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Zahl der Arbeitssuchenden bleibt weiterhin rückläufig
Politik 20.09.2022
Adem-Zahlen für August

Zahl der Arbeitssuchenden bleibt weiterhin rückläufig

Am 31. August waren im Großherzogtum 14.153 Arbeitssuchende registriert.
Adem-Zahlen für August

Zahl der Arbeitssuchenden bleibt weiterhin rückläufig

Am 31. August waren im Großherzogtum 14.153 Arbeitssuchende registriert.
Foto: Pierre Matgé
Politik 20.09.2022
Adem-Zahlen für August

Zahl der Arbeitssuchenden bleibt weiterhin rückläufig

Die Arbeitslosenzahlen für den vergangenen Monat bestätigen erneut den Abwärtstrend der letzten Monate. Im August gab es 13.473 verfügbare Stellen.

(lm) – Am 31. August waren im Großherzogtum 14.153 Arbeitssuchende registriert, das entspricht etwa der Zahl des Vormonats. Im Juli waren es 14.259. Im Vergleich zum Vorjahr stellen die jetzigen Werte einen Rückgang von 1.970 Personen beziehungsweise 12,2 Prozent dar. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote liegt somit laut Statec weiterhin stabil bei 4,8 Prozent, gegenüber 4,7 Prozent im Juli.

Auch die Zahl der Arbeitssuchenden bleibt rückläufig. Dieser Trend ist insbesondere bei den Arbeitssuchenden mit einer Meldedauer von mehr als sechs Monaten zu beobachten (-26,7 Prozent bei einer Meldedauer von sieben bis elf Monaten und -20,7 Prozent bei einer Meldedauer von zwölf Monaten und mehr). 


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Neuanmeldungen bei der Adem wurden im August 2.354 verzeichnet. Das entspricht einem Anstieg von 277 Personen (13,3 Prozent) im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum. 126 dieser Anmeldungen waren von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. 

Die Zahl der Gebiets-ansässigen Arbeitssuchenden, die Vollarbeitslosengeld beziehen, ging indes im Jahresvergleich um 1.061 (13,2 Prozent) auf 7.005 zurück. Zudem ging auch die Zahl der Empfänger von einzelnen Maßnahmen erneut zurück (-6,4 Prozent). 


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Außerdem standen im August auch wieder mehr offene Stellen zur Verfügung. Die Arbeitgeber meldeten der Adem im vergangenen Monat 4.038 offene Stellen. Das ist ein Anstieg von 7,8 Prozent im Vergleich zum August 2021. Die verfügbaren Stellen wurden mit 13.473 beziffert, was einem Anstieg im Jahresvergleich von 35,9 Prozent entspricht.


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