai von Airbnb 25 Prozent des Betrags, den sie normalerweise einbehalten hätten. Sogenannte „Superhosts“ - besonders gut bewertete Vermieter - können sich zusätzlich für Unterstützungs-Zahlungen von bis zu 5000 Dollar bewerben, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Dafür veranschlagte Airbnb zehn Millionen Dollar.

Airbnb hatte für dieses Jahr einen Börsengang angekündigt, doch angesichts des Rückschlags für das Geschäft durch die Coronavirus-Krise zweifeln Branchenbeobachter inzwischen an dem Zeitplan.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 30.03.2020

Öffentliche Toiletten in der Stadt Luxemburg zugänglich

(SH) - Trotz Corona-Pandemie sind in der Hauptstadt einige öffentliche Toiletten zugänglich. Wie die Stadt Luxemburg mitteilt, sind jene an der Place Guillaume II und an der Place du Théâtre täglich von 8 bis 18 Uhr zugänglich, jene beim Cercle Cité in der Rue du Curé mittwochs und samstags jeweils von 8 bis 15 Uhr. 

Die Toiletten werden mehrmals täglich gereinigt und desinfiziert.

Kurzmeldungen Lokales 30.03.2020

Kaminbrand in Syr: Es bleibt bei Materialschaden

(SH) - Glück im Unglück: In einem Haus in der Rue des Carrières in Syr kam es am Montag kurz nach 14 Uhr zu einem Kaminbrand. Verletzt wurde jedoch niemand. Die Feuerwehren aus Bauschleiden und Wiltz waren im Einsatz.

Facebook macht 100 Millionen US-Dollar für Medien locker

(dpa) - Facebook will in der Coronavirus-Krise regionale Medien in Nordamerika mit 100 Millionen US-Dollar unterstützen. Davon sollen 25 Millionen US-Dollar als Förderung verteilt werden, erklärte das Online-Netzwerk am Montag. Eine erste Förderrunde ging an 50 Redaktionen in den USA und Kanada. Die restlichen Mittel sollen den Medienunternehmen über Marketingausgaben zukommen. Dabei gehe es im Kern darum, dass Facebook bei ihnen Anzeigenplatz erwirbt, berichtete der US-Sender NBC. Facebook hatte bereits Anfang 2019 angekündigt, über einen Zeitraum von drei Jahren regionale Medien mit 300 Millionen US-Dollar zu unterstützen.

Kurzmeldungen Lokales 30.03.2020

Betrüger verteilen "Visit Luxembourg"-Broschüren

(SH) - In den vergangenen Tagen haben sich Menschen von Tür zu Tür begeben, um „Visit Luxembourg“-Broschüren an Haushalte zu verteilen. Luxembourg for Tourism distanziert sich vor diesem Vorgehen und empfiehlt Menschen, denen Broschüren angeboten werden, umgehend die Polizei unter der Nummer 244-244-244 zu verständigen.

Kurzmeldungen Lokales 30.03.2020

Neuaufstellung des RGTR-Busnetzes verzögert sich

(SC) - Über die vergangenen vier Jahre wurde das landesweite RGTR-Busnetz in Zusammenarbeit mit Bürgern und Gemeinden generalüberholt. Die ersten Veränderungen sollten ursprünglich im Mai 2020 in Kraft treten - doch daraus wird nun vorerst nichts.

Wie das Transportministerium am Montag mitteilt, werden die ersten Anpassungen wohl erst mit dem Schulanfang im September 2020 in die Tat umgesetzt werden können. Die komplette Umsetzung, die für September 2021 angesetzt war, verzögert sich ebenfalls um vier Monate.

Kurzmeldungen Lokales 30.03.2020

Zwei Kellerbrände am Sonntagabend

(SC) - Am Sonntagabend brachen um kurz nach 21 Uhr gleich an zwei Orten in Luxemburg-Stadt Kellerbrände aus. Bei beiden Vorfällen wurde niemand verletzt.

