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Wocheninzidenz sinkt – außer bei den Kindern
Politik 2 Min. 12.05.2021

Wocheninzidenz sinkt – außer bei den Kindern

Wocheninzidenz sinkt – außer bei den Kindern

Foto: Swen Pförtner/dpa
Politik 2 Min. 12.05.2021

Wocheninzidenz sinkt – außer bei den Kindern

Michèle GANTENBEIN
Michèle GANTENBEIN
Das Gesundheitsministerium meldet für die vergangene Woche 936 Corona-Neuinfektionen bei 53.487 Tests.

Die Zahl der Neuinfektionen pro Woche ist weiter rückläufig. Zwischen dem 3. und 9. Mai wurden der Santé 936 positive Corona-Fälle gemeldet. Das sind 16,4 Prozent weniger als in der Vorwoche, obwohl mehr Tests (53.487) durchgeführt worden sind. 197 positive Schnelltests wurden gemeldet. 


A memmer of staff clears a table at a cafe in Paris on May 19, 2021, as cafes, resteraunts and other businesses re-opened after closures during the coronavirus (Covid-19) pandemic. - Parisians have returned to their beloved cafe terraces and museums after a six-month Covid-forced hiatus, a glimmer of normal life resuming but India grappled with a record daily number of coronavirus deaths. (Photo by Lucas BARIOULET / AFP)
Ticker: 49 Neuinfektionen in Luxemburg gemeldet
Von 8.725 Tests am Montag waren unter 50 positiv. Es ist keine weitere Person verstorben.

Das Durchschnittsalter der positiv getesteten Personen lag bei 32,7 Jahren. Am 9. Mai wurden 2.167 aktive Infektionen gezählt (2. Mai: 2.467). 65.460 Personen gelten als genesen. Vergangene Woche wurden vier Sterbefälle im Zusammenhang mit Covid-19 gezählt (Vorwoche: neun). Das Durchschnittsalter der verstorbenen Covid-Patienten lag bei 68 Jahren. 

Inzidenz von 211 bei Kindern 

Die Wocheninzidenz sinkt weiter und lag vergangene Woche bei 147 Fälle pro 100.000 Einwohner (Vorwoche: 176). Die Inzidenz sinkt – außer bei den Null- bis 14-Jährigen (hier ist sie um sechs Prozent gestiegen). Bei den über 75-Jährigen ist sie um 44 Prozent gesunken, bei den 60- bis 74-Jährigen um 20 Prozent, bei den 45- bis 49-Jährigen um 23 Prozent und bei den 15- bis 29-Jährigen um 25 Prozent. Bei den über 75-Jährigen ist die Inzidenz am niedrigsten – mit 31 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die höchste Inzidenz (211 Fälle) weisen die Null- bis 14-Jährigen auf. Am stärksten von den Neuinfektionen betroffen ist der Kanton Esch/Alzette mit 1.111 Neuinfektionen, gefolgt von der Stadt Luxemburg mit 492 Fällen. Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum 19. April bis 9. Mai. 

Familiäres Umfeld als Treiber

Der hauptsächliche Ansteckungsbereich ist nach wie vor das familiäre Umfeld (45,6 Prozent), in 38 Prozent der Fälle kann die Infektionsquelle nicht ausfindig gemacht werden. In den Krankenhäusern entspannt sich die Lage weiter, wenngleich nur sehr zaghaft. Vergangene Woche wurden 56 Covid-Patienten im Krankenhaus behandelt, 32 Patienten mussten intensivmedizinisch betreut werden. Die Patienten sind im Schnitt 57 Jahre alt. In den beiden Covid-19-Beratungszentren in Kirchberg und Esch/Alzette geht die Zahl der Besucher zurück. Vergangene Woche wurden dort 286 Personen registriert. 


Die Corona-Lage in Luxemburg und der Welt
Neuinfektionen, Todesfälle, Impfungen: Auf der Überblickseite von wort.lu finden Sie alle wichtigen Zahlen zum Verlauf der Pandemie in Luxemburg, Europa und der Welt – die Angaben werden täglich aktualisiert.

Die Santé meldet, dass die Zentren wegen des geringen Zulaufs ab dem 16. Mai um 15 Uhr schließen werden. Menschen mit Symptomen sollen sich – am besten via Telekonsultation – an ihren Hausarzt wenden oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen die Notaufnahme im Krankenhaus aufsuchen. 

R-Wert unter 1 

Der Reproduktionswert lag in der Woche des 3. Mai quasi unverändert bei 0,94 (Vorwoche: 0,93). Die Positivitätsrate der Tests lag bei geringen 1,75 Prozent. Bei den ärztlich verschriebenen Tests lag sie bei 3,91 Prozent (Vorwoche: 5,31 Prozent). 

In der Woche des 3. Mai wurden 40.717 Impfdosen verabreicht. 26.678 Personen bekamen eine erste Dosis, 14.039 eine zweite. Stand 11. Mai sind 255.678 Personen geimpft (Erst- und Zweitimpfung zusammen). 

Indische Variante: ein Fall 

Die Sequenzierungen (Woche vom 27. April bis 2. Mai) haben ergeben, dass die britische Virusvariante B.1.1.7 mit 82,1 Prozent am häufigsten vorkommt. Die südafrikanische Variante macht 10,2 Prozent aus und die brasilianische wurde in 2,2 Prozent der 498 Sequenzierungen festgestellt. Zudem wurde ein Fall der indischen Variante B.1.617 festgestellt. Entwarnung geben auch die Abwasseranalysen in den Kläranlagen. Die Analysen zeigen, dass die Virusbelastung in den Abwässern zurückgeht. 

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