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Xavier Bettel muss auf Ergebnis der Uni-Untersuchung warten
Politik 05.11.2021 Aus unserem online-Archiv
"Ende des Jahres"

Xavier Bettel muss auf Ergebnis der Uni-Untersuchung warten

Das Ergebnis der Neubewertung der Abschlussarbeit von Xavier Bettel durch die Université de Lorraine wird erst Ende des Jahres erwartet.
"Ende des Jahres"

Xavier Bettel muss auf Ergebnis der Uni-Untersuchung warten

Das Ergebnis der Neubewertung der Abschlussarbeit von Xavier Bettel durch die Université de Lorraine wird erst Ende des Jahres erwartet.
Foto: Guy Jallay
Politik 05.11.2021 Aus unserem online-Archiv
"Ende des Jahres"

Xavier Bettel muss auf Ergebnis der Uni-Untersuchung warten

Jean-Michel HENNEBERT
Jean-Michel HENNEBERT
Nach den Plagiatsvorwürfen gegen den Premier bittet die Université de Lorraine bei der Neubewertung von Bettels Abschlussarbeit um Geduld.

Rund eine Woche nach Plagiatsvorwürfen im Zusammenhang mit der Abschlussarbeit von Xavier Bettel aus dem Jahr 1999 teilte die betroffene Université de Lorraine auf Anfrage von Reporter.lu mit, dass die laufende Bewertung der Arbeit „kurz vor oder nach dem Jahreswechsel“ abgeschlossen werden soll - ein Zeitraum von zwei Monaten für die Analyse eines 56-seitigen Dokuments.

Als Erklärung für diese Verzögerung führt die Université de Lorraine an, dass das mit der Aufdeckung möglicher „Verstöße gegen die wissenschaftliche Integrität“ beauftragte Team seine Arbeit noch nicht aufgenommen hat. Die Arbeit solle „Mitte November“ beginnen, so ein Sprecher der Uni, der angibt, dass sich drei Experten mit der Angelegenheit befassen werden. Die Leitung der Kommission werde Professor Jean-Paul Haton übernehmen.


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Plagiatsvorwurf gegen Xavier Bettel
Die Abschlussarbeit des Premierministers soll schwere wissenschaftliche Mängel aufweisen. Bettel nimmt zu den Vorwürfen Stellung.

Die Aufgabe: den wissenschaftlichen Wert einer vor mehr als 20 Jahren verfassten rechts- und politikwissenschaftlichen Arbeit ermitteln. Dem damaligen Studenten und jetzigen Premierminister Bettel wird vorgeworfen, den Inhalt von vier Websites, zwei Büchern und einem Presseartikel verwendet zu haben, ohne Hinweise auf die Originalquellen zu geben. Diese Inhalte machen 96 Prozent der Arbeit aus, die damals von einem Prüfungsausschuss an der Universität Nancy angenommen wurde.

Die Sprecherin des Staatsministeriums erklärte, sie warte vor einer Stellungnahme die Ergebnisse der Untersuchung ab. 

Dieser Artikel erschien zuerst auf wort.lu/fr.

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