Der erste Brand wurde dem CGDIS gegen 21 Uhr in der Rue Michel Rodange gemeldet, Einsatzkräfte aus Luxemburg-Stadt und Hesperingen waren vor Ort. Um 21.20 Uhr brach ein weiteres Feuer im Keller eines Gebäudes in der Rue de Stavelot in Luxemburg-Stadt aus. Einsatzkräfte aus der Hauptstadt hatten den Brand schnell unter Kontrolle.

Vorgestern

Portugal gewährt Migranten während Corona-Krise Aufenthaltsrecht

(KNA) - Angesichts der Corona-Pandemie gewährt Portugal Migranten ohne Aufenthaltsstatus vorläufig Asyl. Damit will die Regierung in Lissabon ihnen kostenlosen Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem und zu Sozialleistungen ermöglichen, wie Medien am Sonntag berichten. 

Die Maßnahme soll zunächst bis zum 1. Juli in Kraft bleiben, schreibt die portugiesische Tageszeitung Publico. "In diesem Moment ist es wichtig, vor allem die Grundrechte der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft zu schützen und zu garantieren", erklärte Portugals Verwaltungsminister Eduardo Cabrita. Voraussetzung ist demnach, dass die Migranten bereits einen Antrag auf Bleiberecht oder Asyl gestellt haben. 

Portugal verzeichnete am Sonntag 5.962 Infizierte und 119 Tote. Bereits vor über einer Woche rief Staatschef Marcelo Rebelo de Sousa den nationalen Notstand in Europas westlichstem Mitgliedsstaat mit rund 10 Millionen Einwohnern aus.

Corona-Krise: Grönland führt Alkoholverbot ein

(dpa) - Grönland führt auch aus Sorge vor Gewalt gegen Kinder während der Corona-Krise ein vorübergehendes Alkoholverbot ein. Die Maßnahme gilt umgehend und bis zum 15. April für die Hauptstadt Nuuk sowie die nahe gelegenen Siedlungen Kapisillit und Qeqertarsuatsiaat, wie die grönländische Regierung am Wochenende mitteilte.

In der besonderen Situation müssten viele Vorkehrungen getroffen werden, um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden, erklärte Regierungschef Kim Kielsen. „Der Kern meines Beschlusses ist aber, dass Kinder beschützt werden. Sie sollen ein sicheres Zuhause haben.“ Hinzu komme, dass Menschen unter Alkoholeinfluss weniger aufmerksam seien, was letztlich das Infektionsrisiko erhöhe.

Gemäß den Auflagen von Kielsen dürfen in der Hauptstadtregion keine Getränke mit einem Alkoholgehalt jenseits von 2,25 Prozent ausgeschenkt werden. Es ist auch nicht mehr möglich, Alkohol im Laden zu kaufen.

Grönland ist weitgehend unabhängig, zählt offiziell aber zum Königreich Dänemark. Auf der größten Insel der Erde leben rund 55 000 Menschen, davon ein knappes Drittel in Nuuk. Bislang sind in Grönland nach Angaben der dänischen Gesundheitsbehörde zehn Menschen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben ist dort bislang niemand an Covid-19. Grönland hatte seine Grenzen parallel mit Dänemark am 14. März für Ausländer geschlossen, zwei Tage später wurde der erste Infektionsfall bekannt.


Kurzmeldungen Lokales 29.03.2020

Nach tödlichen Stichen: Saarbrücker Polizei fahndet nach Täter

(dpa) - Nach dem gewaltsamen Tod einer 48-jährigen Frau in Saarbrücken fahndet die Polizei nun öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter. Nach ersten Erkenntnissen gehe man davon aus, dass der 46-jährige Mann mit einem Messer bewaffnet und gefährlich sei, teilte die Polizei am Sonntag mit. Möglicherweise halte er sich im Sulzbachtal oder Saarbrücker Raum auf und sei zu Fuß unterwegs. In Sulzbach war am Donnerstag das Auto des Deutschen auf einem Supermarktparkplatz gefunden worden. Die Polizei warnte davor, Tramper mitzunehmen. Wer Hinweise zum Aufenthalt des Mannes habe, solle sich bei der Polizei melden.

