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Zentrum für politische Bildung: Neue Stiftung soll vor Jahresende startbereit sein
Politik 13.07.2016 Aus unserem online-Archiv

Zentrum für politische Bildung: Neue Stiftung soll vor Jahresende startbereit sein

Das "Zentrum für politische Bildung", das vom Staat finanziert wird, richtet sich an alle Altersklassen.

Zentrum für politische Bildung: Neue Stiftung soll vor Jahresende startbereit sein

Das "Zentrum für politische Bildung", das vom Staat finanziert wird, richtet sich an alle Altersklassen.
Foto: Anuk Antony
Politik 13.07.2016 Aus unserem online-Archiv

Zentrum für politische Bildung: Neue Stiftung soll vor Jahresende startbereit sein

Maxime LEMMER
Maxime LEMMER
Noch vor Jahresende soll das von der Regierung angekündigte "Zentrum für politische Bildung" seine Arbeit aufnehmen. In einer Anfangsphase werden vier bis sechs Mitarbeiter eingestellt.

(ml) - Das Projekt "Zentrum für politische Bildung" scheint in Verzug geraten zu sein. Auf Anfrage der CSV informierte Bildungsminister Claude Meisch am Mittwoch die Mitglieder des zuständigen Parlamentsausschusses über den Stand der Dinge.

Noch vor Jahresende soll die neue Institution ihre Arbeit aufnehmen, heißt es auf der Webseite der Chamber. Im Februar war Meisch noch davon ausgegangen, dass das Vorhaben bereits im Herbst gestartet werden könne. Inzwischen deutet so manches darauf hin, dass der Startschuss erst im Dezember erfolgen wird.

Mehrere Initiativen seien in die Wege geleitet worden, stellt das Parlament auf seiner Homepage fest. Ziel sei es, Synergien mit anderen Akteuren anzustreben, statt bei Null anzufangen. Das Parlament wird ein privilegierter Partner des "Centre d'éducation à la citoyenneté" sein.

Die neue Institution soll unabhängig von Regierung und staatlichen Verwaltungen sein. Deshalb wird derzeit eine Stiftung gegründet, dessen Statuten noch vom Justizministerium gebilligt werden müssen. In einer Anfangsphase werden bis zu sechs Mitarbeiter eingestellt.

Das "Zentrum für politische Bildung", das vom Staat finanziert wird, richtet sich an alle Altersklassen, vor allem jedoch an junge Menschen. Seine Aufgabe beschränkt sich nicht darauf, die Staatskundekurse zu bereichern.

Keineswegs sollen die Bürger indoktriniert werden. Vielmehr geht es darum, Aufklärung zu betreiben, didaktisches Informationsmaterial bereitzustellen sowie Politik und Gesellschaft pädagogisch-wissenschaftlich zu begleiten.

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