Der mit Haftbefehl gesuchte Mann soll am Dienstagmittag die 48-jährige Frau vor ihrem Wohnhaus im Stadtteil Dudweiler erstochen haben. Der mutmaßliche Täter aus Friedrichsthal flüchtete zu Fuß. Laut Polizei war er mit der Frau liiert gewesen, Anfang des Jahres soll sie sich von ihm getrennt haben. Anschließend soll er ihr immer wieder nachgestellt haben.

Kurzmeldungen Lokales 29.03.2020

Mehrere kleine Brände am Wochenende

(rc) - Am Samstag gegen 17.40 Uhr brannte in der Rue de Mersch in Kopstal ein Gebüsch. Die Feuerwehren aus Kopstal und Luxemburg-Stadt waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen. 

Rund eine halbe Stunde brannte in Boewingen "um Knupp" ein Baum. Hier waren die Feuerwehrkräfte aus Winkringen im Einsatz.

Kurz nach 21 Uhr musste die Feuerwehr aus der Hauptstadt ausrücken, um ein Feuer in einem Mülleimer in der Rue des Aubépines zu löschen. 

In der Nacht auf Sonntag kurz nach Mitternacht brannte in der Avenue de l'Europe in Lamadelaine ein Auto. Die Feuerwehr aus Petingen löschte das Feuer. 

Bei keinem dieser Brände gab es Verletzte. 

Kurzmeldungen Panorama 29.03.2020

Prinzessin Maria Teresa von Bourbon-Parma verstorben

(tom) - Prinzessin Maria Teresa von Bourbon-Parma ist tot. Die 86-Jährige starb am Donnerstag an den Folgen ihrer Erkrankung an Covid-19. Das bestätigte ihr Neffe, Carlos von Bourbon-Parma, das Oberhaupt der Familie. Maria Teresa, die in Paris geboren wurde, soll Medienberichten zufolge in Madrid beerdigt werden. 

Die unverheiratete, kinderlose Prinzessin war bekannt als sozialistische Aktivistin und Kämpferin für Frauenrechte, was ihr den Beinamen "die rote Prinzessin" einbrachte. Sie hatte zwei Doktortitel, einen in Hispanistik, einen weiteren in Soziologie und hielt Professuren an der Sorbonne in Paris und an der Universität Complutense in Madrid.  

Prinzessin Maria Teresa war die zweitjüngste Tochter von Franz Xaver von Bourbon-Parma. Dessen jüngerer Bruder Felix von Bourbon-Parma war der Vater von Großherzog Jean (1921 - 2019). Somit war Maria Teresa dessen Cousine. Maria Teresas Bruder Prinz Carlos Hugo war der Ex-Mann der niederländischen Prinzessin Irene.

Ehemaliger französischer Minister Patrick Devedjian verstorben

(AFP) - Patrick Devedjian, ehemaliger Minister für Wirtschaftsförderung im französischen Kabinett Fillon II, ist am Samstagabend an den Folgen von Covid-19 gestorben. Das teilte seine Pressestelle der Nachrichtenagentur AFP mit. Der 75-jährige Devedjian wurde seit Mittwoch in einem Krankenhaus im Département Hauts-de-Seine stationär behandelt. In einem Tweet am Donnerstag schrieb er, dass er von der Epidemie betroffen und daher in der Lage sei, die außergewöhnliche Arbeit der Ärzte und des gesamten Pflegepersonals direkt zu bezeugen. "Müde, aber dank ihnen stabilisiert, geht es wieder bergauf, und ich danke ihnen sehr für ihre ständige Hilfe für alle Patienten", fügte er hinzu.

Der Jurist Patrick Devedjian war von 1986 bis 2017 Abgeordneter des 13. Wahlkreises von Hauts-de-Seine, von 1983 bis 2002 Bürgermeister von Antony und wurde 2004 in den Départementrat gewählt, dessen Vorsitz er seit 2007 inne hatte.